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Welt & PolitikFlüchtlinge: Zahl der staatlich unterstützten Asylbewerber sinkt erneut

13:25  16 september  2019
13:25  16 september  2019 Quelle:   handelsblatt.com

Deutschland braucht die Flüchtlinge

Deutschland braucht die Flüchtlinge Die lernen kein Deutsch, die sind zu faul? Vier Jahre nach Beginn der großen Flüchtlingswelle belegen die Fakten das Gegenteil. Seit 2015 viele Menschen nach Deutschland flüchteten, wird hierzulande gern geraunt. Um hier zu arbeiten, raunt mancher, hätten die Flüchtlinge zu wenig gelernt, vor allem zu wenig Deutsch. Oder: Die sind zu faul. Wer vier Jahre nach Angela Merkels Satz "Wir schaffen das" die Fakten sichtet, sieht etwas anderes: Die Integration der Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt klappt ganz gut. In einer idealen Welt würden diese Fakten das Geraune beenden.

Die Zahl der Asylbewerber , die in Deutschland staatliche Gelder erhalten, ist zum zweiten Mal in Folge deutlich gesunken . Zum zweiten Mal in Folge beziehen weniger Asylbewerber Geld vom Staat . Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte, erhielten zum Stichtag am 31.12.2017

Wiesbaden (dpa) - Die Zahl der vom Staat unterstützten Asylbewerber ist in Deutschland 2017 im zweiten Jahr in Folge deutlich gesunken . Seenotretter nehmen erneut zahlreiche Flüchtlinge an Bord. In dem Wert seien Kosten für alle im Jahr erfassten Asylbewerber enthalten, auch für jene

Flüchtlinge: Zahl der staatlich unterstützten Asylbewerber sinkt erneut © dpa Der Höchststand der Leistungsempfänger war im Jahr 2015 mit 975.000 Personen gemeldet worden.

Rund 411.000 Asylbewerber haben im vergangenen Jahr Leistungen vom Staat erhalten. Im Vergleich zu Vorjahren ist das ein deutlicher Rückgang.

Die Zahl der vom Staat unterstützten Asylbewerber ist in Deutschland im vergangenen Jahr erneut deutlich gesunken. Rund 411.000 Personen bezogen zum Jahresende 2018 Regelleistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz, wie das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden mitteilte. Das ist eine Verringerung um zwölf Prozent im Jahresvergleich und der dritte Rückgang in Folge. Der Höchststand der Leistungsempfänger war im Jahr 2015 mit 975.000 Personen gemeldet worden.

Griechenland weist Drohung von Präsident Erdoğan zurück

Griechenland weist Drohung von Präsident Erdoğan zurück Griechenland hat die Drohung des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan zurückgewiesen, die Grenzen nach Europa für syrische Flüchtlinge zu öffnen. © Foto: Pool Presidential Press Service/AP Präsident Erdogan hat erneut damit gedroht, die Grenzen nach Europa für s «Erdogan muss begreifen, er kann nicht der EU und Griechenland drohen, um mehr Gelder (für die Türkei) zu sichern», sagte Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis am Sonntag in der Hafenstadt Thessaloniki. Die EU habe bereits sechs Milliarden Euro an die Türkei wegen des Migrantenzustroms überwiesen.

Die Zahl der Asylbewerber in Deutschland ist im Oktober erneut gestiegen. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge entschied im Oktober über 4694 Anträge. 603 Personen (12,8 Prozent) wurde die Rechtsstellung eines Flüchtlings nach der Genfer Flüchtlingskonvention zuerkannt.

Die Zahl der Asylbewerber in Deutschland ist im Februar zurückgegangen. Etwa 5800 Menschen stellten einen Asylantrag. Das waren etwa 20 Prozent weniger als einen Monat zuvor - aber 50 Prozent mehr als im Februar des vergangenen Jahres.

Rund die Hälfte der Betroffenen sei aus Asien (53 Prozent/220.000) nach Deutschland gekommen, erklärte die Behörde. Von dieser Gruppe stammten 63.000 Personen aus Afghanistan, 43.000 aus dem Irak und 23.000 aus Syrien. Die Leistungsempfänger aus Afrika machten 23 Prozent (96.000) aus. Aus Europa seien 20 Prozent (83.000) der vom Staat unterstützten Asylbewerber gekommen.

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Berechtigt für Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz sind Ausländer, die sich tatsächlich im Bundesgebiet aufhalten und eine Aufenthaltsgestattung nach dem Asylgesetz besitzen. Ausländer, die vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) die Zuerkennung der Flüchtlingseigenschaft erhalten haben oder als Asylberechtigte anerkannt sind, sind dagegen nicht leistungsberechtigt und damit auch nicht in dieser Statistik erfasst.

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Immer mehr Migranten kommen in Griechenland an Steht der Flüchtlingsdeal der EU mit der Türkei vor dem Aus? Erdogan droht der EU mit einer Grenzöffnung und immer mehr Menschen erreichen die Ägäis-Inseln. Pro Asyl fordert Europa zum Handeln auf. © picture-alliance/AP Photo/G. Papanikos Ja, das ist in Europa: Im Flüchtlingslager Nea Kavala in Nordgriechenland wurden Anfang September 1000 auf Lesbos angekommene Migranten untergebracht Angesichts steigender Ankunftszahlen von Migranten auf den griechischen Inseln in der Ägäis warnt der Migrationsforscher Gerald Knaus vor einem Scheitern des EU-Türkei-Abkommens.

Offenbar wirken die Abschreckungsmaßnahmen: Die Zahl der registrierten Flüchtlinge aus den Balkanländern ist deutlich zurückgegangen. Mehr als die Hälfte der Hilfesuchenden kommt derzeit aus dem Bürgerkriegsland Syrien.

Asylbewerber gehen häufiger gegen Entscheidungen des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge vor Gericht. Gegen mehr als die Hälfte (56,5 Prozent) der Bamf-Entscheidungen wurde im ersten Halbjahr 2018 Klage eingereicht, wie die Nürnberger Bundesbehörde am Freitag auf ihrer

Indes ringt die EU weiter um die Verteilung von Flüchtlingen. Bundesinnenminister Horst Seehofer sagte am Samstag der „Süddeutschen Zeitung“, dass Deutschland bereit sei, jeden vierten in Italien ankommenden Bootsflüchtling aufzunehmen: „Ich habe immer gesagt, unsere Migrationspolitik ist auch human. Wir werden niemanden ertrinken lassen.“

Die Gespräche liefen noch, wenn aber alles wie besprochen bleibe, „können wir 25 Prozent der aus Seenot geretteten Menschen übernehmen, die vor Italien auftauchen. Das wird unsere Migrationspolitik nicht überfordern.“ Zugleich werde er darauf dringen, gerettete Migranten noch in Italien einer Sicherheitsüberprüfung zu unterziehen, kündigte Seehofer an.

Mehr: Karl Löwenstein und Lars Feld sagen über die Flüchtlingspolitik Deutschlands: „Wir handeln mit einer Minimalmoral“

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Teheran. Während die USA nach dem Angriff auf die saudi-arabischen Ölanlagen weitere Truppen in die Golfregion verlegen, haben die iranischen Revolutionsgarden den USA für den Fall eines Angriffs mit einem „Krieg ohne Grenzen“ gedroht. „Der Feind (USA) spricht von militärischen Optionen ... wir aber sprechen von einer konsequenten Antwort ohne Grenzen und Einschränkungen“, sagte IRGC-Chefkommandeur Hussein Salami am Samstag.Derweil verstärken die USA als Reaktion auf die Luftangriffe auf zwei saudiarabische Ölanlagen ihre Streitkräfte in der Golfregion.

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