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Welt & Politik Vom Schamanen, der Putin vertreiben wollte

06:40  20 september  2019
06:40  20 september  2019 Quelle:   dw.com

Putin hortet Gold im Wert von 100 Milliarden Dollar — für einen politischen Plan, der Trump nicht gefallen dürfte

Putin hortet Gold im Wert von 100 Milliarden Dollar — für einen politischen Plan, der Trump nicht gefallen dürfte Russland hat seine Goldrücklagen in den vergangenen zehn Jahren immer weiter ausgebaut. Mittlerweile ist das Land zum größten Käufer des Edelmetalls auf der Welt aufgestiegen und besitzt Gold im Wert von knapp 100 Milliarden Euro (109,5 Milliarden US-Dollar). Mit dem Kauf des Edelmetalls, will sich Präsident Wladimir Putin nun komplett vom Dollar lösen und Russland somit gegen weitere Strafmaßnahmen der USA immun machen. Bei seiner Anlagestrategie profitiert Putin vom Handelskrieg zwischen den USA und China, der dazu führt, dass die Zentralbanken die Geldpolitik lockern und der Goldpreis in Folge dessen steigt. Mehr Artikel von Business Insider findet ihr hier.

Putin auf der Kreml Mauer blickt ängstlich auf ein riesiges Schamanen -Tamburin am Horizont. Gegen vier Uhr morgens soll es geschehen sein - in der Nähe von Wydrino, einem Dorf im Oblast Burjatien am Baikalsee: "Dutzende Männer stürmten das Lager.

Vom Schamanen , der Putin vertreiben wollte . In Sibirien soll ein Kreml-kritischer Schamane festgenommen worden sein. Er war zu Fuß nach Moskau unterwegs, um Putin zu stürzen. Dann, sagen seine Anhänger, sei er mitten in der Nacht verschleppt worden.

In Sibirien soll ein Kreml-kritischer Schamane festgenommen worden sein. Er war zu Fuß nach Moskau unterwegs, um Putin zu stürzen. Dann, sagen seine Anhänger, sei er mitten in der Nacht verschleppt worden.

Putin auf der Kreml Mauer blickt ängstlich auf ein riesiges Schamanen-Tamburin am Horizont © Provided by Deutsche Welle Putin auf der Kreml Mauer blickt ängstlich auf ein riesiges Schamanen-Tamburin am Horizont

Gegen vier Uhr morgens soll es geschehen sein - in der Nähe von Wydrino, einem Dorf im Oblast Burjatien am Baikalsee: "Dutzende Männer stürmten das Lager. Sie rannten ins Zelt von Alexander, überwältigten ihn. Sie waren mit Maschinengewehren und Schlagstöcken bewaffnet. Die Männer schleppten ihn in ihr Auto und fuhren davon." So beschreibt im Internet ein mutmaßlicher Augenzeuge, was sich in der Nacht ereignet haben soll. Bei dem genannten Alexander soll es sich um Alexander Gabyschew handeln, einen selbsterklärten Schamanen mittleren Alters aus Jakutien.

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Trump entlässt Sicherheitsberater Bolton Starke Meinungsverschiedenheiten bei mehreren Themen seien der Grund, verkündet der US-Präsident bei Twitter. Bolton gilt als außenpolitischer Hardliner. Auch er meldet sich zu Wort. US-Präsident Donald Trump trennt sich von seinem bisherigen Nationalen Sicherheitsberater John Bolton. Das verkündete Trump bei Twitter. Der Grund seien starke Meinungsverschiedenheiten. Er habe Bolton am Montagabend zum Rücktritt aufgefordert, am Dienstagmorgen habe dieser dann seinen Rücktritt eingereicht, so Trump. Der Sicherheitsberater war seit April 2018 im Amt. Bolton widersprach der Darstellung des US-Präsidenten auf Twitter.

Der Koalitionsausschuss wollte sich dem Vernehmen nach auf ein 20 bis 30 Seiten langes Eckpunktepapier verständigen. Vom Schamanen , der Putin vertreiben wollte . In Sibirien soll ein Kreml-kritischer Schamane festgenommen worden sein.

Ulan-Ude - Ein Schamane hat Russlands Präsidenten Wladimir Putin als Dämon bezeichnet - und ist dafür in Sibirien festgenommen worden. Ursprünglich wollte der Mann mehrere Tausend Kilometer durch Sibirien bis nach Moskau wandern, "um Putin aus Russland zu vertreiben ".

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Die Region in Mittelsibirien ist fast so groß wie Indien, aber es leben dort nur eine Million Menschen. Der Glaube an außerirdische Geister ist dort zwar weit verbreitet, die Namen der einzelnen Schamanen aber sind den Gläubigen außerhalb der Region kaum bekannt. Nicht so bei Alexander Gabyschew. Der selbst ernannte Geistliche erlangte russlandweite Bekanntheit, weil er Präsident Wladimir Putin aus dem Kreml vertreiben will. Fest entschlossen Putin zu stürzen, ist Gabyschew vor ein paar Monaten aufgebrochen - von Jakutsk nach Moskau. Zu Fuß. In den achteinhalbtausend Kilometer entfernten Kreml.

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Ein Schamane hat Russlands Präsidenten Wladimir Putin als Dämon bezeichnet - und ist in Sibirien festgenommen worden. Ursprünglich wollte der Mann mehrere Tausend Kilometer durch Sibirien bis nach Moskau wandern, "um Putin aus Russland zu vertreiben ".

Er will Putin aus dem Amt vertreiben . „Ohne Blutvergießen!“, schwört er. Genauer erklärt der Schamane es nicht. Nur so viel: Diese Herrschaftsform ziehe das einflusslose Volk an, meint er zuversichtlich.

Krieger, Schamane oder beides?

Immerhin soll es der Schamane bereits bis zum Baikalsee in die benachbarte Region Burjatien geschafft haben. Begleitet von ein paar treuen Fans und Tausenden Nutzern im Netz. In Burjatien angekommen, stieß der Jakute allerdings auf den Widerstand seiner geisterbeschwörenden Kollegen. Andere Schamanen versperrten Gabyschew den Weg und warfen ihm vor, kein richtiger Schamane zu sein: Ein Schamane sei niemals ein Krieger!

Ulan-Ude, Hauptstadt von Burjatien: Hierher, sagen seine Anhänger, hätten die Behörden Gabyschew gebracht © picture-alliance/dpa/A. Ogorodnik Ulan-Ude, Hauptstadt von Burjatien: Hierher, sagen seine Anhänger, hätten die Behörden Gabyschew gebracht

Dieser Meinung ist auch der Ethnologe Anatolij Alexeew von der Nordöstlichen Föderalen Universität Jakutsk. Im Gespräch mit der DW kritisiert der Forscher den umstrittenen Geistlichen: "Ein richtiger Schamane posaunt nicht herum, dass er ein Schamane ist. Er brüstet sich damit nicht. Ein richtiger Schamane ist ruhig und mischt sich nicht in die Politik ein."

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Ursprünglich wollte der Mann mehrere Tausend Kilometer durch Sibirien bis nach Moskau wandern, "um Putin aus Russland zu vertreiben ". Bei der Pilgerreise organisierte der Schamane auch immer wieder Kundgebungen. Vor Hunderten Menschen soll er gerufen haben: " Putin ist kein Mensch

Der weltgrößte Lebensmittelkonzern Nestlé will seinen Einkauf von Fleisch und Kakao auf dem Amazonasgebiet prüfen. Politik Ausland. Vom Schamanen , der Putin vertreiben wollte .

Das stört offenbar nicht jeden, denn immer mehr Menschen begleiteten Alexander Gabyschew auf seinem Weg nach Moskau, begeistert von dessen Kritik an Präsident Putin. Mitte Juli kamen mehrere Hundert zu seiner Protestdemo in Tschita. Dort rief der Schamane dazu auf, Volksverbände zu gründen, um neue Gesetze zu beschließen. "Denkt dran, Putin ist nicht der liebe Gott!” - mit diesem Spruch beendete der kriegerische Schamane seine Rede.

Eine schwere Prüfung

Ob der selbst ernannte Putin-Bekämpfer den Behörden zu einflussreich wurde? Die burjatische Polizei bestätigte jedenfalls inzwischen die Festnahme eines Mannes, Jahrgang 1958 "im Auftrag der Ermittlungsbehörde". Ihm wird ein Verbrechen auf dem Territorium der Republik Sacha vorgeworfen. Das ist die offizielle Bezeichnung von Jakutien, der Heimat und Wirkungsstätte von Gabyschew.

"Der Schamanismus wird immer populärer in Sibirien. Der Schamane ist schließlich ein Verbindungsmann zwischen Geistern und Menschen", erklärt der Politologe Konstantin Kalatschew. "In Jakutien wird die Meinung des Schamanen ernst genommen. Offenbar auch von den Behörden. Wenn man ihn nicht ernst nehmen würde, könnte man ihn einfach auslachen oder für psychisch krank erklären."

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Wladimir Putin wird seit Jahren auf der Forbes Liste als der mächtigste Mann der Welt geführt. Trotz seiner umstrittenen Politik möchten wir einige interessante Zitate von Wladimir Putin

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Im Fall von Gabyschew ist Kalatschew allerdings überzeugt, dass eine Festnahme dem Schamanen eher nutzen als schaden würde: "Der Schamane wird durch schwere Prüfungen gestärkt. Die Behörden machen gerade Werbung für ihn und ihn selbst bekannter und mächtiger, als er ist. Das Resultat könnte genau das Gegenteil vom angestrebten Ziel sein."

Autor: Juri Rescheto

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