Welt & Politik: Verbaler Spagat statt „Iran-Bashing“ - - PressFrom - Deutschland

Welt & Politik Verbaler Spagat statt „Iran-Bashing“

23:10  24 september  2019
23:10  24 september  2019 Quelle:   rp-online.de

Krise im Persischen Golf: Iran bringt Tanker im Golf auf - Schmuggelvorwurf

Krise im Persischen Golf: Iran bringt Tanker im Golf auf - Schmuggelvorwurf Erneut hat der Iran im Persischen Golf ein Schiff festgesetzt. Der Tanker solle versucht haben, 250.000 Liter Diesel in die Arabischen Emirate zu schmuggeln. Die iranischen Revolutionsgarden haben einem Medienbericht zufolge im Persischen Golf erneut ein Schiff aufgebracht. Der Besatzung werde vorgeworfen, sie habe 250.000 Liter Diesel in die Vereinigten Arabischen Emirate schmuggeln wollen, berichtete die halbstaatliche iranische Nachrichtenagentur Insa am Montag. Die Crew sei den iranischen Behörden übergeben worden. Die Nationalität der Seeleute blieb zunächst unklar.

Im Konflikt zwischen den USA und dem Iran hat der amerikanische Präsident eine unerwartet ruhige Rede vor der UN-Vollversammlung gehalten. Sogar vom Mut zum Frieden sprach er. Kanzlerin Merkel redete derweil Teheran ins Gewissen

 Angela Merkel und der iranische Präsident Hassan Ruhani am Dienstag in New York. © Kay Nietfeld Angela Merkel und der iranische Präsident Hassan Ruhani am Dienstag in New York.

(dpa/rtr) Bundeskanzlerin Angela Merkel wirbt im Atomstreit für direkte Kontakte der Kontrahenten. „Ich würde es begrüßen, wenn es zu Gesprächen kommen würde zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran“, sagte Merkel in New York nach Treffen sowohl mit US-Präsident Donald Trump als auch erstmals mit dem iranischen Präsidenten Hassan Ruhani am Rande der UN-Vollversammlung. „Aber das wird sicher nicht so funktionieren, dass alle Sanktionen vorher vom Tisch genommen werden“, wies sie iranische Forderungen zurück. „Das ist kein realistischer Angang.“ Man müsse erreichen, dass nicht ständig Forderungen aufgestellt würden, die die Aufnahme von Gesprächen verhinderten.

Johnson hält Iran für verantwortlich

  Johnson hält Iran für verantwortlich "Mit hohem Wahrscheinlichkeitsgrad" stecke das Land für hinter den Angriffen auf saudi-arabische Ölanlagen, heißt es vom britischen Premier. Die USA und Saudi-Arabien beschuldigen Teheran ebenfalls.• Premierminister Johnson sagte, sein Land erwäge, sich an den von den USA angeführten Maßnahmen gegen Iran zu beteiligen.

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Merkel sagte, sie habe mit Ruhani über das Atomabkommen gesprochen sowie über die Frage, wie man im Nahen und Mittleren Osten mehr Frieden schaffen könne. Sie verwies darauf, dass die drei großen EU-Staaten dem Iran am Montag eine Mitverantwortung für die Drohnen-Angriffe auf saudi-arabische Ölanlagen gegeben hatten.

Zuvor hatte Trump seinen harten Sanktionskurs gegen den Iran bekräftigt, aber zugleich die Hand ausgestreckt. In seiner insgesamt ungewöhnlich moderaten Rede vor der UN-Vollversammlung warf er der iranischen Führung zwar vor, im Nahen Osten im „Blutrausch“ zu wüten. Auf eine Drohung mit Vergeltung verzichtete er aber.

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Die USA hatten sich schnell festgelegt, nun folgen Deutschland, Frankreich und Großbritannien: Sie sehen Iran hinter den Attacken auf saudische Raffinerien. Nach den USA machen auch Deutschland, Frankreich und Großbritannien den Iran für die Angriffe auf wichtige Ölanlagen in Saudi-Arabien verantwortlich. „Für uns ist deutlich, dass der Iran Verantwortung für diesen Angriff trägt“, hieß es in einer am Montag am Rande der UN-Vollversammlung in New York veröffentlichten gemeinsamen Erklärung der Bundesregierung, der französischen sowie der britischen Regierung. „Es gibt keine andere plausible Erklärung.

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