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Welt & Politik Männer mit Verbindungen zu Trumps Anwalt festgenommen

08:40  11 oktober  2019
08:40  11 oktober  2019 Quelle:   sueddeutsche.de

Trump bat Australien bei Mueller-Ermittlungen um Hilfe

  Trump bat Australien bei Mueller-Ermittlungen um Hilfe US-Präsident Donald Trump soll den australischen Premierminister Scott Morrison laut einem Medienbericht gebeten haben, bei Ermittlungen zu helfen, mit denen die Nachforschungen des Sonderermittlers Robert Mueller gegen ihn diskreditiert werden sollten. © Foto: Susan Walsh/AP/dpa US-Präsident Trump (r) empfängt Australiens Premier Morrison vor dem Weißen Haus in Washington. Die Veröffentlichungen sind Wasser auf die Mühlen der Demokraten, die den Republikaner Trump aus dem Amt drängen wollen. Mueller hatte untersucht, ob Russland 2016 Trump im US-Wahlkampf geholfen habe.

Zwei Männer mit Verbindungen zum Anwalt von US-Präsident Trump sollen mit illegalen Wahlkampfspenden die Abberufung der ehemaligen US-Botschafterin in der Ukraine angestrengt haben. Die Männer wurden am Mittwoch an einem Washingtoner Flughafen festgenommen .

Die Männer wurden am Mittwoch an einem Washingtoner Flughafen festgenommen , als sie außer Landes reisen wollten, erklärte FBI-Ermittler William Sweeney am Donnerstag in New York. Nach US-Medienberichten haben die beiden Männer in der Vergangenheit mit Trumps Anwalt Rudy Giuliani

Rechtsanwalt Kevin Downing (rechts) vertritt die beiden festgenommenen Männer. © AP Rechtsanwalt Kevin Downing (rechts) vertritt die beiden festgenommenen Männer.

• Zwei Männer mit Verbindungen zum Anwalt von US-Präsident Trump sollen mit illegalen Wahlkampfspenden die Abberufung der ehemaligen US-Botschafterin in der Ukraine angestrengt haben.

• Die Männer wurden am Mittwoch an einem Washingtoner Flughafen festgenommen.

• Die US-Demokraten verlangen im Rahmen ihrer Untersuchungen zur Ukraine-Affäre Auskünfte der Festgenommenen.

Die Ukraine-Affäre in den USA zieht weitere Kreise: Zwei Männer mit Verbindungen zum Anwalt von US-Präsident Donald Trump sollen mit illegalen Wahlkampfspenden die Abberufung der ehemaligen US-Botschafterin in der Ukraine angestrengt haben. Die Männer wurden am Mittwoch an einem Washingtoner Flughafen festgenommen, als sie außer Landes reisen wollten, erklärte FBI-Ermittler William Sweeney.

Die Wurzeln der Verschwörung

  Die Wurzeln der Verschwörung Trumps politisches Urtrauma ist die angebliche "Hexenjagd" der Demokraten. Seit zweieinhalb Jahren lässt es ihn nicht los - das zeigt nicht zuletzt sein Telefonat mit Selenskij.• Wie US-Medien berichten, haben Trump und sein Justizminister William Barr mehrere ausländische Regierungen aufgefordert, mit US-Ermittlern zusammenzuarbeiten.

Die Merkliste finden Sie oben links auf der Seite. Männer mit Verbindungen zu Trumps Anwalt festgenommen . Die Ukraine-Affäre zieht weitere Kreise: Zwei Männer mit Verbindungen zum persönlichen Anwalt von US-Präsident Donald Trump sollen mit illegalen Wahlkampfspenden die

Die Männer wurden am Mittwoch an einem Washingtoner Flughafen festgenommen , als sie außer Landes reisen wollten, erklärte FBI-Ermittler William Sweeney am Nach US-Medienberichten haben die beiden Männer in der Vergangenheit mit Trumps Anwalt Rudy Giuliani zusammengearbeitet, um

Nach US-Medienberichten haben die beiden Männer in der Vergangenheit mit Trumps Anwalt Rudy Giuliani zusammengearbeitet, um belastendes Material über Trumps Rivalen, den demokratischen Präsidentschaftskandidaten Joe Biden, zu finden.

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Die US-Demokraten werfen Trump vor, die Macht seines Amts missbraucht zu haben, damit sich eine ausländische Regierung zu seinen Gunsten in den Wahlkampf einmischt. Sie führen deshalb Untersuchungen für ein mögliches Amtsenthebungsverfahren gegen den Präsidenten. Trump hatte den ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenskij in einem Telefonat zu Ermittlungen ermuntert, die Biden schaden könnten. Die US-Demokraten verlangen im Rahmen ihrer Untersuchungen Auskünfte der nun Festgenommenen. Unter Strafandrohung forderten sie am Donnerstag Dokumente von ihnen an.

Eine Curry mit Gysi : Über den richtigen Umgang mit Trump

  Eine Curry mit Gysi : Über den richtigen Umgang mit Trump Unsere Chefredakteure Elmar Jehn und Jochen Arntz im Interview mit Gregor Gysi.Er reizte mich eher. Dem amerikanischen Präsidenten muss man auf Augenhöhe begegnen. Da kommt man mit Katzbuckelei nicht weit, sonst fühlt er sich sofort überlegen. Der finnische Ministerpräsident hat gezeigt, wie es geht. Hinsichtlich seiner Aufrüstungsforderungen an Deutschland machte mir ein klares „No, Mr. President!“ geradezu Freude.

Auf die Versuche von Trump und seinem persönlichen Anwalt Rudi Giuliani, aus der Ukraine möglicherweise kompromittierendes Material über den demokratischen Präsidentschaftsbewerber Joe Biden und dessen Sohn zu bekommen, nimmt die Anklageschrift zwar keinen Bezug.

Die beiden Festgenommenen sollen Zeugen in der Ukraine-Affäre sein. Es handelt sich um Rudy Giuliani, der frühere Bürgermeister von New York und heute persönlicher Anwalt von Donald Trump © Die Männer sollen gegen Gesetze für die Finanzierung von Wahlkampagnen verstoßen haben.

Die Verdächtigen sollen dem New Yorker Staatsanwalt Geoffrey Berman zufolge im Interesse von mindestens einem ukrainischen Regierungsbeamten gehandelt haben, der die Abberufung der ehemaligen US-Botschafterin Marie Yovanovitch erreichen wollte. Dafür schleusten sie Geld aus dem Ausland unter anderem an einen Kongressabgeordneten.

Yovanovitch war im Mai als Botschafterin abberufen worden. Die Diplomatin wurde für Freitag im Rahmen der Untersuchungen der Demokraten zu einer Anhörung im Kongress vorgeladen. Allerdings war bislang unklar, ob sie erscheinen wird. Dem US-Botschafter bei der Europäischen Union hatte das Außenministerium diese Woche untersagt, vor dem Kongress auszusagen. Das Weiße Haus verweigert jegliche Kooperation mit den Untersuchungsbehörden.

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Sie sei zu Unrecht abgezogen worden, sagte die Ex-Botschafterin in der Ukraine, Marie Yovanovitch vor dem US-Kongress. Das Außenministerium werde von innen "angegriffen und ausgehöhlt".• Sie sei aus "fragwürdigen Motiven" abgezogen worden, das US-Außenministerium werde "ausgehöhlt".

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