Welt & Politik: Terrorist von Halle gesteht rechtsextremistischen Anschlag - - PressFrom - Deutschland

Welt & Politik Terrorist von Halle gesteht rechtsextremistischen Anschlag

15:40  11 oktober  2019
15:40  11 oktober  2019 Quelle:   sueddeutsche.de

„Es hätte noch sehr viel mehr Opfer geben können“

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Der Todesschütze von Halle hat die Tat gestanden und auch ein rechtsextremistisches , antisemitisches Motiv bestätigt. Das sagte ein Sprecher der Bundesanwaltschaft am Freitag auf Anfrage. Anschlag von Halle . Stephan B. war am Mittwoch festgenommen worden, nachdem vor

Die Justizministerin spricht von einem rechtsextremistischen Anschlag in Halle . Am Tag nach dem Anschlag auf eine Synagoge in Halle an der Saale sind noch immer viele Dinge ungeklärt. Nachdem die Tat von Ermittlern und Behörden gleichermaßen als " rechtsextremistischer Terroranschlag"

Stephan B. wurde am Donnerstag in Karlsruhe einem Ermittlungsrichter vorgeführt. © dpa Stephan B. wurde am Donnerstag in Karlsruhe einem Ermittlungsrichter vorgeführt.
  • Der Todesschütze von Halle hat die Tat sowie ein rechtsextremistisches, antisemitisches Motiv gestanden.
  • Ermittler sagen bislang, dass es noch nicht klar sei, ob Stephan B. alleine gehandelt hat oder Teil einer rechtsterroristischen Vereinigung war.
  • Bei den Terroranschlag in Halle waren zwei Menschen getötet worden.

Facebook Twitter WhatsApp E-Mail Flipboard Pocket Artikel drucken Feedback Der Todesschütze von Halle hat die Tat gestanden und auch ein rechtsextremistisches, antisemitisches Motiv bestätigt. Der 27-jährige Stephan B. habe in dem mehrstündigen Termin beim Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs am Donnerstagabend umfangreich ausgesagt. Das berichten ARD und dpa übereinstimmend.

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Attacke in Sachsen-Anhalt Attentäter von Halle gesteht Tat und bestätigt rechtsextremistisches Motiv. Er tötete zwei Menschen und schoss auf viele weitere: Der Angreifer aus Halle hat seine Taten gestanden - und ein rechtsextremes und antisemitisches Motiv eingeräumt.

Der Todesschütze von Halle hat die Tat gestanden und auch ein rechtsextremistisches , antisemitisches Motiv bestätigt.

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Im Fokus der Ermittlungen steht bislang, "ob Personen in die Vorbereitung oder Durchführung des Anschlags eingebunden waren oder im Vorfeld Kenntnis hiervon hatten", sagte die Bundesanwaltschaft. Bisher fehlten "zureichende tatsächliche Anhaltspunkte" dafür, dass der Beschuldigte an eine rechtsterroristische Vereinigung angebunden gewesen sei oder ein sonstiger Zusammenhang mit einer solchen Vereinigung bestehe. Die Ermittlungsbehörden sprechen bislang von einem Einzeltäter. Am Donnerstagabend erklärte das Bundeskriminalamt, dass es die Ermittlungen übernommen habe.

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Der Todesschütze von Halle hat die Tat gestanden und auch ein rechtsextremistisches , antisemitisches Motiv bestätigt. Halle trauert um die Opfer. Auch zwei Tage nach dem antisemitischen Anschlag wird an vielen Orten in der Stadt getrauert.

Der 27-jährige Stephan B. hat nach ARD-Informationen den Terrorangriff in Halle gestanden und auch ein rechtsextremistisches , antisemitisches Motiv bestätigt. Angaben zu möglichen Mitwissern hat er nicht gemacht. In einer umfangreichen Aussage hat Stephan B., der Attentäter von Halle

B. war am Mittwoch festgenommen worden, nachdem vor der Synagoge eine 40-Jährige aus Halle und in einem nahe gelegenen Döner-Imbiss ein 20 Jahre alter Mann aus Merseburg erschossen worden waren. Zuvor hatte der Täter vergeblich versucht, die Synagoge mit Waffengewalt zu stürmen. 51 Menschen hielten sich zu dem Zeitpunkt in dem Gotteshaus auf und feierten das wichtigste jüdische Fest, Jom Kippur. Auf der Flucht verletzte der Täter zudem eine 40 Jahre alte Frau und deren 41 Jahre alten Mann mit Schüssen. Das Paar wird im Krankenhaus behandelt.

Ein Bekennervideo in sozialen Netzwerken zeigt den Ablauf der Tat aus der Perspektive des Attentäters - von der vergeblichen Erstürmung der Synagoge über die tödlichen Schüsse bis zur Flucht. Das Video diente den Ermittlern auch zur Rekonstruktion des Ablaufs der Tat. Zudem legte der Täter in einem elf Seiten langen "Manifest" seine Gedanken dar. Der Text liest sich stellenweise wie die Anleitung zu einem Computerspiel, in dem Dokument wimmelt es von antisemitischen Begriffen.

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