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Welt & Politik Gesetzentwurf des Gesundheitsministers: Spahn plant Werbeverbot für Schönheits-OPs bei Jugendlichen

08:35  16 oktober  2019
08:35  16 oktober  2019 Quelle:   tagesspiegel.de

Online-Handel boomt: Post plant bis zu 3000 neue Packstationen

  Online-Handel boomt: Post plant bis zu 3000 neue Packstationen Der Online-Handel verlange eine Ausweitung des Angebots.Die neuen Stationen würden überall installiert – auf dem Land wie in der Stadt, teilte die Deutsche Post DHL am Mittwoch mit. Die ersten automatischen Stationen, an denen die Kunden Pakete abholen und abgeben können, hatte die Post 2003 eingeführt. Sie stehen unter anderem in Bahnhöfen, an Tankstellen oder in Einkaufszentren.

Gesundheitsminister Jens Spahn will Werbung für Schönheits - OPs verbieten, die sich gezielt an Jugendliche richtet. Der SPD geht das nicht weit genug.

Gesetzentwurf im Kabinett Spahn setzt sich für fairen Wettbewerb zwischen Apotheken ein. Kurz vor der Bundestagsdebatte zur Neuregelung der Organspende haben Gesundheitsminister Jens Spahn und Grünen-Chefin Annalena Baerbock in der aktuellen Ausgabe des Spiegel über ihre

Gesundheitsminister Jens Spahn will Werbung für Schönheits-OPs verbieten, die sich gezielt an Jugendliche richtet. Der SPD geht das nicht weit genug.

Jens Spahn (Foto: Harald Tittel/picture alliance via Getty Images) © Getty Jens Spahn (Foto: Harald Tittel/picture alliance via Getty Images)

Gesundheitsminister Jens Spahn will jede an Jugendliche adressierte Werbung für Schönheitsoperationen per Gesetz verbieten. Das sei „praktizierter Jugendschutz“, begründete der CDU-Politiker sein Vorhaben im Tagesspiegel. „Das Signal unserer Gesellschaft an junge Menschen muss sein: Du bist ok, genauso wie Du bist.“ Werbung für Schönheits-OPs vermittle „zu oft eine andere, falsche Botschaft“. Darin würden Jugendliche „unter Druck gesetzt, ihr Aussehen durch operative Eingriffe zu verändern“.

Klimaschutzgesetz: Umweltministerin Schulze verpflichtet jedes Ressort zum Klimaschutz

  Klimaschutzgesetz: Umweltministerin Schulze verpflichtet jedes Ressort zum Klimaschutz Klimaschutzgesetz: Umweltministerin Schulze verpflichtet jedes Ressort zum KlimaschutzWer die Pressemitteilung des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE) liest, bekommt den Eindruck, das von Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) geplante Klimaschutzgesetz sei ein zahnloser Tiger: Der Gesetzentwurf bleibe „hinter den Erfordernissen und den Möglichkeiten zurück, Klimaschutz ambitioniert voranzubringen und damit die verbindlich zugesagten Klimaziele zu erreichen“, klagt BEE-Präsidentin Simone Peter in der Mitteilung. Auch Planungssicherheit gebe es nicht.

Das sieht der Gesetzentwurf von Gesundheitsminister Spahn vor. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und eine Gruppe weiterer Abgeordneter haben in Berlin einen Gesetzentwurf vorgelegt, wonach künftig jeder Bürger grundsätzlich als Organspender in Frage kommen soll.

Gesundheitsminister Jens Spahn hat sich in die Diskussion um das Werbeverbot für Abtreibungen eingeschaltet. Er warnt davor, den bestehenden Kompromiss in der Sache zu gefährden. CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer ist zu Änderungen bereit, solange das Verbot an sich

Bisher ist nur die Werbung für unter 14-Jährige verboten

Das Werbeverbot soll als Änderungsantrag dem geplanten Masernschutzgesetz beigefügt werden, das bereits am kommenden Freitag vom Bundestag in erster Lesung behandelt wird. Und es soll eine Gesetzeslücke schließen. Bisher nämlich ist Werbung für Schönheits-Ops in Deutschland nur verboten, wenn sie sich „ausschließlich oder überwiegend“ an Kinder unter 14 Kinder richtet. Oder ganz generell, wenn sie vergleichende Darstellungen des Aussehens vor und nach solchen Eingriffen zeigt.

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  EM-Quali in Estland: Löw plant mit Neuer, Reus und Gündogan Joachim Löw stehen in Estland deutlich mehr Spieler zur Verfügung als unter der Woche beim 2:2 gegen Argentinien. Die Personalsituation hat sich etwas entspannt, Bundestrainer Joachim Löw kann im EM-Qualifikationsspiel beim Fußball-Zwerg Estland am Sonntag (20.45 Uhr im LIVE-TICKER) wie erhofft wieder mit mehreren etablierten Kräften planen. "Jogi kann wahrscheinlich auf alle Spieler zurückgreifen", sagte DFB-Direktor Oliver Bierhoff am Freitag in Dortmund.

Der neue Gesundheitsminister Jens Spahn hat Gegner des Werbeverbots für Abtreibungen scharf angegriffen. Er ist gegen eine Änderung des In der Debatte über den Paragrafen 219a kritisiert Jens Spahn jene, die für eine Aufweichung des Werbeverbots für Schwangerschaftsabbrüche plädieren.

Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) plant , sich für ein weitreichendes Werbeverbot für Zigaretten einzusetzen. Doch das Gesetz wurde nie beschlossen. Union diskutiert über Kompromiss beim Werbeverbot . Eine erneute Festlegung auf ein Verbot ließ die Unionsfraktionsspitze aus einem

Schon Neugeborene sehen sich lieber symmetrische Gesichter an. © Foto: dpa Schon Neugeborene sehen sich lieber symmetrische Gesichter an.

Jeder operative Eingriff berge Gefahren für die Gesundheit, heißt es in Spahns Änderungsantrag, der dem Tagesspiegel vorliegt. „Gerade die Altersgruppe der Jugendlichen, die sehr empfänglich für Themen wie Schönheitsideal und Aussehen sind“, solle daher vor entsprechender Werbung geschützt werden. Das Verbot gelte, so wird in dem Entwurf betont, „für jegliche Werbemaßnahmen, also auch Werbung in sozialen Netzwerken“.

"Minderjährige haben in unseren Praxen nichts verloren"

Die Deutsche Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie begrüßte das geplante Werbeverbot "zu 100 Prozent". Jugendliche seien „kein Klientel, das wir ansprechen wollen“, sagte Verbandspräsident Torsten Kantelhardt dem Tagesspiegel.

„Minderjährige, die sich Brüste vergrößern oder Lippen aufspritzen lassen wollen, haben in unseren Praxen nichts verloren.“ Solche medizinisch nicht notwendigen Eingriffe seien bei Kindern und Jugendlichen "unbedingt zu vermeiden". Und man sehe es "kritisch, dass durch Werbung - insbesondere auf sozialen Medien - hier Begehrlichkeiten bei Nicht-Volljährigen geweckt werden".

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Der Gesetzentwurf setzt auf die zielgerichtete Zusammenarbeit der Akteure in der Prävention und Gesundheitsförderung: Neben der gesetzlichen Krankenversicherung werden auch die gesetzliche Rentenversicherung und die gesetzliche Unfallversicherung, die Soziale Pflegeversicherung und auch

Lauterbach hätte gerne komplettes Verbot solcher OPs bei Jugendlichen

Auch der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach nannte Spahns Vorstoß „absolut sinnvoll“. Er geht ihm allerdings nicht weit genug. Lauterbach fordert seit Jahren ein generelles Verbot von Schönheits-Operationen bei Jugendlichen, sofern diese nicht medizinisch notwendig sind.

Das würde dann beispielsweise bedeuten, dass abstehende Ohren bei Heranwachsenden nur noch korrigiert werden dürften, um Hörminderungen oder schwere psychische Probleme zu beseitigen. Die Fachgesellschaften warnen hier allerdings vor Abgrenzungsproblemen. Die Frage, ob Eingriffe medizinisch notwendig seien, lasse sich nicht immer zweifelsfrei beantworten.

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