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Welt & Politik Landtagswahlkampf: Staatsanwaltschaft ermittelt nach Morddrohung gegen Habeck

10:55  19 oktober  2019
10:55  19 oktober  2019 Quelle:   handelsblatt.com

Rechtsextreme drohen Mike Mohring mit Mord

  Rechtsextreme drohen Mike Mohring mit Mord Erfurt. Erneut hat Thüringens CDU-Spitzenkandidat Mike Mohring eine Morddrohung erhalten. Dieses Mal sei das Schreiben per E-Mail gekommen, sagte Mohring in einem am Sonntag bei dem Kurznachrichtendienst Twitter veröffentlichten Video. © Martin Schutt Mike Mohring, CDU-Fraktionschef in Thüringen (Archivbild). „Bis heute Mittag um 12 sollte ich meinen Wahlkampf einstellen. Das haben Rechtsextremisten von mir gefordert in einer E-Mail, die ich vorgestern Nacht bekommen habe“, sagte Mohring in dem Video.

Landtagswahlkampf in Thüringen : Hausdurchsuchung nach Morddrohung gegen Grünen-Chef Habeck . In Thüringen soll ein Mann zu Straftaten gegen Robert Habeck aufgerufen haben. Die Staatsanwaltschaft Gera ermittelt gegen den 41-Jährigen wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz.

Staatsanwaltschaft ermittelt . Morddrohungen gegen Grünen-Chef Habeck . © imago images/photothek, Thomas Trutschel/photothek.de via www.imago-images.de Nach Drohungen gegen Grünen-Chef Robert Habeck im Thüringer Landtagswahlkampf hat die Polizei am Freitag die

Der Grünen-Chef ist auf Wahlkampf-Tour in Thüringen unterwegs. © dpa Der Grünen-Chef ist auf Wahlkampf-Tour in Thüringen unterwegs.

Die Polizei durchsucht die Wohnung eines Mannes, der im Internet zu schweren Straftaten gegen den Grünen-Chef aufgerufen haben soll. 

Grünen-Chef Robert Habeck hat nach Angaben seiner Partei im Thüringer Landtagswahlkampf eine Morddrohung erhalten. Die Drohung vor einer Veranstaltung an diesem Wochenende sei am Montag in einem sozialen Netzwerk veröffentlicht worden, sagte der Spitzenkandidat der Thüringer Grünen für die Landtagswahl, Dirk Adams, am Freitag.

Adams hatte sie nach eigenen Angaben in den Kommentaren zu den dort aufgelisteten Wahlkampfterminen entdeckt. Verdächtig ist ein 27-Jähriger aus Nordthüringen, dessen Wohnung die Polizei am Freitag durchsuchte. In Thüringen wird am 27. Oktober ein neuer Landtag gewählt. 

Thüringens CDU-Spitzenkandidat Mohring erhält erneut Morddrohung

  Thüringens CDU-Spitzenkandidat Mohring erhält erneut Morddrohung Thüringens CDU-Spitzenkandidat Mike Mohring hat nach eigenen Angaben erneut eine Morddrohung erhalten. Mohring hatte bereits Ende September eine Morddrohung erhalten. Der Absender der Postkarte nahm damals nach CDU-Angaben indirekt Bezug auf den Mord am Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke. In dem Drohschreiben hieß es demnach, Mohring sei die Nummer zwei, die demnächst einen "Kopfschuss" erhalte.Der CDU-Politiker Lübcke war in der Nacht zum 2. Juni auf seinem Grundstück im nordhessischen Wolfhagen-Istha aus nächster Nähe erschossen worden.

Erfurt. Ein 27-Jähriger aus Nordthüringen hat angeblich zu "schweren Straftaten" gegen Habeck aufgerufen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt .

Nach einer Morddrohung gegen Grünen-Chef Robert Habeck im Thüringer Landtagswahlkampf hat es bei zwei Beschuldigten Durchsuchungen gegeben. Die Staatsanwaltschaft Gera ermittelt gegen den 41-Jährigen wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz. Ihm wird vorgeworfen, sich illegal

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Gegen ihn ermittelt die Staatsanwaltschaft Mühlhausen, wie das Landeskriminalamt am Freitag mitgeteilt hatte. Nach derzeitigen Erkenntnissen habe der Mann in einem sozialen Netzwerk zu „schweren Straftaten“ gegen Habeck aufgerufen. „Ich bin entsetzt über das Maß an Aggression und Gewalt, das sich Bahn bricht“, erklärte Adams. Trotzdem wolle sich die Partei im Wahlkampf nicht einschüchtern lassen.

Habeck ist am Wochenende unter anderem im nordthüringischen Bleicherode unterwegs ist. Alle Wahlkampftermine würden wie geplant absolviert, teilte eine Sprecherin des Grünen-Bundesverbandes mit. Adams hat nach dem Entdecken des Aufrufs in dem Netzwerk nach eigenen Angaben unverzüglich die Polizei verständigt. „Sie hat die Drohung ebenso ernst genommen wie wir.“

Verfahren gegen Macher der WM 2006: DFB tritt als Privatkläger auf

  Verfahren gegen Macher der WM 2006: DFB tritt als Privatkläger auf Die Macher der WM 2006 stehen in der Schweiz wegen Steuerhinterziehung vor Gericht. Der DFB kündigt nun an, beim Verfahren als Kläger aufzutreten. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) wird im Schweizer Strafverfahren gegen die Organisatoren der WM 2006 als Privatkläger auftreten, "um etwaige Ansprüche geltend zu machen und so seiner gesetzlichen Vermögensbetreuungspflicht zu genügen". Das teilte der Verband am Dienstag auf seiner Internetseite mit.

Gegen ihn ermittelt die Staatsanwaltschaft Mühlhausen, wie das Landeskriminalamt mitgeteilt hatte. Nach derzeitigen Erkenntnissen habe der Mann in Es ist nicht erste Morddrohung gegen einen Thüringer Spitzenpolitiker im Wahlkampf. Ende September war eine Morddrohung per Postkarte

Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen einen 27-jährigen Mann aus Nordthüringen. Dessen Wohnung wurde am Freitag von der Polizei durchsucht – die Auswertung der Beweismittel dauert an. Der Vorwurf des Landeskriminalamts: Der Mann habe in einem sozialen Netzwerk zu „schweren Straftaten“ gegen

Es ist nicht erste Morddrohung gegen einen Thüringer Spitzenpolitiker im Wahlkampf. Ende September war eine Morddrohung per Postkarte gegen CDU-Landeschef und -Spitzenkandidat Mike Mohring bekannt geworden. Sie nahm nach Parteiangaben indirekt Bezug auf den Mord am Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke. Auch hier ermittelt das LKA.

In Thüringen wird am 27. Oktober ein neuer Landtag gewählt. Die rot-rot-grüne Landesregierung hat zwei Umfragen zufolge keine Mehrheit mehr. Bei einer am Donnerstag veröffentlichten Umfrage von Infratest Dimap kam die Linke von Ministerpräsident Bodo Ramelow auf 29 Prozent als stärkste Partei. Sie verbesserte sich im Vergleich zu September um einen Punkt. Bei einer Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen für das ZDF-Politbarometer landete die Linke ebenfalls als stärkste Partei bei 27 Prozent.

Hinter ihr lagen die CDU und die AfD bei infratest dimap gleichauf bei 24 Prozent. Bei der Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen erreichte die CDU, die vor fünf Jahren aus der Regierung fiel, aber die größte Landtagsfraktion stellt, 26 Prozent.

Wie Gewalt die Demokratie herausfordert

  Wie Gewalt die Demokratie herausfordert Die Morddrohungen gegen Politiker häufen sich. Ist Deutschland auf dem Weg in "Weimarer Verhältnisse"? Nein, sagt der Politikwissenschaftler Jens Hacke. Aber die Demokratie müsse ihre Wehrhaftigkeit nun beweisen. Es war die dritte Morddrohung innerhalb einer Woche. Zunächst hatte Grünen-Chef Robert Habeck gegen ihn gerichtete Morddrohungen publik gemacht. Dann erklärte der Thüringer CDU-Spitzenkandidat Mike Mohring, mutmaßlich Rechtsextreme hätten im Internet gedroht, ihn zu töten. Und am Montag gab auch der Thüringer Grünen-Fraktionschef Dirk Adams bekannt, eine ähnlich lautende E-Mail erhalten zu haben.

Gegen ihn ermittelt die Staatsanwaltschaft Mühlhausen, wie das Landeskriminalamt am Freitag mitgeteilt hatte. Es ist nicht erste Morddrohung gegen einen Thüringer Spitzenpolitiker im Wahlkampf. Ende September war eine Morddrohung per Postkarte gegen CDU-Landeschef und

Rechtsextremismus: Razzia nach Morddrohung gegen Robert Habeck in Thüringen. Gegen ihn ermittle die Staatsanwaltschaft Mühlhausen wegen des Verdachts der öffentlichen Aufforderung zu Straftaten. Es ist nicht erste Morddrohung gegen einen Thüringer Spitzenpolitiker im Wahlkampf.

Die AfD mit ihrem umstrittenen Spitzenkandidaten und Parteichef Björn Höcke landete bei der Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen bei 20 Prozent. Die beiden Regierungsparteien SPD und Grüne lagen in beiden Umfragen unter der Marke von zehn Prozent. Die SPD kam auf 8 bis 9 Prozent, die Grünen auf 7 bis 8 Prozent. Die FDP, die seit 2014 nicht im Landtag ist, schwankte zwischen 4 und 5 Prozent.

Mehr: Die wichtigsten Fragen und Antworten zur Wahl in Thüringen.

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