Welt & Politik: Proteste von Sioux stoppen Pipeline-Projekt - PressFrom - Deutschland

Welt & Politik Proteste von Sioux stoppen Pipeline-Projekt

09:50  10 september  2016
09:50  10 september  2016 Quelle:   dw.com

Verletzte bei Indianer-Protest gegen Ölpipeline

  Verletzte bei Indianer-Protest gegen Ölpipeline An der Baustelle einer geplanten Ölpipeline im US-Staat North Dakota ist es zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen protestierenden Indianern und Sicherheitskräften gekommen.

Proteste von Sioux -Indianern Umstrittene Pipeline vorerst gestoppt . Dakota Access Pipeline Amerikanische Ureinwohner kämpfen gegen Banken. Trump hat sich noch nicht spezifisch zu dem Projekt in North Dakota geäußert, unterstützte aber den Bau der umstrittenen Keystone XL Pipeline .

Die Ostsee-Gaspipeline Nord Stream 2 von Russland nach Deutschland ist den USA ein Dorn im Auge. Washington droht Berlin sogar mit Sanktionen. Im Konflikt um das deutsch-russische Pipeline - Projekt Nord Stream 2 verstärken die USA ihre Warnungen Richtung Deutschland.

Die US-Regierung hat die Arbeit an einer umstrittenen Pipeline vorerst beendet, nachdem ein Bundesgericht einen Einspruch von Ureinwohnern zurückgewiesen hatte. Der Stamm der Rock Sioux sieht heilige Stätten bedroht.

Kundgebung am Donnerstag in Denver, Colorado, gegen die geplante Pipeline © picture alliance/AP Photo/D. Zalubowski Kundgebung am Donnerstag in Denver, Colorado, gegen die geplante Pipeline

Die US-Regierung hat angeordnet, dass die Arbeiten an einer umstrittenen Pipeline im Bundesstaat North Dakota nicht fortgesetzt werden. Die Anordnung betrifft Land in Bundesbesitz am Lake Oahe. Zugleich rief sie den Betreiberkonzern der geplanten 1930 Kilometer langen Pipeline auf, die Bauarbeiten bis zu einer Klärung freiwillig ruhen zu lassen.

OpenOffice könnte sterben

  OpenOffice könnte sterben Brauchen wir noch OpenOffice? Das Apache-Projekt OpenOffice überlegt ernsthaft die Einstellung der Office-Suite, nachdem die Entwickler es kaum noch unterstützen. LibreOffice wird aber weiterleben. Die Apace Foundation scheint OpenOffice aufgeben zu wollen. Vizepräsident Dennis Hamilton hat dazu eine Diskussion gestartet, um die Folgen einer solchen Entscheidung zu verdeutlichen.Er selbst sei zu dem Schluss gekommen, dass es keinen ausreichenden Entwicklerpool gebe, um „das ungefähr halbe Dutzend Freiwilliger, die das Projekt zusammenhalten“, zu unterstützen.

Die Proteste gegen den Bau der Dakota Access- Pipeline (DAPL) Lakota Zuzeca Sape Schwarze Schlange sind eine der größten Umweltbewegungen der 2000er-Jahre in den Vereinigten Staaten und führten unter anderem zur größten Zusammenkunft von „Native Americans“

Monatelange Proteste hatten Erfolg: Der Bau einer umstrittenen Ölpipeline durch ein Sioux -Reservat in North Dakota ist gestoppt . Wobei es um viel mehr geht als die Zukunft der legendären Sioux oder den Bau einer Pipeline . Man werde das Projekt unbeirrt vollenden: "Nichts ändert etwas daran."

Der Rock Sioux Tribe hatte Einspruch gegen die geplante Route der Pipeline unter dem Missouri-Fluss erhoben, weil er befürchtet, dass dadurch seine Wasserversorgung beeinträchtigt und kulturell bedeutsames Land verwüstet wird. Ein US-Bundesrichter entschied aber am Freitag, dass der Indianerstamm nicht ausreichend bewiesen habe, dass er Schaden erleiden würde. Er gab dem Antrag auf einen vorübergehenden Baustopp daher nicht statt. Das Projekt des Unternehmens Energy Transfer Partners würde entlang eines Reservats im US-Bundesstaat North Dakota führen.

Die Pipeline soll 1900 Kilometer lang sein und von North Dakotas Ölfeldern durch drei weitere US-Staaten führen. Sie soll täglich bis zu eine halbe Million Tonnen Erdöl nach Illinois transportieren. Da sie unter dem Missouri River gebaut werden soll, sehen die Sioux ihre Wasserversorgung bedroht. Zudem fürchten sie eine Beeinträchtigung Heiliger Stätten. Ihren Angaben zufolge wurden durch die Bauarbeiten zudem bereits mehrere Stätten zerstört. Die Ureinwohner fordern, an der Planung beteiligt zu werden. Mitglieder anderer Stämme solidarisierten sich mit den Sioux und campieren seit Monaten in der Region.

Super Nintendo - Fan baut den kleinsten SNES der Welt

  Super Nintendo - Fan baut den kleinsten SNES der Welt Ein Hobby-Bastler hat einen Super Nintendo aus Ton gebaut, mit dem er auch spielen kann. Schaut euch hier ein Video von dem beeindruckenden Projekt an. © GamePro SNES Special Dieses Jahr noch bringt Nintendo das viel geliebte Nintendo Entertainment System als eigenständige Konsole mit 30 alten Spiele-Klassikern zurück. So lange wollte der YouTuber Hugo "lyberty5" Dorison offenbar nicht mehr warten, denn dieser hat nun das Nachfolgemodell SNES als komplett spielbare Miniatur nachgebaut. Weiter unten findet ihr ein Video von dem beeindrucken Projekt.

Ein 3,8 Milliarden Dollar Pipeline - Projekt soll Tausende Fracking-Bohrstellen in North Dakota mit Illinois verbinden. Monatelang wurde dagegen protestiert.

Die Keystone- Pipeline transportiert Rohöl aus den Erdölfeldern der Athabasca-Ölsand-Vorkommen aus der westkanadischen Provinz Alberta zu Erdölraffinerien in den US-Bundesstaaten Illinois, Oklahoma und Nebraska.

An der Pipeline hatten sich zuletzt Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Angestellten einer privaten Sicherheitsfirma entzündet. Die Demonstranten hatten sich Anfang des Monats in einem Gebiet namens Cannon Ball Arbeitern in den Weg gestellt, die nach ihren Angaben durch Grabungsarbeiten Kultstätten eines Sioux-Stammes zerstörten. Mehrere Menschen wurden verletzt. Die Demonstranten durchbrachen Absperrungen und lieferten sich Auseinandersetzungen mit Sicherheitsleuten. Diese gingen mit Hunden und Pfefferspray gegen die Demonstranten vor.

Verletzte Demonstranten

Eine Teilnehmerin berichtete, die Sicherheitsleute hätten versucht, die Demonstranten mit Bulldozern und Lastwagen zurückzudrängen. Mehrere Protestteilnehmer trugen blutige Verletzungen und Hundebisse davon. Nach Angaben der Behörden wurden drei Wachleute verletzt, die mit Zaunpfählen und Fahnenmasten attackiert wurden.

Die grüne US-Präsidentschaftskandidatin Jill Stein musste sich nach der Demonstration wegen Hausfriedensbruchs und Sachbeschädigung verantworten. Die Behörden im Staat North Carolina leiteten Ermittlungen gegen die Politikerin ein, nachdem sie einen Bulldozer mit roter Farbe besprüht hatte.

Am Tag vor der Gerichtsentscheidung hatte North Dakotas Gouverneur Jack Dalrymple die Nationalgarde in Alarmbereitschaft versetzt, um für mögliche Proteste gewappnet zu sein.

stu/wl (afp, dpa)

Proteste und Gewalt: 17 Tote im Kongo .
Proteste gegen den kongolesischen Präsidenten Kabila sind in der Hauptstadt Kinshasa in Gewalt umgeschlagen. Mindestens 17 Menschen kamen ums Leben, darunter auch drei Polizisten. © Getty Images/AFP/E. Soteras An den Protesten in Kinshasa beteiligten sich Tausende Menschen. Auch in anderen Städten wie Goma und Kisangani gab es Demonstrationen gegen die Regierung. Sie richten sich vor allem gegen Präsident Joseph Kabila, dessen Amtszeit im Dezember endet. Die Opposition wirft ihm vor, er wolle sich durch Verschleppung der im November anstehenden Wahl länger an der Macht halten.

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