Welt & Politik Trumps Wahlkampf-Manöver: Die Jagd nach Hillary Clintons E-Mails

10:05  04 november  2019
10:05  04 november  2019 Quelle:   tagesspiegel.de

Nachfolge von John Bercow: Wer ruft künftig „Order“ im britischen Unterhaus?

  Nachfolge von John Bercow: Wer ruft künftig „Order“ im britischen Unterhaus? Nachfolge von John Bercow: Wer ruft künftig „Order“ im britischen Unterhaus?Im Rennen um die Nachfolge des vergangene Woche abgetretenen Unterhauspräsidenten John Bercow treten sieben Kandidaten zur Wahl an. Das teilte das Parlament am Montag mit. Das Auswahlverfahren soll um 15.30 Uhr deutscher Zeit beginnen.

Donald Trump ist bis heute auf Hillary Clinton fixiert. Neue Dokumente zeigen, wie sein Wahlkampfteam 2016 der demokratischen Die E - Mail -Affäre nutzte Trump im Wahlkampf für scharfe Attacken auf Clinton , mit Erfolg. Wikileaks hatte 2016 gehackte Mails veröffentlicht.

Neue Dokumente zeigen, wie Donald Trumps Wahlkampfteam 2016 der demokratischen Konkurrentin Hillary Clinton schaden wollte.

Kontrahenten: Die US-Präsidentschaftskandidaten Donald Trump und Hillary Clinton (Demokraten) im Wahlkampf 2016. © Foto: picture alliance / dpa Kontrahenten: Die US-Präsidentschaftskandidaten Donald Trump und Hillary Clinton (Demokraten) im Wahlkampf 2016.

Donald Trump ist bis heute auf Hillary Clinton fixiert. Neue Dokumente zeigen, wie sein Wahlkampfteam 2016 der demokratischen Konkurrentin schaden wollte.

Wenn Donald Trump an einer Sache Gefallen gefunden hat, lässt er nicht locker. „Wo ist Hunter?“, fragte der US-Präsident zu Beginn der Ukraine-Affäre fast täglich fast täglich mit Blick auf den Sohn seines politischen Rivalen Joe Biden. Genauso forderte er nach eigenen Angaben seit Amtsbeginn unerlässlich die Ergreifung des IS-Anführers Abu Bakr al Bagdadi: „Wo ist Bagdadi?“, habe er immer wieder nachgehakt. Und mit Blick auf seine unterlegene Kontrahentin bei der Präsidentschaftswahl 2016, die Demokratin Hillary Clinton, merkt er bis heute bei jeder Gelegenheit an: „Aber ihre E-Mails...“

Drohungen an Kalifornien: Trump mimt erneut den Experten für Waldbrände – sein Fachwissen ist nicht besser geworden

  Drohungen an Kalifornien: Trump mimt erneut den Experten für Waldbrände – sein Fachwissen ist nicht besser geworden Donald Trump pöbelt auf Twitter erneut gegen den Gouverneur von Kalifornien und verteilt ungefragt Ratschläge, wie man die verheerenden Waldbrände in dem Staat verhindern könnte.  US-Präsident Donald Trump hat den Gouverneur von Kalifornien am Sonntag via Twitter scharf angegriffen und für dessen Umgang mit den verheerenden Waldbränden in dem Bundesstaat kritisiert. Gavin Newsom mache einen "schrecklichen Job", behauptete Trump. "Ich habe ihm vom ersten Tag an gesagt, dass er die Waldböden 'säubern' muss, unabhängig davon, was seine Bosse, die Umwelt-Aktivisten, von ihm VERLANGEN", schrieb Trump weiter.

Hillary Clintons E - Mail -Affäre Chaos auf den letzten Metern. Diese E - Mails würden nun daraufhin untersucht, ob sie geheimes Material beinhalteten und wie bedeutend sie für den Die Motivation von Trumps Wählern dagegen könnte steigen. Andererseits ist der Wahlkampf recht weit fortgeschritten.

Konkurrenten im Wahlkampf 2016: Donald Trump und Hillary Clinton . CNN und die Nachrichtenseite "Buzzfeed" haben den Stein ins Rollen gebracht. Beide Medienhäuser hatten erfolgreich auf die Herausgabe der Unterlagen von Russland-Sonderermittler Robert Mueller geklagt.

Clinton hatte als Außenministerin ein privates E-Mail-Konto und private Server für ihren dienstlichen E-Mail-Verkehr genutzt. Sie übergab zwar nachträglich einen Großteil ihres Mailverkehrs an ihr Ministerium, löschte aber mehr als 30.000 E-Mails, die ihren Angaben zufolge persönlichen Inhalts waren. Die E-Mail-Affäre nutzte Trump im Wahlkampf für scharfe Attacken auf Clinton, mit Erfolg.

Wikileaks hatte 2016 gehackte Mails veröffentlicht

Am 27. Juli 2016, wenige Stunden, nachdem Trump bei einer Veranstaltung in Florida die russischen Geheimdienste öffentlich aufgefordert hatte, die verschwundenen E-Mails zu finden, begannen tatsächlich Hackerangriffe auf die E-Mail-Konten der Demokratischen Partei und Clintons Wahlkampfmanager. Die Enthüllungsplattform Wikileaks veröffentlichte anschließend tausende Mails. Darin ging es unter anderem um die internen Machtkämpfe der Demokraten, was Clinton in den entscheidenden Monaten vor der Wahl im November 2016 sehr schadete.

Kommentar: Homosexualität ist keine Krankheit

  Kommentar: Homosexualität ist keine Krankheit Mit seinem Gesetzesvorstoß gegen die Zwangstherapie von Homosexuellen setzt Gesundheitsminister Spahn ein richtiges Zeichen, da Homosexuelle vielfach noch immer diskriminiert werden, meint DW-Chefredakteurin Ines Pohl. Es ist ein so klares wie wichtiges Signal, das der deutsche Gesundheitsminister Jens Spahn zum Beginn dieser Woche ausgesandt hat. "Homosexualittät ist keine Krankheit und deshalb gibt es auch keinen Anlass, sie zu therapieren", verkündete er und konkretisierte damit seine Pläne, jene Behandlungen in Deutschland zu verbieten, deren erklärtes Ziel es ist, Homosexuellen ihre Sexualität auszutreiben.

Clintons E - Mail -Affäre Wie das FBI den Wahlkampf aufmischt. Der FBI-Chef wird von Clinton und anderen führenden Demokraten scharf dafür kritisiert, mit seinem Manöver den Präsidentschaftswahlkampf auf den letzten Metern durcheinandergewirbelt zu haben.

Wird Hillary Clinton die E - Mail -Affäre noch gefährlich? © Robyn Beck/AFP/Getty Images. Comey reaktiviert mit seinem Schreiben einen Fall, der Clinton im Wahlkampf stark in Bedrängnis gebracht hat: Sollten sich in dem Trump frohlockt und sieht sich in seinen Vorwürfen gegen Clinton bestätigt.

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Nun gibt es neue Details zu diesem Hackerangriff, der auch Teil der Untersuchungen des früheren Russland-Sonderermittlers Robert Mueller war. Auf Druck der US-Medien Buzzfeed und CNN veröffentlichte das Justizministerium 500 Seiten an Dokumenten zu Muellers Ermittlungen. Dabei handelt es sich unter anderem um Zusammenfassungen von FBI-Gesprächen mit Trumps Wahlkampfchef Paul Manafort, dem stellvertretenden Wahlkampfleiter Rick Gates, Trumps früherem Anwalt Michael Cohen und seinem ehemaligem Berater Steve Bannon.

Trump gingen die Veröffentlichungen zu langsam

Aus den Dokumenten geht hervor, dass Trump, seine wichtigsten Berater und Familienmitglieder wiederholt darüber berieten, wie sie an die Wikileaks vorliegenden E-Mails der Demokraten kommen könnten. Trump sei frustriert gewesen, wie langsam Wikileaks die Mails veröffentlichte. So beschrieb es Gates gegenüber den Ermittlern. Der außenpolitische Berater Michael Flynn, später für kurze Zeit Präsident Trumps erster nationaler Sicherheitsberater, habe daher seine Kontakte im Geheimdienstmilieu nutzen sollen, um an die E-Mails zu gelangen. Denn er habe die besten Russland-Kontakte gehabt, erklärte Gates laut den FBI-Ermittlern.

Vandalen in Sandalen

  Vandalen in Sandalen Die Imagekampagne "Sooo deutsch" des Bundesinnenministeriums verwechselt Ironie leider mit Idiotie.• TV-Spots, Plakate, Info-Streams und Online-Werbung zeigen unter anderem weiße Tennissocken in schwarzen Sandalen.

Hillary Clinton sammelt ihre Kräfte. Faltet die Hände, senkt den Kopf, hält für ein paar Sekunden Das Publikum in der Mehrzweckhalle ist deutlich gemischter als bei Trumps weißen Wutmessen Von der Hiobsbotschaft, dass sich das FBI Clintons E - Mails erneut vorknöpfen könnte, wissen sie noch

Hillary Clintons Wahlkampf -Glück Skandale ohne Wirkung. Ihr schlechtes Image schadet Hillary Als Außenministerin ließ sich Hillary Clinton einen privaten E - Mail -Server einrichten - in ihrem Haus Es ist ein altbekanntes Manöver , das angeblich aus ihrem überhöhten Sinn für Privatsphäre rührt

Brisant ist auch, dass nach seinen Schilderungen Wahlkampfchef Manafort schon damals die – unbewiesene – Theorie verbreitete, dass hinter dem Hackerangriff gar nicht Russland gestanden habe, sondern dies „wahrscheinlich das Werk der Ukrainer“ gewesen sei. Diese hätten dabei Spuren gelegt, die auf Russland hindeuteten, um Trumps Legitimität als Präsident zu untergraben.

Schon damals spielte die Ukraine-Theorie eine Rolle

Die in rechten Kreisen beliebte Verschwörungstheorie spielt in der derzeitigen Ukraine-Affäre eine Rolle, wegen der die Demokraten im Kongress ein Impeachment-Verfahren gegen Trump prüfen. So drängte der US-Präsident seinen ukrainischen Amtskollegen Wolodymyr Selenski in einem Telefonat am 25. Juli nicht nur dazu, belastendes Material gegen den aktuellen demokratischen Präsidentschaftsbewerber Joe Biden und dessen Sohn Hunter Biden zu sammeln. Sondern er forderte auch eine Überprüfung der Rolle der Ukraine bei dem besagten Hackerangriff. Dabei hatte sein eigener Geheimdienst bestätigt, dass die Russen die Mails stahlen und an Wikileaks weiterreichten.

Die CDU ist außer Rand und Band

  Die CDU ist außer Rand und Band Persönliche Abrechnungen, Profilierungssucht, Provokationsgehabe. Unter Christdemokraten macht derzeit ein jeder, was er will - interessanterweise vor allem Männer. Friedrich Merz ist nur einer von vielen. Vor einem Jahr hat er den CDU-Vorsitz auch deshalb verpasst, weil seine entscheidende Rede schlecht war. Ausgerechnet Merz, über den, als er noch ein richtiger Politiker war, selbst Gegner anerkennend sagten: Reden kann er. Und dann so eine Schmach. Jetzt hat Merz für den Parteitag in Leipzig Revanche angekündigt. Er redet in der Aussprache nach der Vorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer.

Als US-Außenministerin war Hillary Clinton zu bequem für zwei E - Mail -Adressen, so stellt sie selbst es dar. Clinton sei eine Geheimniskrämerin und betrachte Politik In diesem Mail-Postfach vermischten sich allerhand privater Kram und als geheim eingestufter Schriftverkehr aus dem US-Außenministerium.

IT-Experten befürchten, Hillary Clinton könnte die Wahl wegen eines Hackerangriffs verloren haben. Sie fordern eine Überprüfung der Auszählung. Sie fordern eine Überprüfung der Auszählung. Beweise fehlen - was steckt hinter dem Manöver ? REUTERS. Clinton -Anhänger im Wahlkampf .

Sonderermittler Mueller hatte fast zwei Jahre lang untersucht, ob es geheime Absprachen zwischen Russland und dem Wahlkampfteam von Trump zum Nachteil Clintons gegeben und ob sich der Präsident der Justizbehinderung schuldig gemacht hat. Eine Verschwörung konnte Mueller nicht belegen, aber er kam zu dem Schluss, dass Russland in der Tat versucht hatte, sich in die Wahl einzumischen. In dem im April vorgelegten Bericht, der in Teilen geschwärzt war, stellte er außerdem fest, dass Trump, als er schon Präsident war, mehrfach versucht hatte, gegen die Untersuchung vorzugehen.

Die zusätzlichen Dokumente zu den Mueller-Ermittlungen, die das Justizministerium am Samstag freigab, sind nur der Anfang. Wie Buzzfeed berichtete, müssen in den kommenden acht Jahren jeden Monat weitere Dokumente zu den Mueller-Ermittlungen freigegeben werden.

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Eigentlich hatte Hillary Clinton schon klar gemacht, 2020 nicht als Präsidentschaftskandidatin gegen Donald Trump anzutreten. In einem Interview wurde ihr die Frage erneut gestellt - und ein klares Dementi gab sie dieses Mal nicht ab.  In knapp einem Jahr wählen die US-Amerikaner einen Präsidenten oder eine Präsidentin. Dass Donald Trump eine zweite Amtszeit anstrebt, ist schon lange klar. Bei den Demokraten gibt es bislang keinen Favoriten. Im ohnehin schon überfüllten Feld der Kandidaten brachte sich zuletzt Milliardär Michael Bloomberg ins Gespräch.

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