Welt & Politik Ausschreitungen nach dem Tod eines Studenten

13:40  09 november  2019
13:40  09 november  2019 Quelle:   sueddeutsche.de

Lucke hält mit Polizeischutz Vorlesung bis zum Schluss

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Der tödliche Sturz eines Studenten von einem Parkhaus hat in Hongkong erneut Proteste und Ausschreitungen ausgelöst. Obwohl nicht geklärt ist, warum der 22-jährige Student in den Tod stürzte, machten die Demonstranten die Polizei verantwortlich.

Hongkong (dpa) - Der tödliche Sturz eines Studenten von einem Parkhaus hat in Hongkong erneut Proteste und Ausschreitungen ausgelöst. Obwohl nicht geklärt ist, warum der 22-jährige Student in den Tod stürzte, machten die Demonstranten die Polizei verantwortlich.

Demonstranten in den Straßen von Hong Kong. © REUTERS Demonstranten in den Straßen von Hong Kong.

• Tausende Menschen schlossen sich am Freitag Protestmärschen und Mahnwachen gegen Polizeigewalt an. Dabei kam es zu Ausschreitungen.

• Am Montag war ein Student in Hongkong am Rande eines Protests von einem Parkhaus gestürzt. Am Freitag starb er an seinen Verletzungen.

• Wie es zu dem Sturz kam, ist unklar. Die Demonstranten machen die Polizei verantwortlich.

Nach dem Tod eines Studenten am Rande der Proteste in Hongkong kam es am Freitag erneut zu Zusammenstößen zwischen radikalen Demonstranten und der Polizei. Die Protestierenden blockierten Straßen in mehreren Vierteln, warfen Steine und Gegenstände auf Polizisten und warfen Brandsätze auf eine Polizeistation. Die Polizei setzte Tränengas ein. Ein Beamter feuerte einen Warnschuss mit scharfer Munition ab.

Ein Toter bei nächtlichen Ausschreitungen im Irak

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Man fand den Studenten bewusstlos in einer Blutlache liegend, er wurde umgehend in das Als das Krankenhaus Chows Tod bekannt gab, riefen verschiedene Lager der Protestbewegung über das Internet zu In der Vergangenheit gab es immer wieder äußerst gewalttätige Ausschreitungen .

Die Frage nach einem Leben nach dem Tod ist ein philosophisches, religiöses und spirituelles Thema, dessen Erörterung seit dem Altertum bezeugt ist. Zur Beantwortung gibt es verschiedene Ansätze, darunter folgende: Ablehnung: Mit dem Tod endet die Existenz eines menschlichen Individuums.

Die Wut in der Stadt mischte sich mit Trauer. Tausende Menschen schlossen sich am Freitag Protestmärschen und Mahnwachen gegen Polizeigewalt an. An der Hong Kong University of China kam es zu Demonstrationen, die Uni-Leitung sagte eine Abschlussfeier ab. Einige Demonstranten am Freitag forderten Rache und nannten die Polizisten der Stadt Mörder. Andere trugen weiße Rosen als Zeichen der Trauer.

Die Demonstranten machen die Polizei für den Tod des 22-Jährigen Studenten verantwortlich, obwohl nicht geklärt ist, warum er am Montag von einem Parkhaus stürzte und sich dabei so schwere Kopfverletzungen zuzog, dass er am Freitag nach mehreren Tagen im Koma starb.

Die Polizei teilte mit, dass der Student etwa 120 Meter von einer Stelle entfernt gefunden wurde, an der die Beamten Tränengas eingesetzt hatten. Die Hongkonger Zeitung South China Morning Post berichtete, dass der Student von der dritten in die zweite Etage des Parkhauses gestürzt war. Ob er an den Protesten teilgenommen hatte, ist unklar.

Mehr als 200 Festnahmen nach Ausschreitungen in Hongkong

  Mehr als 200 Festnahmen nach Ausschreitungen in Hongkong Hongkong. Die Atmosphäre in Hongkong ist aufgeheizt. Das 22. Wochenende in Folge wird demonstriert. Aktivisten attackieren erstmals Chinas Staatsagentur Xinhua. Regierungschefin Carrie Lam wird in Peking erwartet. Bei den anhaltenden Protesten in Hongkong ist es am Wochenende wieder zu Zusammenstößen zwischen Polizisten und Demonstranten gekommen. Mehr als 200 Menschen wurden festgenommen, wie die Behörden mitteilten. Die Polizei setzte am Samstag Tränengas, Gummigeschosse, Pfefferspray und einen Wasserwerfer ein.

Mehr zum Thema. Tod eines Studenten - Neue Ausschreitungen in Hongkong. Am Rande der Anti-Regierungsproteste in Hongkong ist ein junger … Diese E-Mail-Adresse scheint nicht korrekt zu sein – sie muss ein @ beinhalten und eine existierende Domain (z.B. zdf. de ) haben.

Dabei kam es zu Ausschreitungen und zum Tränengaseinsatz. Die Politik in Bayern reagierte gespalten auf den Vorfall. Mittlerweile wurde diese aber nach dem verheerenden Bombenanschlag mit 90 Toten im Diplomatenviertel von Kabul von Thomas de Maizière wegen Sicherheitsbedenken

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Die Polizei weist die Verantwortung zurück

In einigen Berichten hieß es, dass der Student vor Beamten flüchten wollte. Die Polizei verneinte das am Freitag auf einer Pressekonferenz. "Wir möchten klarstellen, dass das mit Sicherheit falsch ist", sagte eine Sprecherin. Die Polizei habe das Parkhaus am Freitag zwei Mal betreten: zunächst während einer Patrouille, bevor der Student das Parkhaus betreten habe. Zum zweiten Mal, als Rettungskräfte sich nach dem Sturz bereits um ihn kümmerten.

Wei Shyy, der Präsident der Universität, an der der uns Leben gekommene Student eingeschrieben war, forderte eine genaue Untersuchung der Todesumstände. Es müsse auch geklärt werden, warum die Rettungskräfte 19 Minuten brauchten, um den Verletzten zu erreichen. "Wir fordern Aufklärung von allen Seiten, insbesondere von der Polizei", schrieb Shyy in einer Stellungnahme.

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