Welt & Politik Revanche für 2016?: Hillary Clinton wird "von vielen Menschen unter Druck gesetzt", 2020 wieder anzutreten

23:35  13 november  2019
23:35  13 november  2019 Quelle:   stern.de

Trumps Wahlkampf-Manöver: Die Jagd nach Hillary Clintons E-Mails

  Trumps Wahlkampf-Manöver: Die Jagd nach Hillary Clintons E-Mails Donald Trump ist bis heute auf Hillary Clinton fixiert. Neue Dokumente zeigen, wie sein Wahlkampfteam 2016 der demokratischen Konkurrentin schaden wollte. Wenn Donald Trump an einer Sache Gefallen gefunden hat, lässt er nicht locker. „Wo ist Hunter?“, fragte der US-Präsident zu Beginn der Ukraine-Affäre fast täglich fast täglich mit Blick auf den Sohn seines politischen Rivalen Joe Biden. Genauso forderte er nach eigenen Angaben seit Amtsbeginn unerlässlich die Ergreifung des IS-Anführers Abu Bakr al Bagdadi: „Wo ist Bagdadi?“, habe er immer wieder nachgehakt.

Ich werde von vielen , vielen Leuten enorm unter Druck gesetzt , darüber nachzudenken. Wer genau sie unter Druck setzt, verriet die 72-Jährige nicht in dem Gespräch. Diesen Inhalt per E-Mail versenden. Revanche für 2016 ? Hillary Clinton wird " von vielen Menschen unter Druck gesetzt "

Eigentlich hatte Hillary Clinton schon klar gemacht, 2020 nicht als Präsidentschaftskandidatin gegen Donald Trump anzutreten . In einem Interview wurde ihr die Frage erneut gestellt - und ein klares Dementi gab sie dieses Mal nicht ab. In knapp einem Jahr wählen die US-Amerikaner einen

Hillary Clinton hat die Wahl 2016 gegen Donald Trump verloren © AFP/Don Emmert Hillary Clinton hat die Wahl 2016 gegen Donald Trump verloren

Eigentlich hatte Hillary Clinton schon klar gemacht, 2020 nicht als Präsidentschaftskandidatin gegen Donald Trump anzutreten. In einem Interview wurde ihr die Frage erneut gestellt - und ein klares Dementi gab sie dieses Mal nicht ab. 

In knapp einem Jahr wählen die US-Amerikaner einen Präsidenten oder eine Präsidentin. Dass Donald Trump eine zweite Amtszeit anstrebt, ist schon lange klar. Bei den Demokraten gibt es bislang keinen Favoriten. Im ohnehin schon überfüllten Feld der Kandidaten brachte sich zuletzt Milliardär Michael Bloomberg ins Gespräch. Der frühere Bürgermeister von New York reichte die notwendigen Unterlagen für eine Kandidatur ein, hat aber offenbar noch nicht entschieden, ob er wirklich antreten will. 

Die CDU ist außer Rand und Band

  Die CDU ist außer Rand und Band Persönliche Abrechnungen, Profilierungssucht, Provokationsgehabe. Unter Christdemokraten macht derzeit ein jeder, was er will - interessanterweise vor allem Männer. Friedrich Merz ist nur einer von vielen. Vor einem Jahr hat er den CDU-Vorsitz auch deshalb verpasst, weil seine entscheidende Rede schlecht war. Ausgerechnet Merz, über den, als er noch ein richtiger Politiker war, selbst Gegner anerkennend sagten: Reden kann er. Und dann so eine Schmach. Jetzt hat Merz für den Parteitag in Leipzig Revanche angekündigt. Er redet in der Aussprache nach der Vorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer.

Nun ist ein weiterer (altbekannter) Name wieder aufgetaucht. Hillary Clinton, die 2016 gegen Donald Trump angetreten war, sagte in einem Interview mit dem britischen Radiosender BBC Radio 5: "Sag niemals, niemals, niemals nie."

Hillary Clinton werde "von vielen, vielen Leuten enorm unter Druck gesetzt"

"Ich denke die ganze Zeit darüber nach, was für eine Präsidentin ich geworden wäre und was ich alles anders gemacht hätte. Wer auch immer gewinnen wird, hat die große Aufgabe vor sich, alles, was zerstört wurde, wieder in Ordnung zu bringen. Ich werde von vielen, vielen Leuten enorm unter Druck gesetzt, darüber nachzudenken. Aber in diesem Moment, in dem ich hier sitze, ist es nicht mein Plan, anzutreten", sagte sie im im Gespräch mit Journalistin Emma Barnett. Wer genau sie unter Druck setzt, verriet die 72-Jährige nicht in dem Gespräch.

Für Trump gelogen und bestraft

  Für Trump gelogen und bestraft Ein US-Gericht hat Trumps schillernden Kumpel und Berater Roger Stone wegen Falschaussagen und Zeugenbeeinflussung verurteilt. Bis zu 50 Jahre Haft könnten auf Stone zukommen.• In der Russlandaffäre hat er außerdem Zeugen beeinflusst und den Kongress in seiner Arbeit behindert.

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Ein klares Dementi klingt anders. Im März dieses Jahres hatte sich die frühere Außenministerin der USA noch deutlich positioniert. "Ich werde nicht antreten, aber ich werde weiter arbeiten und mich für das einsetzen, woran ich glaube", sagte sie dem TV-Sender News 12.

Spekulationen um eine Kandidatur Clintons kamen bereits im vergangenen Monat auf, als Trump sie dazu anstacheln wollte, doch ins Rennen um die Präsidentschaft einzusteigen. Sie antwortete ihm auf Twitter: "Bring mich nicht in Versuchung. Mach Deinen Job."

Google erwägt Berichten zufolge Änderungen an der Richtlinie für politische Anzeigen

 Google erwägt Berichten zufolge Änderungen an der Richtlinie für politische Anzeigen © Bereitgestellt von CBS Interactive Inc. Google hält Berichten zufolge interne Besprechungen über Änderungen seiner Richtlinie für politische Anzeigen ab. Stephen Shankland / CNET Google ist in Gesprächen über Änderungen seiner Richtlinien für politische Anzeigen, berichtete das Wall Street Journal am Mittwoch. Die gemeldeten Diskussionen kommen daher, dass die Social-Media-Giganten Facebook und Twitter unterschiedliche Themen aufgreifen.

Gegen eine Kandidatur spricht, dass Clinton schon sehr spät dran wäre, um eine komplette Wahlkampagne auf die Beine zu stellen. Auch die ersten Fernsehduelle der Demokraten haben schon stattgefunden. Die Vorwahlen beginnen im Februar 2020. Hinzu kommt, dass Clinton gegen Trump 2016 ihre wohl bitterste Niederlage kassiert hat und fraglich ist, ob sie sich darauf erneut einlassen würde.

Quellen: "BBC"; "News 12"

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