Welt & Politik Scheidender EU-Ratspräsident: Donald Tusk: Großbritannien wird nach dem Brexit zweitklassig

10:15  14 november  2019
10:15  14 november  2019 Quelle:   handelsblatt.com

Brexit-Referendum: Russische Einmischung? Streit in London um Parlamentsbericht

  Brexit-Referendum: Russische Einmischung? Streit in London um Parlamentsbericht Brexit-Referendum: Russische Einmischung? Streit in London um Parlamentsbericht

EU - Ratspräsident Donald Tusk sagt Großbritannien einen drastischen Abstieg nach dem Brexit voraus. „Nach diesem Abschied wird das Vereinigte Königreich ein Außenseiter, ein zweitklassiger Spieler, während das wichtigste Schlachtfeld von China, den USA und der EU besetzt sein wird“

EU - Ratspräsident Donald Tusk sagt Großbritannien einen drastischen Abstieg nach dem Brexit voraus. Großbritannien wird nach Ansicht des scheidenden EU - Ratspräsidenten Donald Nach dem Austritt aus der EU werde Großbritannien ein "Außenseiter, ein zweitklassiger Spieler" sein.

Tusk war seit 2014 EU-Ratspräsident. © AFP Tusk war seit 2014 EU-Ratspräsident.

Zum Abschied zieht EU-Ratspräsident Donald Tusk eine gemischte Bilanz über Europa – und kritisiert die Politik von Frankreichs Präsident Macron. 

EU-Ratspräsident Donald Tusk sagt Großbritannien einen drastischen Abstieg nach dem Brexit voraus. „Nach diesem Abschied wird das Vereinigte Königreich ein Außenseiter, ein zweitklassiger Spieler, während das wichtigste Schlachtfeld von China, den USA und der EU besetzt sein wird“, sagte Tusk am Mittwochabend in einer Bilanz seiner fünfjährigen Amtszeit. Überall werde er gefragt, warum die Briten sich das antäten.

„The Aldi effect“: Wie deutsche Discounter vom Brexit profitieren

  „The Aldi effect“: Wie deutsche Discounter vom Brexit profitieren So kauffreudig wie zu Wochenbeginn sind die Anleger nicht mehr. Der Dax legt erneut nur geringfügig zu. Das Geschehen an der Frankfurter Börse beeinflusst von vielen Quartalsbilanzen: BMW legen in der Folge zu, im Sinkflug Adidas und Wirecard.

EU - Ratspräsident Donald Tusk sagt Großbritannien einen drastischen Abstieg nach dem Brexit voraus. „Nach diesem Abschied wird das Vereinigte Königreich ein Außenseiter, ein zweitklassiger Spieler, während das wichtigste Schlachtfeld von China, den USA und der EU besetzt sein wird“

EU - Ratspräsident Donald Tusk sagt Großbritannien einen drastischen Abstieg nach dem Brexit voraus. „Nach diesem Abschied wird das Vereinigte Königreich ein Außenseiter, ein zweitklassiger Spieler, während das wichtigste Schlachtfeld von China, den USA und der EU besetzt sein wird“

Mit Blick auf die anstehenden Wahlen in Großbritannien am 12. Dezember appellierte er an die Briten: „Gebt nicht auf. In diesem Match hatten wir bereits Nachspielzeit, jetzt sind wir in der Verlängerung, vielleicht geht es sogar ins Elfmeterschießen.“ Tusk erinnerte daran, dass er alles getan dafür habe, die Frist für den Brexit zu verlängern, um Zeit zum Nachdenken und eine mögliche Kehrtwende Großbritanniens zu geben.

Tusk kam 2014 ins Amt und gibt dieses am 1. Dezember an den ehemaligen belgischen Ministerpräsidenten Charles Michel ab. Der Präsident des Europäischen Rats hat die Aufgabe, zwischen den EU-Staaten zu vermitteln und die regelmäßigen Gipfeltreffen zu leiten.

Das interessiert andere MSN-Leser:

Krise zwischen USA und Türkei: Erdogan bei Trump: „Wir sind sehr gute Freunde“

Brexit: "Am Ende könnten wir ein Land wie Kanada sein"

  Brexit: Großbritannien wird erst wieder zu sich finden, wenn es keine Supermacht mehr sein will, sagt Lord William Waldegrave. Boris Johnson hält er für einen guten Premier. © Odd Andersen/​Getty Images, Ruth Killick Publicity William Waldegrave (rechts) hat für einen Verbleib in der EU gestimmt. Read the English version of this article here. Baron William Arthur Waldegrave ist Mitglied der britischen Konservativen Partei. Von 1990 bis 1997 hatte er mehrere Ministerposten unter Premierminister John Major inne. Derzeit sitzt er im britischen Oberhaus, dem House of Lords.

EU - Ratspräsident Donald Tusk sagt Großbritannien einen drastischen Abstieg nach dem Brexit voraus. Scheidender EU - Ratspräsident : Donald Tusk : Großbritannien wird nach dem Brexit zweitklassig . Neuauflage wiederholt Triumph der zweiten Modellgeneration von 1982 Klassisches

EU - Ratspräsident Donald Tusk sagt Großbritannien einen drastischen Abstieg nach dem Brexit voraus. „Nach diesem Abschied wird das Vereinigte Königreich ein Außenseiter, ein zweitklassiger Spieler, während das wichtigste Schlachtfeld von China, den USA und der EU besetzt sein wird“

NethanjahuWer vom neuen Terror in Nahost profitiert

MinenfeldMaas will den „größten Fehler“ der EU abfedern

ARCHIV - 24.08.2019, Frankreich, Biarritz: Donald Tusk, Präsident des Europäischen Rates, spricht bei einer Pressekonferenz vor Beginn des Gipfels. Tusk hat Großbritannien nach dem Brexit einen drastischen Abstieg vorausgesagt. © Michael Kappeler/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ ARCHIV - 24.08.2019, Frankreich, Biarritz: Donald Tusk, Präsident des Europäischen Rates, spricht bei einer Pressekonferenz vor Beginn des Gipfels. Tusk hat Großbritannien nach dem Brexit einen drastischen Abstieg vorausgesagt.

Sein großes Thema sei die Einheit der Europäischen Union gewesen, sagte Tusk und stellte besonders heraus, Griechenland in der Eurozone gehalten zu haben. „Ich habe die Griechen vor einer übermäßig harten und manchmal orthodoxen Herangehensweise der Deutschen und der Niederländer bewahrt“, sagte der Pole.

Dennoch habe die Eurozone am 12. Juli 2015 unmittelbar vor dem Zusammenbruch gestanden. In dieser Nacht wären Bundeskanzlerin Angela Merkel und der damalige griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras um vier Uhr morgens beinahe im Streit auseinander gegangen, sagte Tusk. „Ich schloss die Tür und sagte ihnen: „Sorry, aber es ist ausgeschlossen, dass ihr diesen Raum verlasst, bevor ihr euch einig werdet.“ Vier Stunden später verkündigte ich ein „aGreekment“.“ Das ist ein Wortspiel mit dem englischen Begriff „agreement“ für Einigung.

Brexit-Partei geht Johnsons Tories aus dem Weg

  Brexit-Partei geht Johnsons Tories aus dem Weg In vielen Wahlkreisen will die Partei Nigel Farages im Dezember nicht antreten. Stattdessen will sie sich auf Regionen konzentrieren, die von Labour und pro-europäischen Parteien gehalten werden.• Stattdessen will sich die Partei auf die Wahlkreise konzentrieren, die von Labour und pro-europäischen Parteien vertreten werden.

Großbritannien wird nach Ansicht von EU - Ratspräsident Donald Tusk nach dem Brexit einen massiven internationalen Bedeutungsverlust erleiden. Das sagte Tusk

EU - Ratspräsident Donald Tusk sagt Großbritannien einen drastischen Abstieg nach dem Brexit voraus. Der scheidende EU - Ratspräsident Donald Tusk . "Nach diesem Abschied wird das Vereinigte Königreich ein Außenseiter, ein zweitklassiger Spieler, während das wichtigste

Auch gegen den französischen Präsidenten Emmanuel Macron setzte Tusk zum Abschied eine Breitseite und übte Kritik an der französischen Blockade von Beitrittsgesprächen mit Albanien und Nordmazedonien. Macrons Forderung nach einer neuen Russlandpolitik wies Tusk ebenfalls zurück. Die harte Linie gegen Moskau müsse beibehalten werden.

Mehr auf MSN

Mehr: Thierry Breton darf darauf hoffen, als Frankreichs Kandidat in von der Leyens EU-Kommission berufen zu werden. Doch auch gegen ihn gibt es Kritik.

Wahlkampf in Großbritannien: Konservativ, europäisch – und gegen den Brexit .
Dominic Grieve kämpft als moderater Konservativer gegen Boris Johnson. Die Tories warfen ihn aus der Partei, jetzt will er als Unabhängiger ins Parlament gewählt werden. © Bettina Schulz für ZEIT ONLINE Dominic Grieve auf Wahlkampftour in Beaconsfield Dominic Grieve, bis vor Kurzem Abgeordneter der Konservativen Partei, hat sich warm angezogen: feste Wanderschuhe, Shetlandpullover, grünes Tweedjackett, dicker Parker. So kann der 63-Jährige vier Stunden Wahlkampf aushalten. Kalt ist es und neblig. Am 12.

usr: 1
Das ist interessant!