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Welt & Politik BDI-Präsident Kempf: Geplante Klimaziele unrealistisch

13:40  17 november  2019
13:40  17 november  2019 Quelle:   msn.com

Initiative "Climate Transparency": G-20-Staaten verfehlen Klimaziel für 2050 klar

  Initiative Die G20-Staaten verschleppen den Klimaschutz, berichtet eine Klima-Initiative. Und Deutschland schneidet dabei besonders schlecht ab. © Foto: imago images / PanoramiC Winken allein reicht nicht. Gruppenbild der Regierungschefs beim G20-Gipfel im Juni in Osaka.

BDI - Präsident Kempf warf der Großen Koalition parteitaktische Spielchen vor. Kempf fordert die Bundesregierung auf, die Unternehmen mit besseren Rahmenbedingungen fit für einen Eine CO2-Bepreisung könne in Verbindung mit anderen Instrumenten helfen, die Klimaziele zu erreichen, sei

Eine mutlose Sozial- und eine vage Klimapolitik bescheinigt BDI - Präsident Kempf der Der BDI - Präsident forderte zudem die vollständige Abschaffung des Solidaritätszuschlags und eine rasche Die Koalition plane außerdem eine steuerliche Forschungsförderung und das Gesetz zur

Die in Europa anvisierten neuen Klimaziele für 2030 und 2050 sind aus Sicht der deutschen Industrie nur «magisches Denken» und völlig unrealistisch.

Dieter Kempf ist Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI). © Foto: Kay Nietfeld/dpa Dieter Kempf ist Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI).

«Die Politik setzt sich im Klimabereich immer ehrgeizigere Ziele, ohne sich um Antworten zu scheren, wie wir dies industrie- und auch gesellschaftspolitisch erreichen können», sagte der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie, Dieter Kempf, der Deutschen Presse-Agentur in Brüssel.

Kempf bezog dies nicht nur auf Pläne, die Klimagase der Europäischen Union bis 2030 um 50 oder sogar 55 Prozent unter den Wert von 1990 zu drücken. Er stellte sich auch gegen das Ziel, von 2050 an «klimaneutral» - also ganz ohne zusätzliche Treibhausgase - zu wirtschaften. Beides fordert die künftige EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen, und Bundeskanzlerin Angela Merkel hat Unterstützung signalisiert.

Zweirad-Messe in Sindelfingen fällt aus - Motorrad-Power 2019 abgesagt

  Zweirad-Messe in Sindelfingen fällt aus - Motorrad-Power 2019 abgesagt Die für den 30. November bis 1. Dezember 2019 in der Messe Sindelfingen geplante Motorrad-Messe „Motorrad-Power“ findet nicht statt. © HPE Hohenstein Die Veranstalter wollten 25 Jahre Motorrad-Power feiern – leider musste die Jubiläumsveranstaltung nun aber abgesagt werden.„Es hat sich immer mehr abgezeichnet, dass die Durchführung wirtschaftlich leider nicht möglich ist“, erklärt der Veranstalter, die HPE Hohenstein Projekt Entwicklung in seiner Pressemitteilung zur Absage.

BDI -Hauptgeschäftsführer Joachim Lang äußert sich zur Entscheidung des britischen Parlamentes, den Weg für Neuwahlen freizumachen, und zur Brexit-Fristverlängerung der EU: Mit der Neuwahl steige die Aussicht auf stabilere Mehrheitsverhältnisse.

BDI - Präsident Dieter Kempf fordert eine gründliche Debatte über die CO2-Bepreisung statt eines Schnellschusses. Ein CO2-Reduktionsziel von 80 Prozent bis 2050 wären mit der heutigen Technik machbar und verkraftbar, anders als die vorgesehenen 95 Prozent der Bundesregierung.

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«Das entspringt für mich eher der Kategorie magischen Denkens als einer realistischen politischen Zielsetzung», sagte der BDI-Chef in einem dpa-Interview. Nach einer BDI-Studie von Anfang 2018 sei nur eine Senkung der Klimagase um 80 Prozent bis 2050 möglich. «22 Monate später heißt es in der Bundesregierung plötzlich: So, und jetzt nehmen wir uns einfach das Ziel Treibhausgasneutralität vor. Dabei wurden die Weichen für die 80 Prozent noch gar nicht gestellt.»

Eine derartige Verschärfung des Klimaziels sei politisch falsch und gefährlich. «Dazwischen existiert ein himmelweiter Unterschied, was Kosten und politische Steuerungsfähigkeit anbelangt», sagte Kempf. «Die Industrie kann nicht einfach in den kommenden Jahren alle Emissionen auf Null herunterfahren.» Auch die EU-Kommission geht allerdings davon aus, dass nicht alle Klimagase vermieden werden können. Vielmehr sieht ihr Konzept vor, unabdingbare Emissionen auszugleichen, etwa durch Aufforstung oder unterirdische Einlagerung.

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Wirtschaft warnt vor Aktionismus im Klimaschutz. "Die Bundesregierung muss jetzt an tragfähigen Lösungen arbeiten, und zwar nicht ohne Folgenabschätzung, etwa bei der CO2-Bepreisung", sagte BDI - Präsident Dieter Kempf dem

Die Bundesregierung hat das kürzlich angekündigte Klimakabinett eingesetzt. Das Gremium, dem unter anderem sechs Fachminister und Bundeskanzlerin Angela Merkel angehören, soll Lösungen im Streit um das geplante Klimaschutzgesetz finden

Kempf kritisierte das jüngste Klimapaket der Bundesregierung als überstürzt und unfair für kleine und mittlere Unternehmen. Die Koalition lasse sich von der Protestwelle um die Schwedin Greta Thunberg treiben. «Jugend hat zu jeder Zeit das Recht, Dinge anzumahnen, die ihr nicht gefallen», sagte der Verbandschef. «Das darf aber nicht bedeuten, dass die Bundesregierung jetzt aktionistische Politik mit überstürzten Ad-hoc-Entscheidungen betreibt.» Die großen Folgen müssten sorgfältig abgewogen werden.

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