Welt & Politik Chiles Präsident verurteilt erstmals Polizeigewalt gegen Demonstranten

06:25  18 november  2019
06:25  18 november  2019 Quelle:   msn.com

Ausschreitungen nach dem Tod eines Studenten

  Ausschreitungen nach dem Tod eines Studenten Ein Student war am Rande der Proteste in Hongkong von einem Parkhaus gestürzt, am Freitag starb er. Die Demonstranten geben der Polizei die Schuld, aus der Trauer werden teilweise gewaltsame Ausschreitungen.• Am Montag war ein Student in Hongkong am Rande eines Protests von einem Parkhaus gestürzt. Am Freitag starb er an seinen Verletzungen.

Nach wochenlangen Protesten hat Chiles Präsident Sebastián Piñera am Sonntag erstmals die Polizeigewalt gegen Demonstranten verurteilt . Die Demonstranten kritisieren die niedrigen Löhne, hohe Kosten für Bildung und Gesundheit sowie die wachsende Kluft zwischen Arm und Reich.

Santiago de Chile – Nach wochenlangen Protesten hat Chiles Präsident Sebastián Piñera am Sonntag erstmals die Polizeigewalt gegen Demonstranten verurteilt . Es habe eines "übermäßigen Einsatz von Gewalt" gegeben, sagte Piñera in einer im Fernsehen übertragenen Rede an die Nation.

Nach wochenlangen Protesten hat Chiles Präsident Sebastián Piñera am Sonntag erstmals die Polizeigewalt gegen Demonstranten verurteilt. Es habe eines © CLAUDIO REYES Nach wochenlangen Protesten hat Chiles Präsident Sebastián Piñera am Sonntag erstmals die Polizeigewalt gegen Demonstranten verurteilt. Es habe eines "übermäßigen Einsatz von Gewalt" gegeben, sagte Piñera.

Nach wochenlangen Protesten hat Chiles Präsident Sebastián Piñera am Sonntag erstmals die Polizeigewalt gegen Demonstranten verurteilt. Es habe eines "übermäßigen Einsatz von Gewalt" gegeben, sagte Piñera in einer im Fernsehen übertragenen Rede an die Nation. "Misshandlungen und Verbrechen wurden begangen, und die Rechte aller wurden nicht respektiert", fügte der Präsident hinzu. 

Bürger in Chile sollen über Verfassung abstimmen

  Bürger in Chile sollen über Verfassung abstimmen Am Anfang stand der Widerstand gegen die Erhöhung der Metro-Preise. Doch bald verlangten die Demonstranten in Chile deutlich mehr. In der Folge sollen die Staatsgeschäfte bald auf eine neue Grundlage gestellt werden. © Getty Images/AFP/M. Bernetti Provided by Deutsche Welle Nach wochenlangen Protesten und Ausschreitungen haben sich die Regierung und die Opposition in Chile auf den Weg zu einer neuen Verfassung geeinigt. Die Vorsitzenden der verschiedenen Parteien unterzeichneten ein entsprechendes Abkommen.

Nach wochenlangen Protesten hat Chiles Präsident Sebastián Piñera am Sonntag erstmals die Polizeigewalt gegen Demonstranten verurteilt . Es habe einen «übermässigen Einsatz von Gewalt» gegeben, sagte Piñera in einer im Fernsehen übertragenen Rede an die Nation.

Der Begriff Polizeigewalt wird in der Kriminologie und den Medien verwendet, um körperliche und psychische Gewalt zu beschreiben, die von Polizisten ausgeübt wird (vs. Gewalt gegen Polizisten). Die Anwendung von Gewalt ist vom Gesetz nur unter bestimmten Voraussetzungen erlaubt und dann nur

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Die teilweise gewaltsamen Proteste in dem südamerikanischen Land hatten Mitte Oktober begonnen. Die Demonstranten kritisieren die niedrigen Löhne, hohe Kosten für Bildung und Gesundheit sowie die wachsende Kluft zwischen Arm und Reich. 

Die Krise in Chile ist die schwerste seit der Rückkehr zur Demokratie im Jahr 1990. Bei den Unruhen wurden 22 Menschen getötet und Tausende verletzt. mkü/

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Im Süden des Landes eröffneten Sicherheitskräfte das Feuer gegen Demonstranten und töteten mindestens vier von ihnen. Auf Brücken und wichtigen Straßen brannten Autos und Barrikaden. © Reuters/E. al-Sudani Provided by Deutsche Welle Über Nacht hatten Demonstranten die Stadt Al-Nasirija im Südirak praktisch in zwei Teile geteilt. Sie besetzten fünf Brücken über den Euphrat und setzten Barrikaden aus Autoreifen in Brand.Dabei seien vier Demonstranten bei Zusammenstößen mit der Polizei getötet worden, meldete die Nachrichtenseite Shafaaq. Rettungskräfte sprachen dagegen von zwei Toten und etwa 50 Verletzten.

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