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Welt & Politik Barack Obama: So wird man Donald Trump nicht schlagen

08:55  19 november  2019
08:55  19 november  2019 Quelle:   zeit.de

Gericht weist Beschwerde Trumps gegen Herausgabe von Steuererklärungen zurück

  Gericht weist Beschwerde Trumps gegen Herausgabe von Steuererklärungen zurück Im Streit um die Herausgabe seiner Steuererklärungen hat US-Präsident Donald Trump erneut eine Niederlage vor Gericht erlitten. Ein Berufungsgericht in Washington entschied am Mittwoch, dass der Kongress die Vorlage von Trumps Einkommensteuererklärungen für die vergangenen acht Jahre verlangen darf. Es wies damit einen erneuten Einspruch des Präsidenten zurück. Trumps Anwalt Jay Sekulow kündigte laut US-Medien unmittelbar nach der Entscheidung an, vor den Obersten Gerichtshof zu ziehen.

Barack Obama hat die Demokraten vor einem Linksschwenk gewarnt. Ausgerechnet. Will die Partei gegen Trump gewinnen, muss sie endlich Das alles wird den Demokraten nur überhaupt nicht helfen, Trump im kommenden Jahr zu schlagen . Dass "in Amerika alles möglich ist", wie Obama es

Barack Obama teilt gegen Donald Trump aus: Der werde nicht Präsident, denn er, Obama , glaube an das amerikanische Volk. Schaut euch unsere Ausgaben an. Wir können den IS nicht schlagen . Obamacare ist schrecklich“, sagte Trump . Die Außengrenzen der USA seien zudem „wie Schweizer

Wahlen funktionieren in Amerika stark über Versprechen und Verheißungen – Barack Obama wie Donald Trump haben das bewiesen. © Bill Pugliano/​Getty Images, Tom Brenner/​Reuters Wahlen funktionieren in Amerika stark über Versprechen und Verheißungen – Barack Obama wie Donald Trump haben das bewiesen.

Barack Obama hat die Demokraten vor einem Linksschwenk gewarnt. Ausgerechnet. Will die Partei gegen Trump gewinnen, muss sie endlich aufhören, diese Debatte zu führen.

Ach, es war so schön. Damals, als dieser aufstrebende, unbekannte Politiker die Massen begeistert hat. Mit Reden voller "hope" und "change". Viel mehr musste auch gar nicht auf die kunstvollen Wahlplakate geschrieben werden. Der junge Senator aus Illinois war die Botschaft für Amerika, ein Versprechen, dass alles anders werden könnte nach acht Jahren George W. Bush, einem konservativen Rechtsruck im Land, zwei Kriegen und viel Frust. Elf Jahre ist es her, dass Barack Obama in der Nacht des 4. November 2008 in Chicago seine Siegesrede hielt. 

EU-Außenhandelsüberschuss mit USA vergrößert sich weiter

  EU-Außenhandelsüberschuss mit USA vergrößert sich weiter EU-Außenhandelsüberschuss mit USA vergrößert sich weiterDie Ausfuhr von Waren in die USA übertraf die Einfuhren von dort in den ersten neun Monaten diesen Jahres um rund 115 Milliarden Euro, ein Plus von etwa 13 Prozent, wie das Statistikamt Eurostat am Freitag mitteilte. Im Vorjahreszeitraum betrug der Überschuss nur etwa 102 Milliarden Euro. Trump hat das Defizit seines Landes im Warenhandel mit der Europäischen Union wiederholt angeprangert und deshalb mehrfach mit Strafzöllen unter anderem auf europäische Autos gedroht.

US-Präsident Donald Trump könnte bei den Anhörungen zu einem möglichen Amtsenthebungsverfahren gegen ihn aussagen. Barack Obama : So wird man Donald Trump nicht schlagen . Ukraine-Affäre: Weitere Zeugen belasten Donald Trump .

Während Barack Obama und Donald Trump im Oval Office miteinander sprachen, hatte Michelle Obama die künftige First Lady Melania Trump Allerdings zeigte sich der designierte Präsident in seiner Siegesrede am Mittwoch versöhnlich und schlug einen deutlich gemäßigteren Ton an.

"Hallo Chicago, wenn es da draußen immer noch jemanden gibt, der daran zweifelt, dass in Amerika alles möglich ist, wenn es jemanden gibt, der glaubt, der Traum unserer Gründerväter sei nicht mehr lebendig, der an der Kraft der Demokratie zweifelt – dann ist diese Nacht unsere Antwort darauf", begann der erste afroamerikanische Präsident der USA seine Rede.

Diese Novembernacht ist lange her. Heute spricht bei seinen exzellent bezahlten Vorträgen ein anderer Obama. Einer, der seine Partei vor einem radikalen Linksschwenk warnt. "Der Durchschnittsamerikaner ist nicht der Ansicht, dass wir das ganze System niederreißen und neu aufbauen müssen", sagte er bei einer Veranstaltung Ende vergangener Woche. Ein zu linker Kandidat, so die nicht neue These, werde zu viele Wählerinnen und Wähler verschrecken, die dann ihre Stimme Donald Trump geben. Ein Alptraumszenario für die Demokraten. Aber eins, das man nicht lösen wird, indem man sich weiter ständig der Frage widmet: "Wie links ist zu links?"

Trump nutzt freies Wochenende für jährlichen Gesundheitscheck

  Trump nutzt freies Wochenende für jährlichen Gesundheitscheck US-Präsident Donald Trump hat am Samstag einen Teil seines jährlichen Gesundheitschecks abgelegt. Trump habe "ein freies Wochenende hier in Washington" genutzt, um Teile seiner jährlichen Untersuchung in Erwartung eines "sehr arbeitsreichen Jahres 2020" abzuschließen, sagte Grisham am Samstag. "Der Präsident ist gesund und voller Energie, wie seine wiederholt kraftvollen Wahlkampfauftritte vor Tausenden von Amerikanern mehrmals pro Woche zeigen", fügte die Sprecherin hinzu. Trump ist bekannt für seine Vorliebe für ungesundes Fast Food und der Vermeidung von größeren sportlichen Anstrengungen.

Um Donald Trump zu schlagen , brauche es "kein verrücktes Zeug". Der ehemalige US-Präsident Barack Obama hat die Bewerberinnen und Bewerber um die Präsidentschaftsnominierung der Demokraten vor einem zu starken politischen linken Kurs gewarnt.

Bisher schien Donald Trump immun gegen Kritik. Doch jetzt bekommt er richtig Feuer, sogar Präsident Obama schaltet sich in den Wahlkampf ein. Obamas Wort zählt bei vielen Wählern immer noch. So wird bei den Demokraten fest damit gerechnet, dass sich schon bald Präsident Barack Obama

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Obama war ein guter Präsident, aber wahrlich nicht der linke Heilsbringer, zu dem ihn sein Wahlkampfteam gemacht hat und den so eine Mehrheit der Amerikaner gewählt hat. Er war ein moderater Demokrat, einer, der Kompromisse gemacht hat. Ein Präsident, der – frustriert durch die Mühen der Ebene der Washingtoner Politik und einen Kongress, der in weiten Teilen seiner beiden Amtszeiten republikanisch dominiert war – getan hat, was möglich war. Darunter eine historische Gesundheitsreform, Obamas wohl größter Erfolg. Darunter aber auch Rettungspakete für Banken, ausgeweitete Drohnenkriege, die Förderung der Öl- und Gasindustrie.

Auf Obamas Aussagen folgte am Wochenende, was folgen musste: unzählige Artikel über die Frage, wo sich die einzelnen Präsidentschaftsbewerber nun einsortieren innerhalb des linken Spektrums. Ein Hashtag #TooFarLeft, unter dem auf Twitter vermeintlich zu linke Inhalte wie Mindestlohn und Gesundheitsversorgung geteilt werden. Und Spekulationen darüber, ob Obama mit seinen Äußerungen nicht nur die weiter links stehenden Kandidaten Bernie Sanders oder Elizabeth Warren treffen, sondern gleichzeitig seinen ehemaligen Vizepräsidenten Joe Biden stärken wollte – dem er bis jetzt eine offizielle Unterstützung verwehrt hat. 

Gutachten mahnt Gehälterkürzungen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk an

  Gutachten mahnt Gehälterkürzungen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk an Bonn. Die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten plädiert für eine Kürzung der Gehälter beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Die Vergütungsniveaus der ARD-Landesrundfunkanstalten, des ZDF und des Deutschlandradios sind einem Gutachten zufolge überproportional gut. Das berichtete der in Bonn ansässige Fachdienst "Medienkorrespondenz" (MK) am Freitagabend.Den Informationen zufolge kommt das Gutachten zu dem Schluss, dass beim internen Vergleich der Vergütungsniveaus zwischen den elf Anstalten fünf Sender oberhalb des Durchschnitts liegen.

US-Präsident Barack Obama hat erneut gegen den republikanischen Präsidentschaftsbewerber Donald Trump ausgeteilt. Er selbst habe versucht, mit Putin einen konstruktiven Weg der Zusammenarbeit zu finden, so Obama . Putin habe dies jedoch durch Aggressionen, etwa in Georgien

Wenn Donald Trump am Freitag das Präsidentenamt antritt, wird er zum mächtigsten Mann der Welt. Kein US-Präsident vor ihm hatte derartig Das verdankt er nicht zuletzt seinem Vorgänger Barack Obama . Denn der hat in seinen acht Jahren Amtszeit den Einfluss des Präsidenten deutlich ausgebaut.

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Mit einem "Alles ist möglich"-Gefühl allein gewinnt man das Weiße Haus nicht

Das alles wird den Demokraten nur überhaupt nicht helfen, Trump im kommenden Jahr zu schlagen. Dass "in Amerika alles möglich ist", wie Obama es einst formulierte, hat nicht nur seine Wahl gezeigt, sondern auch die von Donald Trump. Und es wäre naiv zu glauben, dass die Demokraten nur dank dieses "Alles ist möglich"-Gefühls das Weiße Haus zurückerobern.

Wahlen funktionieren in Amerika zwar stark über Bilder, Projektionen, Versprechen und Verheißungen – Obama wie Trump haben das bewiesen. Aber sie hängen eben auch in einem hohen Maße von einer kleinen Gruppe Wählerinnen und Wähler in wenigen Staaten ab, die politisch nicht festgelegt sind und sich alle vier Jahre neu entscheiden. 

Dafür ist es natürlich wichtig, inwieweit Umfragen darauf hinweisen, dass Menschen von umfassenden Bildungsideen, tiefgreifendem Klimaschutz und anderen, aus demokratischer Sicht sehr linken Ideen abgeschreckt werden. Aber für die Demokraten muss es darum gehen, diese Wählerinnen nicht darüber zu erreichen, ihnen eine vermeintlich linke Idee als akzeptabel zu verkaufen. Sondern es muss darum gehen, eine gute inhaltliche Idee eben als genau das zu präsentieren: eine gute Idee. Egal mit welchem Label. Und deutlich zu machen, warum diese Politik unterstützenswert ist.

Barack Obama: „Sei höflich und nützlich“

  Barack Obama: „Sei höflich und nützlich“ Barack Obama: „Sei höflich und nützlich“Der ehemalige US-Präsident Barack Obama hat in einem Gespräch mit Salesforce-Mitgründer Marc Benioff die Technologiebranche und die Medien kritisiert. Außerdem warnte er in seinem Auftritt auf der Salesforce Kundenkonferenz Dreamforce in San Francisco vor einem wachsenden Zynismus in der Gesellschaft, der Talente davon abschrecke, eine Karriere in der Politik oder öffentlichen Institutionen anzustreben. „Wenn wir jungen Leuten den Eindruck vermitteln, dass ohnehin nichts funktioniert, es nur um Machterhalt geht und alles korrupt ist, dann hilft das niemanden“, sagte der 44. Präsident der USA.

Barack Obama ist nach Athen gekommen, um die Demokratie zu loben. Also die Demokratie an sich. Nur sind seit der Wahl Donald Trumps zu Obamas Nachfolger die Umstände nicht mehr normal. Und in der westlichen, also der demokratisch verfassten Welt herrscht politische

US-Präsident Trump wirft Obama Abhören seines Telefons vor. Mit einer Reihe von Tweets hat Donald Trump am frühen Samstagmorgen (Ortszeit) schwere Vorwürfe gegen seinen Vorgänger Aber man wird ihm auf die Schliche kommen. Wer so um sich schlägt , fliegt irgendwann auf die F .e.

Ein Mindestlohn, ein gerechteres Bildungssystem und umfassender Klimaschutz sollten unbedingt dazu gehören. Das richtig zu verkaufen, nicht über eine verschreckendes "Achtung links", muss die Aufgabe sein. Elizabeth Warren hat übrigens nach Obamas Äußerung nicht darauf reagiert, ob sie nun zu links sei oder nicht. Und ihn für seine umfassende – für konservative Wähler unerträgliche – Gesundheitsreform gelobt.

Der Kohlearbeiter im Mittleren Westen hat seinen Job schon seit Jahren verloren. Trump wird ihn nicht zurückbringen, und egal ob Biden, Sanders oder Warren gegen ihn antreten, auch sie werden ihn nicht zurückbringen. Viele Menschen in den USA haben Angst um ihre Zukunft. Die Demokraten haben Angst vor einer falschen Richtung und damit vor vier weiteren Jahren Donald Trump. Mit Ängsten ist das so seine Sache: Sie machen starr, unbeweglich und unfrei. Antworten auf die Ängste der Menschen formulieren, das ist die Aufgabe der Demokraten, wollen sie die Präsidentschaftswahl gewinnen. In Sachen Verkaufe können sie dabei durchaus von Obama lernen. Aber sie müssen sich dafür vor allen Dingen von unnötigen Debatten und den darin liegenden Ängsten endlich befreien.

Robert Redford wirft Trump "Angriff" auf US-Werte vor .
Die Hollywoodlegende Robert Redford hat US-Präsident Donald Trump einen "Angriff" auf die Werte der USA vorgeworfen. Trump führe "in der Art eines Diktators" eine Attacke auf "alles, wofür dieses Land steht", schrieb der 83-jährige Schauspieler und Regisseur in einem am Dienstag veröffentlichten Beitrag für die Website des US-Fernsehsenders NBC News. Das Land befinde sich einem kritischen Moment, in dem es "viel zu verlieren habe", warnteDas Land befinde sich einem kritischen Moment, in dem es "viel zu verlieren habe", warnte Redford. Er beklagte eine tiefgreifende Polarisierung des Landes unter Trump.

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