Welt & Politik Netanjahu bezeichnet Korruptions-Anklage als "Putsch"

23:25  21 november  2019
23:25  21 november  2019 Quelle:   msn.com

Israel tötet Dschihad-Militärchef - Beschuss aus Gaza

  Israel tötet Dschihad-Militärchef - Beschuss aus Gaza Israels Luftwaffe hat den Militärchef der militanten Palästinenserorganisation Islamischer Dschihad gezielt getötet. Nach dem Tod von Baha Abu Al Ata und dessen Ehefrau bei dem nächtlichen Angriff feuerten militante Palästinenser Dutzende Raketen auf Ziele in Israel ab. © Foto: Mohammed Talatene/dpa Anwohner und Passanten stehen nach dem israelischen Luftangriff vor dem beschädigte Haus von Baha Abu Al Ata. Auch in Tel Aviv heulten mehrfach die Sirenen, Explosionen waren zu hören.

Jerusalem: Israels geschäftsführender Ministerpräsident Netanjahu kritisiert die gegen ihn erhobene Anklage wegen Korruption . Netanjahu sagte, es handele sich um einen versuchten Putsch . Dem rechtskonservativen Politiker werden Bestechlichkeit, Betrug und Veruntreuung vorgeworfen.

Israels Premierminister Benjamin Netanjahu hat die heutigen Anklagen wegen Korruption gegen ihn als „versuchten Putsch “ bezeichnet . Er drückte Respekt gegenüber den israelischen Justizbehörden aus, betonte aber zugleich, man wolle mit diesen Ermittlungen die rechte Regierung zu Fall bringen.

Nach der Anklage wegen Korruption hat Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu einen versuchten © Thomas COEX Nach der Anklage wegen Korruption hat Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu einen versuchten "Putsch" angeprangert. Die von Generanstaatsanwalt Avichai Mandelblit gegen ihn erhobenen Vorwürfe seien "falsch" und durch "politische Überlegungen motiviert".

Nach der Anklage wegen Korruption hat Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu einen versuchten "Putsch" angeprangert. Die von Generalstaatsanwalt Avichai Mandelblit gegen ihn erhobenen Vorwürfe seien "falsch" und durch "politische Überlegungen motiviert", sagte er am Donnerstagabend bei einer Pressekonferenz in Jerusalem. Zugleich versicherte Netanjahu, er werde trotz der Anklage nicht zurücktreten.

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Israels rechtskonservativer Ministerpräsident Benjamin Netanjahu soll wegen Korruption vor Gericht. Das Justizministerium teilte mit, Netanjahu solle wegen Betrugs und Untreue angeklagt werden. "Was hier gerade passiert, ist ein Versuch, einen Putsch gegen den Regierungschef durchzuführen."

Von Getreuen Netanjahus kam jedoch scharfe Kritik an diesem Vorstoß. Auch Netanjahus rechte Koalitionspartner halten bislang zu ihm. Das Justizministerium hatte am Donnerstagabend mitgeteilt, Netanjahu solle wegen Betrugs und Untreue sowie Bestechlichkeit angeklagt werden.

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"Was hier gerade passiert, ist ein Versuch, einen Putsch gegen den Regierungschef durchzuführen", sagte Netanjahu. Ziel der Untersuchungen sei es gewesen, seine rechtsgerichtete Regierung des Amtes zu entheben. Er rief dazu auf, "gegen die Ermittler zu ermitteln". Zugleich versicherte er, er werde sich trotz der Anklage nicht zurückziehen.

Nach langen Ermittlungen hatte Generalstaatsanwalt Mandelblit zuvor Anklage wegen Bestechung, Betrugs und Untreue gegen Netanjahu erhoben. Er ist der erste amtierende Regierungschefs Israels, der unter Anklage steht. Trotz der Anklage muss Netanjahu, der seit der vorgezogenen Parlamentswahl im September noch geschäftsführend das Amt des Ministerpräsidenten ausübt, nicht zurücktreten. Ein Rücktritt wäre erst bei einer rechtskräftigen Verurteilung zwingend.

muk/isd

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