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Welt & Politik Wer macht den neuen Obama?

23:25  21 november  2019
23:25  21 november  2019 Quelle:   rp-online.de

Barack Obama: So wird man Donald Trump nicht schlagen

  Barack Obama: So wird man Donald Trump nicht schlagen Barack Obama: So wird man Donald Trump nicht schlagen

In den USA beginnt die brandheiße Phase der Präsidentschaftswahl! Die Medien berichten über ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Amtsinhaber Barack Obama und

Der ehemalige US-Präsident Barack Obama und seine Frau Michelle haben einen neuen Buchvertrag. Die weltgrößte Verlagsgruppe Penguin Random House gab am

Washington. Die zehn aussichtsreichsten Kadidaten der US-Demokraten fürs Oval Office haben im Fernsehen diskutiert, worauf es im Wahlkampf ankommt. Sie wollen alle Amerikaner wieder zusammenbringen.

 Kandidaten der US-Demokraten auf einer Veranstaltung in der vergangenen Woche. (Archivfoto) © John Locher Kandidaten der US-Demokraten auf einer Veranstaltung in der vergangenen Woche. (Archivfoto)

Der bislang Letzte aus den Reihen der US-Demokraten, der eine Präsidentschaftswahl gewann, ist bekanntlich Barack Obama gewesen. So war es nur folgerichtig, dass eine Mahnung des Altpräsidenten wie ein großer Schatten über den Tyler-Perry-Filmstudios in Atlanta hing, wo die zehn aussichtsreichsten Kandidaten fürs Oval Office zu ihrer fünften Fernsehdebatte in Folge antraten.

Gutachten mahnt Gehälterkürzungen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk an

  Gutachten mahnt Gehälterkürzungen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk an Bonn. Die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten plädiert für eine Kürzung der Gehälter beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Die Vergütungsniveaus der ARD-Landesrundfunkanstalten, des ZDF und des Deutschlandradios sind einem Gutachten zufolge überproportional gut. Das berichtete der in Bonn ansässige Fachdienst "Medienkorrespondenz" (MK) am Freitagabend.Den Informationen zufolge kommt das Gutachten zu dem Schluss, dass beim internen Vergleich der Vergütungsniveaus zwischen den elf Anstalten fünf Sender oberhalb des Durchschnitts liegen.

Die Republikaner bekämpften den neuen Präsidenten von Anfang an und bei so gut wie allen Vorhaben. "Wenn Obama dafür war, dann hatten wir dagegen zu sein", sagte Statt Obama ineffektiv zu machen , trieben sie ihn dazu, die Spielräume seines Amtes in nie dagewesener Form auszureizen.

Im Jahr 2011 schloss die Obama -Regierung einen neuen Nuklearvertrag mit Russland, der von beiden Länder verlangte, ihre Arsenale auf 1.550 operative Gefechtsköpfe zu reduzieren. Die Kriege in Afghanistan und Irak machten das wichtigste Thema im Wahlkampf von Barack Obama aus.

Die Partei dürfe nicht so weit nach links rücken, dass sie für die Mehrheit der Bürger unwählbar werde, hatte Obama neulich gewarnt. Selbst wenn man kühne Visionen habe, möge man doch auf dem Boden der Realität bleiben: „Der Durchschnittsamerikaner glaubt nicht, dass wir das ganze System niederreißen und neu aufbauen müssen“. Also muss sich Bernie Sanders, neben Elizabeth Warren die Symbolfigur jenes Linksrucks, von den Moderatoren fragen lassen, was er von der Intervention aus berufenem Munde hält.

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Barack Obama: „Sei höflich und nützlich“

  Barack Obama: „Sei höflich und nützlich“ Barack Obama: „Sei höflich und nützlich“Der ehemalige US-Präsident Barack Obama hat in einem Gespräch mit Salesforce-Mitgründer Marc Benioff die Technologiebranche und die Medien kritisiert. Außerdem warnte er in seinem Auftritt auf der Salesforce Kundenkonferenz Dreamforce in San Francisco vor einem wachsenden Zynismus in der Gesellschaft, der Talente davon abschrecke, eine Karriere in der Politik oder öffentlichen Institutionen anzustreben. „Wenn wir jungen Leuten den Eindruck vermitteln, dass ohnehin nichts funktioniert, es nur um Machterhalt geht und alles korrupt ist, dann hilft das niemanden“, sagte der 44. Präsident der USA.

Zugleich bedeutet dies: Barack Obama macht den Republikanern zu Beginn seiner zweiten Amtszeit eine Kampfansage. Obamas neues Kabinett: Wer macht was? Will er das tatsächlich durchziehen, erwarten Obama harte vier Jahre. Einen Vorgeschmack darauf gibt schon während seiner Rede ein

Das Obama -Phänomen ist ein von den Führern der neuen Weltordnung gut gemachter Schwindel. Er wird von ihnen als Heilsbringer propagiert, damit die Amerikaner die globale Sklaverei akzeptieren. Wir sind in einer kritischen Phase in der Umsetzung der Pläne für eine Neue Weltordnung angelangt.

„Obama hat recht, wir brauchen das System nicht niederzureißen, wir müssen aber tun, was das amerikanische Volk verlangt“, antwortet der Veteran aus Vermont. Das amerikanische Volk verstehe nun mal, dass das heutige Gesundheitssystem in vielen Fällen nicht nur brutal sei, sondern schlicht nicht funktioniere. Im Einklang mit Warren schlägt der weißhaarige Senator vor, anstelle privater Krankenversicherungen eine einzige, staatlich finanzierte Versicherung für alle Bürger einzuführen. Dass beide, Sanders wie Warren, an ihren Plänen festhalten, auch wenn der vielleicht populärste Politiker ihrer Partei sie dafür kritisiert, machen sie am Mittwochabend hinreichend klar.

Wie sich das Votum im November 2020 gewinnen lässt, ob es vor allem die eigene Basis zu mobilisieren oder die schwankenden Wähler der Mitte ins Boot zu holen gilt – es ist ein zentrales Thema der Diskussion. Man müsse die Obama-Koalition noch einmal zimmern, rät Kamala Harris, die ursprünglich als Mitfavoritin gehandelte, in den Umfragen jedoch abgerutschte Senatorin aus Kalifornien. Frauen, Menschen mit dunkler Haut, Homosexuelle, Arbeiter, Gewerkschaftsmitglieder – „wenn wir sie alle wieder zusammenbringen, dann siegen wir“.

Pete Buttigieg, der nicht nur Bürgermeister der mittelwestlichen Industriestadt South Bend ist, sondern der politische Senkrechtstarter des Jahres, stimmt eine Melodie an, die im amerikanischen Kontext immer gut klingt und derer sich 2008 auch Barack Obama bediente – ähnlich wie 2016 Donald Trump. Der Außenseiter gegen die berufsblinden Seilschaften Washingtons, das ist Buttigiegs Motiv. „Auf dieser Bühne sind über hundert Jahre Washington-Erfahrung vertreten, und schaut euch an, wo dieses Land heute steht“, stichelt er mit betont trauriger Miene.

Joe Biden, Inbegriff jener Washington-Erfahrung – er saß von 1973 bis 2009 im US-Senat, bevor er Vizepräsident wurde – hält dem entgegen, dass ein im pragmatischen Zentrum verankerter, mit dem Apparat der Politik bestens vertrauter Bewerber Trump am ehesten schlagen könne. Einer wie er. Und bevor man irgendwelche Reformen in Angriff nehmen könne, müsse man als Erstes im Weißen Haus einziehen.

Nach den Worten Cory Bookers, eines Senators aus New Jersey, der einst als Bürgermeister der problembeladenen Stadt Newark von sich reden machte, steigen die Chancen der Demokraten, wenn es ihnen gelingt, afroamerikanische Wähler zu mobilisieren, eine ihrer wichtigsten Stützen. Gerade das, blendet er zurück, sei Hillary Clinton im Duell gegen Trump nicht gelungen, auch deshalb habe sie damals den Kürzeren gezogen. Nur dürfe man schwarzen Amerikanern nicht das Gefühl geben, dass man zwar ihre Stimmen brauche, dann aber schnell wieder vergesse, was ihre Anliegen seien. „Schwarze Wähler sind sauer, und sie sind beunruhigt“, warnt Booker.

Sie hätten zwar großen Respekt für Biden, wenn der aber den Konsum von Marihuana auch in Zukunft bestrafen wolle, komme das bei Menschen mit dunkler Haut gar nicht gut an. Schließlich seien sie es, die hinter Gitter wanderten, sobald die Polizei etwas bei ihnen finde, während es für wohlhabende Weiße ein ungefährliches Freizeitvergnügen sei, die Droge zu nehmen. „Diese Woche hörte ich, wie Sie sagten, nein, wir sollten Marihuana nicht legalisieren“, bemerkt Booker, an Biden gewandt. Und dann, voller Spottlust: „Sie müssen high gewesen sein, als Sie das sagten“.

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