Welt & Politik Chiles Präsident kündigt Konsequenzen für Polizeigewalt an

14:40  22 november  2019
14:40  22 november  2019 Quelle:   msn.com

"Eklig und schwierig": Streich über Heuchelei im Fußball

  Christian Streich nimmt sich Zeit. Entspannt sitzt der Trainer des SC Freiburg beim Bühnengespräch der DFB-Kulturstiftung in Freiburg in einem Sessel. 50 Minuten spricht Streich. Natürlich über den jüngsten Eklat, den Check von Frankfurts Kapitän David Abraham bei Freiburgs 1:0-Sieg am Sonntag. Aber auch über das Trainergeschäft, den Fußball als Glücksfaktor, einen Komplex - und über Jürgen Klopp und Pep Guardiola. Es ist ein unaufgeregter, aber großer Streich-Auftritt! SPORT1 gibt seine wichtigsten Aussagen.

Angesichts des teils gewaltsamen Vorgehens der Sicherheitskräfte bei den wochenlangen Protesten in Chile hat Präsident Sebastián Piñera Konsequenzen für Polizeigewalt angekündigt. © JAVIER TORRES Angesichts des teils gewaltsamen Vorgehens der Sicherheitskräfte bei den wochenlangen Protesten in Chile hat Präsident Sebastián Piñera Konsequenzen für Polizeigewalt angekündigt.

Angesichts des teils gewaltsamen Vorgehens von Sicherheitskräften gegen Demonstranten bei den Protesten in Chile hat Präsident Sebastián Piñera Konsequenzen angekündigt. Er halte es für möglich, dass "in einigen Fällen" die Vorschriften nicht eingehalten worden seien, sagte er am Donnerstag bei einem Treffen mit ausländischen Medien. Die Staatsanwaltschaft werde mutmaßliche Verstöße von Sicherheitskräften prüfen. Diese würden dann vor Gericht geahndet.

Bürger in Chile sollen über Verfassung abstimmen

  Bürger in Chile sollen über Verfassung abstimmen Am Anfang stand der Widerstand gegen die Erhöhung der Metro-Preise. Doch bald verlangten die Demonstranten in Chile deutlich mehr. In der Folge sollen die Staatsgeschäfte bald auf eine neue Grundlage gestellt werden. © Getty Images/AFP/M. Bernetti Provided by Deutsche Welle Nach wochenlangen Protesten und Ausschreitungen haben sich die Regierung und die Opposition in Chile auf den Weg zu einer neuen Verfassung geeinigt. Die Vorsitzenden der verschiedenen Parteien unterzeichneten ein entsprechendes Abkommen.

Piñera hatte bereits am Sonntag die Polizeigewalt gegen Demonstranten verurteilt und einen "übermäßigen Einsatz von Gewalt" beklagt. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International warf den Sicherheitskräften in einem am Donnerstag veröffentlichten Bericht vor, Demonstranten "vorsätzlich" verletzt zu haben. Es habe einen "unnötigen und exzessiven Einsatz von Gewalt gegeben mit der Absicht, Demonstranten zu verletzen und zu bestrafen".

Die Regierung wies den Amnesty-Bericht zurück. Die Polizei erklärte, sie habe nicht die "Absicht", Demonstranten zu verletzen.

Die Top-News der MSN-Leser:

Beatrix von Storch:  Beschuss aus den eigenen Reihen

Schrauben, Treibstofftanks:  So viele Teile haben Bundeswehr-Jets im Flug verloren

Bloomberg entschuldigt sich für Polizeieinsätze gegen Schwarze und Latinos

  Bloomberg entschuldigt sich für Polizeieinsätze gegen Schwarze und Latinos New York. Während Michael Bloomberg Bürgermeister von New York war, gab die „Stop and Frisk“-Taktik der Polizei weitreichende Befugnisse. In Brooklyn hat sich der mögliche US-Präsidentschaftskandidat für die umstrittene Methode entschuldigt. © Yana Paskova Ex-Bürgermeister Michael Bloomberg vor seiner Rede am Abend im christlichen Kulturzentrum in Brooklyn Der frühere New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg hat sich für seine langjährige Unterstützung des umstrittenen "Stop and Frisk"-Polizeivorgehens entschuldigt.

Rückruf: Keime im Mürbeteig

Seit dem Beginn der Unruhen in dem südamerikanischen Land vor einem Monat wurden 22 Menschen getötet und tausende weitere verletzt. Der Staatsanwaltschaft zufolge wurden seit Ende Oktober knapp 1100 Ermittlungsverfahren wegen Vorwürfen der Polizeigewalt eingeleitet. In 24 Fällen gehe es um Foltervorwürfe, in neun weiteren um mutmaßlichen sexuellen Missbrauch und Vergewaltigung.

Die Polizei hatte am Dienstag erklärt, sie werde künftig keine Schrotkugeln mehr gegen Demonstranten einsetzen. Zuvor hatten Gesundheitsorganisationen beklagt, dass mehr als 280 Menschen durch solche Munition Verletzungen an den Augen erlitten hätten.

Die anhaltende Krise in Chile ist die schwerste seit der Rückkehr zur Demokratie im Jahr 1990. Die Demonstranten kritisieren soziale und wirtschaftliche Ungleichheit sowie die Macht der herrschenden Elite. Auch am Donnerstag schlugen Proteste in mehreren Städten des Landes in Gewalt um. 

"Wie eine Bombe"

  Oder "kein Verbrechen"? Nach den Aussagen des US-Botschafter Sondland meint Trump, die Hexenjagd sei vorbei, die Demokraten halten ein Impeachment hingegen für unausweichlich. Und wie sehen es die US-Medien? Gordon Sondland, US-Botschafter bei der EU, hat vor dem Kongress ausgesagt, dass Präsident Donald Trump ihn und andere Regierungsmitarbeiter direkt angewiesen habe, mit seinem persönlichen Anwalt Rudy Giuliani zusammenzuarbeiten, um die ukrainische Regierung unter Druck zu setzen. Was eigentlich klar nach einem schweren Vergehen des US-Präsidenten klingt, scheint nicht für jeden tatsächlich so klar zu sein.

ut/jep

Mehr auf MSN

Minister auf Abruf .
Wie geht es nach seiner schmerzlichen Niederlage beim SPD-Mitgliederentscheid weiter für den Finanzminister und Vizekanzler Olaf Scholz? Er will im Amt bleiben - zumindest noch diese Woche.• Nachdem die Stichwahl um die neue Führung entschieden ist, will die SPD auf dem Parteitag am kommenden Wochenende ihren künftigen Kurs festlegen.

—   Teilen Sie Neuigkeiten in der SOC. Netzwerke
usr: 1
Das ist interessant!