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Welt & Politik Milliardär gegen Milliardär

22:20  24 november  2019
22:20  24 november  2019 Quelle:   sueddeutsche.de

Bloomberg entschuldigt sich für Polizeieinsätze gegen Schwarze und Latinos

  Bloomberg entschuldigt sich für Polizeieinsätze gegen Schwarze und Latinos New York. Während Michael Bloomberg Bürgermeister von New York war, gab die „Stop and Frisk“-Taktik der Polizei weitreichende Befugnisse. In Brooklyn hat sich der mögliche US-Präsidentschaftskandidat für die umstrittene Methode entschuldigt. © Yana Paskova Ex-Bürgermeister Michael Bloomberg vor seiner Rede am Abend im christlichen Kulturzentrum in Brooklyn Der frühere New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg hat sich für seine langjährige Unterstützung des umstrittenen "Stop and Frisk"-Polizeivorgehens entschuldigt.

Michael Bloomberg war 2001 als Republikaner zum Bürgermeister von New York gewählt worden und führte die Stadt bis 2013. Nach der Wahl Donald Trumps zum Präsidenten schloss er sich den Demokraten an. © Brian Snyder/Reuters Michael Bloomberg war 2001 als Republikaner zum Bürgermeister von New York gewählt worden und führte die Stadt bis 2013. Nach der Wahl Donald Trumps zum Präsidenten schloss er sich den Demokraten an.

• Noch im März hatte Michael Bloomberg eine Kandidatur bei der US-Wahl im nächsten Jahr ausgeschlossen. Nun will der Milliardär doch für die Demokraten ins Rennen gehen.

• Einen Sieg über Präsident Trump nennt er "den dringendsten und wichtigsten Kampf unseres Lebens".

Er denke darüber nach, hieß es vor einigen Wochen aus seinem Umfeld. Er denke intensiv darüber nach, hieß es wenig später. Dann hielt Michael Bloomberg, Unternehmer, Politiker, Milliardär, vor einer Woche eine Rede in New York, in der er sich als moderater Demokrat präsentierte, und spätestens da war den politischen Beobachtern klar, dass Bloombergs Nachdenken zu einem Ergebnis geführt hatte.

Ein Blick in die derzeit teuerste Immobilie der Welt

  Ein Blick in die derzeit teuerste Immobilie der Welt Der Palais Bulle oder auch „Bubble Palace" in Cannes ist 455 Millionen Dollar (404,6 Mio.Euro) wert und somit das derzeit teuerste käuflich zu erwerbende Anwesen der Welt. Mithilfe der Bildergalerie könnt ihr trotzdem eine kleine Tour durch das extravagante Luxus-Haus unternehmen: Das könnte euch auch interessieren: Hedgefonds-Milliardär Ken Griffin verkauft seine Luxus-Wohnungen in einem Strandpalast in Miami für 67 Millionen Euro Musik-Tapete,Der Palais Bulle oder auch „Bubble Palace" in Cannes ist 455 Millionen Dollar (404,6 Mio.Euro) wert und somit das derzeit teuerste käuflich zu erwerbende Anwesen der Welt.

Im Lauf der vergangenen Woche reservierte er bei verschiedenen TV-Sendern Platz für Werbespots im Wert von 35 Millionen Dollar. Und am Sonntag machte er es schließlich offiziell: Michael Bloomberg, 77, bewirbt sich darum, demokratischer Präsidentschaftskandidat zu werden.

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Überraschend kam das nicht mehr, allerdings hatte Bloomberg in der Vergangenheit schon öfter - mal leiser und mal lauter - über eine Kandidatur nachgedacht und die Idee jedes Mal wieder verworfen. Was nun den Ausschlag gab, war wohl, dass ihn das demokratische Bewerberfeld nicht überzeugte. Er traute offenbar keinem der aktuellen Kandidaten zu, Präsident Donald Trump bei den Wahlen im Herbst 2020 besiegen zu können.

Wegen Protesten: Hongkong Open abgesagt

  Wegen Protesten: Hongkong Open abgesagt Wegen der anhaltenden Proteste gegen die Regierung in Hongkong ist das Europa-Tour-Turnier der Profigolfer in der kommenden Woche (ab 28. November) in der Metropole abgesagt worden. Dies gaben die Organisatoren am Mittwoch bekannt. Wie Tour-Chef Keith Pelley mitteilte, hofft er auf eine Neuansetzung Anfang 2020. Organisatoren hoffen auf Besserung "Die Sicherheit der Spieler, des Personals und der Interessenvertreter hat für uns höchste Priorität", erklärte Pelley. Die Organisatoren hoffen, dass sich die Lage in der chinesischen Sonderverwaltungszone bald bessert, um das Turnier in "naher Zukunft" austragen zu können.

Bloomberg tritt sehr spät in das Rennen ein, das könnte ein Nachteil für ihn sein

Bloomberg tritt sehr spät in das Rennen ein, und das könnte ihm zum Nachteil gereichen. Elizabeth Warren hat ihre Kampagne bereits Anfang des Jahres begonnen, die anderen Kandidaten stiegen nach und nach ein. Bereits im kommenden Februar stehen die ersten Vorwahlen an, in denen die Demokraten entscheiden, wer für ihre Partei antreten soll. Bloomberg bleibt also kaum Zeit, eine Kampagne aufzubauen und durchs Land zu touren. Das ist aber nötig, nicht zuletzt, um bei den Wählern im Kernland Amerikas bekannter zu werden.

Um diesen Nachteil auszugleichen, wird Bloomberg sehr viel Geld ausgeben. Sein Vermögen wird auf mehr als 50 Milliarden Dollar geschätzt. Er hat erklärt, keine Spenden anzunehmen und seinen Wahlkampf komplett selbst zu finanzieren. Das ist in Anbetracht seines immensen Reichtums einerseits verständlich, hat aber andererseits einen entscheidenden Nachteil. Um an den demokratischen TV-Debatten teilnehmen zu dürfen, müssen die Kandidaten eine gewisse Zahl von Spendern vorweisen können. Wenn Bloomberg gar keine Spender hat, wird er auch nicht an den Debatten teilnehmen können. Daher wird er sich voraussichtlich im Fernsehen breite Präsenz erkaufen.

Wegen Protesten: Hongkong Open abgesagt

  Wegen Protesten: Hongkong Open abgesagt Jose Mourinho kehrt zurück auf die Trainerbank. Elf Monate nach der Entlassung bei Manchester United übernimmt "The Special One" das Amt des Teammanagers beim englischen Fußball-Spitzenklub Tottenham Hotspur. Dort tritt Mourinho die Nachfolge des am Dienstag entlassenen Mauricio Pochettino an.

Seit Sonntag läuft im Internet ein knapp zwei Minuten langer Spot, in dem Bloomberg sich vorstellt. Er präsentiert sich darin als Kind der Mittelklasse, das es geschafft hat. Er verweist auf seine Zeit als Bürgermeister von New York; von 2001 bis 2013 stand er an der Spitze von Amerikas größter Stadt. Und er erläutert, dass es nun wieder an der Zeit sei zu handeln: "Donald Trump zu besiegen - und Amerika wieder aufzubauen - ist der drängendste und wichtigste Kampf unseres Lebens", sagte Bloomberg am Sonntag. Er bezeichnete den Präsidenten als "existenzielle Bedrohung für unser Land und unsere Werte". Es gilt als wahrscheinlich, dass Bloomberg wegen der kurzen Zeitspanne bei den frühen Vorwahlen im Februar in Iowa und New Hampshire nicht antritt und sich auf die Vorwahlen im März in Kalifornien und in Texas konzentriert. Beide Staaten stellen besonders viele Delegierte.

Zum New Yorker Bürgermeister wurde Bloomberg 2001 als Republikaner gewählt. 2007 registrierte er sich als Unabhängiger, bei seiner Wiederwahl 2009 jedoch erneut als Republikaner. Nach der Wahl Donald Trumps zum Präsidenten schloss er sich den Demokraten an und unterstützte die Partei in den Kongresswahlen im Jahr 2018 mit 100 Millionen Dollar.

Protokolle geben Aufschluss über Straches Telefonate

  Protokolle geben Aufschluss über Straches Telefonate Zwei Tage vor Veröffentlichung des Ibiza-Videos hatten SZ und "Spiegel" dem früheren FPÖ-Chef Fragen mit der Bitte um Beantwortung geschickt. Es folgte ein bemerkenswerter Reigen von Telefonaten. • Mit wem er dabei alles telefonierte, geht aus Dokumenten hervor, die dem österreichischen Magazin Profil vorliegen und die die SZ einsehen konnte.Heinz-Christian Strache und sein Handy, das ist schon immer eine enge Verbindung gewesen. Gern und oft hat der frühere FPÖ-Chef und österreichische Vizekanzler über Whatsapp kommuniziert, und über diesen Dienst hatte ihn am 15.

Ursprünglich war sein Plan gewesen, auch bei den Wahlen im kommenden Jahr als Geldgeber und nicht als Kandidat zu fungieren. Offenbar haben ihn aber insbesondere die wenig überzeugenden Auftritte des demokratischen Favoriten Joe Biden dazu bewogen, nun selbst anzutreten.

Mitbewerber Bernie Sanders, der wie Elizabeth Warren vor allem für den linken Flügel der Partei spricht, warf Bloomberg vor, dieser versuche, die Wahl zu kaufen. Bloomberg sei ein Symptom des Problems, dass "die reichsten Menschen in unserem Land viel zu großen Einfluss auf die Regierung haben".

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Fromme Wünsche des Bürgertums .
Düsseldorf. Die Union träumt von einer erneuten Kanzlerschaft 2021. Wenn sie sich da nicht irrt. Der Logistikunternehmer und Milliardär Klaus-Michael Kühne kann sich nach eigener Aussage in der „Welt am Sonntag“ Robert Habeck „als Bundeskanzler vorstellen“. Dazu zweierlei: Vorstellen kann man sich prinzipiell alles. Ferner: Der hamburgische Senior lebt in der Schweiz, könnte also im Falle eines Falles das politische Experiment am offenen Herzen mit einem Bundeskanzler Habeck von Davos aus durchs Fernglas beobachten. 99 Prozent seiner deutschen Landsleute sind dazu nicht in der Lage.

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