Welt & Politik: Erdoğan wirft Macron "kranke Ideologie" vor - - PressFrom - Deutschland

Welt & Politik Erdoğan wirft Macron "kranke Ideologie" vor

10:30  30 november  2019
10:30  30 november  2019 Quelle:   sueddeutsche.de

Nato-Treffen: Wie Trudeau, Macron und Johnson offenbar über Trump lästern

  Nato-Treffen: Wie Trudeau, Macron und Johnson offenbar über Trump lästern Nato-Treffen: Wie Trudeau, Macron und Johnson offenbar über Trump lästernHaben sich mehrere Staats- und Regierungschefs bei einem Empfang im Buckingham-Palast gemeinsam über US-Präsident Donald Trump lustig gemacht? Danach sieht es zumindest auf einem Video mit Gesprächsfetzen zwischen dem kanadischen Regierungschef Justin Trudeau, Großbritanniens Premier Boris Johnson und dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron vom Nato-Gipfel in London aus. Der Clip wurde auf Twitter bis Mittwochmittag mehr als sechs Millionen Mal geklickt.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan warf am Freitag dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron vor, eine " kranke Ideologie " zu verfolgen, weil dieser die Nato als hirntot bezeichnet hatte.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan warf am Freitag dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron vor, eine " kranke Ideologie " zu verfolgen, weil dieser die Nato als hirntot bezeichnet hatte.

Erdoğan und Macron bei einer Pressekonferenz am Mittwoch. © AFP Erdoğan und Macron bei einer Pressekonferenz am Mittwoch.

• Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan attackiert Frankreichs Präsident Macron vor dem Nato-Gipfel in London und wirft ihm vor, eine "kranke Ideologie" zu verfolgen.

• Macron hatte dem Bündnis vor einigen Wochen den "Hirntod" attestiert und dies unter anderem mit der türkischen Invasion in Nordsyrien begründet.

• Das französische Außenministerium bestellte nach den Aussagen Erdoğans dessen Botschafter ein.

Kurz vor dem Treffen der Staats- und Regierungschefs in London hat Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg deutlich gestiegene Verteidigungsausgaben präsentiert. Für die Jahre 2016 bis 2020 belaufen sich die Zusatzinvestitionen der europäischen Nato-Mitglieder und Kanada auf 130 Milliarden Dollar (118 Milliarden Euro) und steigen bis Ende 2024 sogar auf 400 Milliarden Dollar an. Stoltenberg begrüßt, dass die Ausgaben das fünfte Jahr in Folge zunehmen und sieht darin einen Beleg für die Stärke der 1949 gegründeten Militärallianz.

Die Trumpisierung des Emmanuel Macron

  Die Trumpisierung des Emmanuel Macron Mit seinem unberechenbaren Verhalten macht der französische Präsident Europa nicht stärker, sondern schwächer. Frankreichs Präsident hat die Nato und auch die Europäische Union innerhalb weniger Wochen in eine handfeste Krise verstrickt. Da ist nichts kleinzureden: Was Emmanuel Macron über das westliche Verteidigungsbündnis vom Stapel lässt, wie er sich eine europäische Sicherheitsarchitektur vorstellt und welche Offerten er Wladimir Putin unterbreitet, würde sich zu einem gravierenden Strategiewechsel addieren, der Nato und EU in Bedrängnis bringt.

Macron hatte die Nato als "hirntot" bezeichnet - daraufhin hat Erdogan ihn nun aufgefordert, er möge seinen eigenen Hirntod überprüfen lassen. Macron kritisiert, dass es bei wichtigen Entscheidungen keine Koordinierung unter den Partnern gebe. Ein Negativ-Beispiel ist für ihn die nicht abgesprochene

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan warf am Freitag dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron vor, eine „ kranke Ideologie “ zu verfolgen, weil dieser die Nato als hirntot bezeichnet hatte. „Lassen Sie erstmal Ihren Hirntod überprüfen“, forderte Erdogan in Richtung Macron .

Die Top-Themen der MSN-Leser:

Brexit: Johnson umwirbt Oppositionsanhängern

Klimaschutzgesetz: Bundesrat stoppt Teile des Klimapakets

Politik-Prominez: 2000 Journalisten und Politiker feiern den Bundespresseball

Diese Zahlen, die in einer Balkengrafik präsentiert wurden, sollen US-Präsident Donald Trump überzeugen, dass die Europäer auf sein lautstarkes Drängen reagieren. Bulgarien ist das neunte Land, das zwei Prozent seiner Wirtschaftsleistung in Verteidigung investiert. Bis 2024 sollte diese Marke von allen Mitgliedern erreicht werden. Es gilt als sicher, dass Trump beim Mini-Gipfel am 3. und 4. Dezember vor allem Deutschland auffordern wird, mehr in die Bundeswehr zu investieren. 2019 hat Deutschland wieder einen höheren Verteidigungsetat als Frankreich, aber laut Kanzlerin Angela Merkel soll die Zwei-Prozent-Marke erst 2031 erreicht werden.

Die Trumpisierung des Emmanuel Macron

  Die Trumpisierung des Emmanuel Macron Im Dax ist die Kauflaune am Black Friday doch noch zurückgekehrt. Der Dow startet dagegen schwach in den verkürzten Handel am Tag nach Thanksgiving. Anleger befassen sich mit den Neunmonatszahlen von Eon. Bei den Nebenwerten gibt es neue Rekorde.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan warf am Freitag dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron vor, eine „ kranke Ideologie “ zu verfolgen, weil dieser die Nato als hirntot bezeichnet hatte. „Lassen Sie erstmal Ihren Hirntod überprüfen“, forderte Erdogan in Richtung Macron .

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan warf am Freitag dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron vor, eine „ kranke Ideologie “ zu verfolgen, weil dieser die Nato als hirntot bezeichnet hatte. „Lassen Sie erstmal Ihren Hirntod überprüfen“, forderte Erdogan in Richtung Macron .

Neben Trump gelten auch die Präsidenten Frankreichs und der Türkei, Emmanuel Macron und Recep Tayyip Erdoğan, als mögliche Störenfriede des Jubiläumstreffens. Am Freitagnachmittag spitzten sich die bilateralen Spannungen zu: Erdoğan warf Macron vor, eine "kranke Ideologie" zu verfolgen, weil dieser die Nato als "hirntot" bezeichnet und dies mit der türkischen Invasion in Nordsyrien begründet hatte, die alle Nato-Partner verurteilen. "Lassen Sie erst mal Ihren Hirntod überprüfen", rief Erdoğan. Frankreich kündigte daraufhin an, den türkischen Botschafter in Paris ins Außenministerium einzubestellen. "Das ist keine Aussage, das sind Beleidigungen", hieß es aus dem Élysée.

Von 2021 an gilt eine neue Formel für das Nato-Budget von 2,12 Milliarden Euro, mit dem unter anderem das Hauptquartier finanziert wird. Der Anteil der USA sinkt von 22,1 auf 16,35 Prozent, Deutschland übernimmt den gleichen Anteil. Für Berlin bedeutet dies jährliche Mehrausgaben von 33 Millionen Euro, während Washington etwa 120 Millionen Euro spart. Auch diese Reform gilt als "politisches Signal" an Trump. Frankreich erhöht als einziges europäisches Land seinen Beitrag nicht, was Macron mit dem Einsatz in Mali begründet, wo kürzlich 13 Soldaten starben: "Wer sehen will, welchen Beitrag Frankreich leistet, kann am Montag den Trauerfeiern beiwohnen, mit denen wir die gefallenen Soldaten ehren. Das ist der Preis, den wir zahlen."

Militärbündnis: Nato-Treffen in London: Der Gipfel der Uneinigkeit

  Militärbündnis: Nato-Treffen in London: Der Gipfel der Uneinigkeit Militärbündnis: Nato-Treffen in London: Der Gipfel der UneinigkeitAm Ende des Nato-Gipfels in London war es wieder einmal US-Präsident Donald Trump, der das Treffen der 29 Regierungschefs dominierte. Ein Video war aufgetaucht. Es zeigte Kanadas Premier Justin Trudeau, seinen niederländischen Amtskollegen Mark Rutte und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron im fröhlichen Gespräch. Angeblich – der Ton ist schlecht – lästern sie über Trump und dessen Verspätung zum Dinner mit der Queen.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan warf am Freitag dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron vor, eine " kranke Ideologie " zu verfolgen, weil dieser die Nato als hirntot bezeichnet hatte. "Lassen Sie erstmal Ihren Hirntod überprüfen", forderte Erdogan in Richtung Macron .

Erdoğan und Macron bei einer Pressekonferenz am Mittwoch. (Foto: AFP). Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan attackiert Frankreichs Präsident Macron vor dem Nato-Gipfel in London und wirft ihm vor, eine " kranke Ideologie " zu verfolgen.

Mehr auf MSN

Luxemburgs Außenminister: Asselborn für die Anerkennung Palästinas als Staat .
Die Zwei-Staaten-Lösung sei ein ganz labiles Konstrukt.„Wir wissen, wie schwierig es ist, in Deutschland speziell, aber auch in Frankreich, Belgien, den Niederlanden, Spanien und auch Luxemburg zum Beispiel, individuell Palästina anzuerkennen. Aber im Zuge einer europäischen Initiative wäre es denkbar“, sagte der dienstälteste Außenminister der EU. „Eine Anerkennung Palästinas durch die gesamte EU würde ein Signal setzen: Die Palästinenser brauchen eine Heimat, einen Staat, genau wie die Israelis.

—   Teilen Sie Neuigkeiten in der SOC. Netzwerke
usr: 1
Das ist interessant!