Welt & Politik Trump wird Anhörung zum Impeachment fernbleiben

05:35  02 dezember  2019
05:35  02 dezember  2019 Quelle:   sueddeutsche.de

Impeachment-Anhörung: Fiona Hill – die Frau, die Donald Trump zum Schweigen brachte

  Impeachment-Anhörung: Fiona Hill – die Frau, die Donald Trump zum Schweigen brachte Kühl. Kontrolliert. Klar: Die Sicherheitsexpertin Fiona Hill zerlegte als Zeugin der Impeachment-Anhörung die Verschwörungstheorien des Trump-Lagers. Wer ist diese außergewöhnliche Frau? Da war sie. Die Nemesis des Donald J. Trump. Die Frau, die ihn einen ganzen Vormittag auf Twitter zum Schweigen brachte. Die Expertin, der die Republikaner bei den Impeachment-Anhörungen keine Fragen zu stellen wagten – und deshalb in lange Monologe verfielen. Aus Angst, dass ihre Antworten den Präsidenten, seine Außenpolitik und die ganze Regierung mit klaren Sätzen auseinandernehmen würden.

Trump wird Anhörung zum Impeachment fernbleiben . Trump wird das nicht kümmern: Um mangelnden Rückhalt bei seiner Partei braucht er sich angesichts solcher Verrenkungen weiterhin keine Sorgen zu machen.

Trump bezeichnete die Impeachment - Anhörungen am Dienstag am Rande einer Kabinettssitzung im Weißen Haus als „eine Peinlichkeit für unsere Nation“. Ziel der Demokraten sei es, die republikanische Partei und ihn als Präsidenten zu beschädigen. Trump betonte, er kenne weder Vindman noch die

Donald Trump steht im Zentrum der Impeachment-Anhörungen. © AFP Donald Trump steht im Zentrum der Impeachment-Anhörungen.

• Das Weiße Haus will in dieser Woche nicht an einer Anhörung des Justizausschusses im Rahmen der Impeachment-Vorermittlungen teilnehmen.

• Die Demokraten hatten zuvor explizit Trump eingeladen, der Sitzung beizuwohnen oder sich durch einen Anwalt vertreten zu lassen.

Präsident Donald Trumps Anwälte wollen nicht an der für diese Woche geplanten Anhörung im Kongress zu einem möglichen Amtsenthebungsverfahren gegen den Staatschef teilnehmen.

Das interessiert andere MSN-Leser:

USA: Trump will mexikanische Drogenkartelle als Terrorgruppen einstufen

Impeachment gegen Donald Trump: Kein Weg zurück

  Impeachment gegen Donald Trump: Kein Weg zurück Das Amtsenthebungsverfahren gegen US-Präsident Donald Trump kommt. Daran besteht nun kein Zweifel mehr. Ob die Demokraten davon politisch profitieren, ist aber fraglich. © Alastair Grant/​Reuters US-Präsident Donald Trump Nancy Pelosi gehörte lange zu den Impeachment-Zweiflern in den Reihen der Demokraten. Während vor allem der progressive Parteiflügel schon nach dem Erscheinen des Mueller-Reports ein Amtsenthebungsverfahren gegen US-Präsident Trump einleiten wollten, hielt die Sprecherin des Repräsentantenhauses ihre Parteifreunde lange zurück.

Impeachment - Anhörung : Ohrenzeugen missbilligen Einflussnahme Donald Trumps in Telefonat. Zwei Zeugen in den Impeachment - Anhörungen haben Bedenken gegen das Vorgehen des Trump wird trotz dieser Eskapaden NICHT impeached , da braucht sich niemand etwas vormachen.

US-Präsident Donald Trump wird am Mittwoch nicht an der Anhörung im Amtsenthebungsverfahren teilnehmen. Das Weiße Haus erklärte in einem Brief an das Repräsentantenhaus, dass es auch keine Impeachment - Anhörungen gehen weiter (20.11.2019). Nächster Schritt in der Ukraine-Affäre.

Olaf Scholz: Zu lustlos und arrogant

Nach Attentat: Johnson macht Labour für Freilassung von Angreifer verantwortlich

Die Untersuchung sei dem Präsidenten gegenüber nicht fair und von "schweren verfahrensrechtlichen Mängeln" geprägt, schrieb der Leiter der Rechtsabteilung des Weißen Hauses, Pat Cipollone, in einem am Sonntagabend (Ortszeit) von US-Medien zitierten Brief. Der Präsident werde daher nicht an der für Mittwoch geplanten Sitzung im Justizausschuss des Repräsentantenhauses teilnehmen, hieß es weiter.

Der Ausschussvorsitzende Jerrold Nadler hatte zuvor explizit Trump eingeladen, der Sitzung beizuwohnen oder sich durch einen Anwalt vertreten zu lassen.

Ausgelöst wurden die Impeachment-Ermittlungen durch die Ukraine-Affäre. Trump hatte in einem Telefonat mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenskij im Juli Ermittlungen gegen seinen politischen Rivalen Joe Biden angeregt.

Die Demokraten machen ernst

  Die Demokraten machen ernst Es ist der nächste Schritt im Amtsenthebungsverfahren gegen US-Präsident Trump. Dass er tatsächlich bald nicht mehr Präsident ist, ist allerdings unwahrscheinlich.• Nach mehreren Wochen von Anhörungen vor dem Kongress sieht sich die Sprecherin der Partei, Nancy Pelosi, dazu gezwungen.

Zwei weitere Zeugen haben Präsident Trumps Verhalten während eines Telefonats mit dem ukrainischen Präsidenten Selenskij kritisiert. Er habe ein wenig von der Anhörung gesehen, sagte er, sie sei eine "Schande" und der Ausschuss ein "Scheingericht". Die Amerikaner sollten sich aber

Amerika verdaut gerade noch die erste öffentliche Impeachment - Anhörung , da steht die nächste schon ins Haus. Die Demokraten sehen sich durch Zeugenaussagen bestätigt in ihrem riskanten Unterfangen. US-Präsident Trump beklagt es bitterlich.

Die Demokraten werfen Trump Amtsmissbrauch vor und beschuldigen ihn, von der Ankündigung solcher Ermittlungen einen Besuch Selenskyjs im Weißen Haus und die Freigabe von Militärhilfe abhängig gemacht zu haben. Trump betont, er habe sich nichts zuschulden kommen lassen.

Mehr auf MSN

Impeachment-Ermittlungen: „Trump hat sein Amt missbraucht“ – Auch neue Aussagen bringen US-Demokraten nicht weiter .
Impeachment-Ermittlungen: „Trump hat sein Amt missbraucht“ – Auch neue Aussagen bringen US-Demokraten nicht weiterHätten die Demokraten ein Drehbuch für den weiteren Verlauf der Ermittlungen in der Ukraine-Affäre des Präsidenten verfasst, es hätte mit ziemlicher Sicherheit dem tatsächlichen Ablauf der vergangenen Tage entsprochen.

—   Teilen Sie Neuigkeiten in der SOC. Netzwerke

Aktuelle videos:

usr: 1
Das ist interessant!