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Welt & Politik Tödlicher Anschlag auf Kirche in Burkina Faso

06:25  02 dezember  2019
06:25  02 dezember  2019 Quelle:   dw.com

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Die Welle der Aggressionen gegen christliche Kirchen in Burkina Faso geht weiter: Diesmal überfielen schwer bewaffnete Männer eine Kirche in Hantoukara im Osten In dem westafrikanischen Staat gab es seit Februar eine Reihe von Anschlägen auf christliche Einrichtungen, bei denen bis Sonntag 21

Im vornehmlich muslimischen Burkina Faso haben unbekannte Angreifer eine katholische Messe gestürmt und auf die fliehenden Menschen geschossen. Schlagwörter Burkina Faso , Anschlag , Katholische Kirche . Feedback: Schicken Sie uns Ihr Feedback! Drucken Seite drucken.

Christen feiern in einer katholischen Kirche in der Hauptstadt Ouagadougou eine Messe (Archivbild) © Imago Images/UIG/P. Lissac Christen feiern in einer katholischen Kirche in der Hauptstadt Ouagadougou eine Messe (Archivbild)

Die Welle der Aggressionen gegen christliche Kirchen in Burkina Faso geht weiter: Diesmal überfielen schwer bewaffnete Männer eine Kirche in Hantoukara im Osten des Landes und erschossen mindestens 14 Menschen.

Nach Angaben aus Sicherheitskreisen stürmte rund ein Dutzend Angreifer die Kirche in dem Ort nahe der Grenze zum Niger. Die Bewaffneten hätten "14 Gläubige hingerichtet, darunter den Pastor und Kinder". Eine andere Quelle sprach ebenfalls von 14 getöteten Gläubigen, bei denen es sich ausschließlich um Männer gehandelt habe. Zahlreiche Menschen seien bei dem Überfall während eines Gottesdienstes verletzt worden, teilten die Behörden mit. Soldaten hätten sich auf die Suche nach den Angreifern gemacht, die mit Motorrädern vom Anschlagsort geflüchtet seien.

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Ouagadougou (AFP) Bei einem Anschlag auf eine Kirche im westafrikanischen Burkina Faso sind am Sonntag 14 Menschen getötet worden. Zahlreiche Menschen seien verletzt worden, teilten die örtlichen Behörden mit. Der Anschlag ereignete sich demnach im Ort Hantoukoura nahe der Grenze zum Niger.

Mit militärischen Ehren empfing Burkina Fasos Präsident Roch Marc Kabore Anfang Mai Kanzlerin Angela Merkel. Tote bei Anschlag auf katholische Kirche in Burkina Faso . Im vornehmlich muslimischen Burkina Faso haben unbekannte Angreifer eine katholische Messe gestürmt und auf

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In dem westafrikanischen Staat gab es seit Februar eine Reihe von Anschlägen auf christliche Einrichtungen, bei denen bis Sonntag 21 Menschen getötet wurden. In Burkina Faso leben rund zwei Drittel Muslime und ein Drittel Christen. In der Vergangenheit hatten beide Religionen in dem Land eine friedliche Koexistenz geführt. Zuletzt attackierten Gruppen islamischer Dschihadisten neben Christen auch Muslime, die sie für nicht radikal genug halten. Seit 2015 leidet das Land unter Angriffen von Dschihadisten, die ihren Aufstand im benachbarten Mali begonnen hatten. Bisher wurden mindestens 600 Menschen getötet.

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Soldat in Burkina Faso (Archivbild). Im Norden von Burkina Faso sind bei einem Angriff auf eine protestantische Kirche mindestens fünf Menschen getötet worden. Unter den Opfern sei auch der Pfarrer, berichteten lokale Medien. Mindestens zwei weitere Menschen würden vermisst.

Angela Merkel reist diese Woche nach Burkina Faso . Kurz vor dem Besuch der Kanzlerin haben Unbekannte einen Anschlag auf eine protestantische Es war der erste Angriff auf eine Kirche in Burkina Faso , wo islamistische Gruppen seit 2015 immer häufiger tödliche Angriffe verüben.

Blutiger Angriff auf Konvoi

Erst Anfang November waren bei einem Angriff auf einen Konvoi mit Beschäftigten des kanadischen Goldproduzenten Semafo 38 Menschen getötet und mehr als 60 verletzt worden. Das in Montreal heimische Bergbauunternehmen Semafo teilte mit, der Konvoi aus fünf Bussen sei auf der Straße zwischen Fada und der Goldgrube Boungou im Osten des Landes unterwegs gewesen. Er sei von Soldaten eskortiert worden.

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Die anhaltende Gewalt in Burkina Faso hat bereits zu einer Massenflucht in dem verarmten Land geführt. Etwa 486.000 Menschen seien bisher innerhalb der Landesgrenzen geflohen, davon 267.000 allein in den vergangenen drei Monaten, erklärte das UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) im Oktober. Weitere 16.000 Flüchtlinge hielten sich in den Nachbarländern auf. Rund 1,5 Millionen Menschen seien dringend auf humanitäre Hilfe angewiesen. Viele Menschen seien wiederholt vertrieben worden, sagte UNHCR-Sprecher Andrew Mbogori. Die Aussichten auf eine baldige Rückkehr in ihre Heimat seien jedoch schlecht.

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Bei einem Anschlag auf eine Kirche im westafrikanischen Burkina Faso sind am Sonntag 14 Menschen getötet worden. Zahlreiche Menschen seien verletzt worden, teilten die örtlichen Behörden mit. Der Anschlag ereignete sich demnach im Ort Hantoukoura nahe der Grenze zum Niger.

In Burkina Faso töteten Angreifer mehrere Menschen in einer Kirche . Kanzlerin Merkel war dort auf eine Kirche in Burkina Faso , wo islamistische Gruppen seit 2015 immer häufiger tödliche Angriffe verüben. Der westafrikanische Staat ist seit vier Jahren immer wieder Ziel islamistischer Anschläge .

kle/cw (afp, rtr)

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