Welt & Politik Streiks in Frankreich legen weiterhin Verkehr lahm

08:30  06 dezember  2019
08:30  06 dezember  2019 Quelle:   msn.com

Lufthansa und UFO reden wieder über Schlichtung

  Lufthansa und UFO reden wieder über Schlichtung Im Tarifstreit zwischen der Lufthansa und der Flugbegleitergewerkschaft UFO wollen beide Seiten wieder auf eine sogenannte große Schlichtung hinarbeiten. UFO erklärte am Dienstag, "in den kommenden 48 Stunden" gemeinsam mit der Fluggesellschaft "intensiv" an einer möglichen umfangreichen Schlichtung bei der Kerngesellschaft sowie einer Friedenspflicht bei den Tochter-Airlines zu arbeiten. Die Gewerkschaft will demnach am Donnerstag keine neuen Streiks verkünden.Die Top-Themen der MSN-Leser:Flughafen BER: Bundesregierung will im Oktober 2020 eröffnenHerrhausen-Attentat und Co.

Paris (dpa) - Wegen Streiks bei der staatlichen Bahngesellschaft und beim Pariser Nahverkehr kommt es in Frankreich heute Morgen zu massiven Behinderungen. Insbesondere in der Hauptstadtregion Paris stauen sich die Autos.

Protest gegen RentenreformStreiks legen Verkehr in Frankreich lahm . In Paris stehen Passagiere vor verschlossenen Metro-Eingängen, der Menschenleere Bahnsteige am Pariser Gare du Nord: Der geplante Generalstreik in Frankreich legt seit Donnerstagmorgen den öffentlichen Nahverkehr lahm .

Wegen des Generalstreiks in Frankreich müssen sich die Menschen auch am Freitag auf erhebliche Beeinträchtigungen im öffentlichen Nahverkehr und im Fernverkehr einstellen. Nach Angaben der sBahngesellschaft SNCF fallen 90 Prozent der Schnellzugverbindungen und 70 Prozent der Regionalzüge aus. © JEAN-PHILIPPE KSIAZEK Wegen des Generalstreiks in Frankreich müssen sich die Menschen auch am Freitag auf erhebliche Beeinträchtigungen im öffentlichen Nahverkehr und im Fernverkehr einstellen. Nach Angaben der sBahngesellschaft SNCF fallen 90 Prozent der Schnellzugverbindungen und 70 Prozent der Regionalzüge aus.

Wegen des Generalstreiks aus Protest gegen die geplante Rentenreform müssen sich die Menschen in Frankreich auch am Freitag auf erhebliche Beeinträchtigungen im öffentlichen Nahverkehr und im Fernverkehr einstellen. Nach Angaben der staatlichen Bahngesellschaft SNCF fallen 90 Prozent der Schnellzugverbindungen und 70 Prozent der Regionalzüge aus. Auch bei den internationalen Verbindungen mit dem Thalys und dem Eurostar werde es wieder Störungen geben. Bei der Pariser Metro sollten zehn von 14 Linien stillstehen.

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Generalstreik beginnt - Streiks legen Verkehr in Frankreich lahm . In Frankreich haben die Proteste gegen Macrons Rentenreform begonnen. Sie könnten das ganze Land lahmlegen. Es gibt bereits massive Einschränkungen im Bahnverkehr.

Massive Streiks gegen die geplante Rentenreform legten am Donnerstag in Frankreich den öffentlichen Verkehr fast komplett lahm . Zehntausende Menschen gehen im ganzen Land auf die Straße. Dabei kam es auch zu schweren Ausschreitungen und Zusammenstößen mit der Polizei.

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Die Fluggesellschaft Air France strich 30 Prozent der Inlandsflüge und fast zehn Prozent der Mittelstreckenflüge. Die Leitung der Zivilen Luftfahrtbehörde forderte die Fluggesellschaften auf, ihr Flugangebot am Freitag um 20 Prozent zusammenzustreichen. Auch die Airlines Transavia, Easyjet und Ryanair annullierten nach eigenen Angaben einige Flüge.

Der Generalstreik richtet sich gegen die Rentenreform, die im Detail noch gar nicht bekannt ist. Präsident Emmanuel Macron will das komplizierte System vereinheitlichen, das neben einer allgemeinen Rente spezielle Regelungen für 42 Branchen vorsieht. Die Gewerkschaften warnen vor massiven Einschnitten. Der Vorsitzende der Gewerkschaft CGT, Philippe Martinez, drohte der Regierung mit wochenlangen Protesten. Der Streik sei in vielen Bereichen verlängerbar. Am Freitag wollen die Gewerkschaften über das weitere Vorgehen beraten.

Aus Protest gegen die geplante Reform waren am Donnerstag nach Angaben des Innenministeriums mehr als 800.000 Menschen auf die Straße gegangen - fast drei Mal so viele wie auf dem Höhepunkt der "Gelbwesten"-Proteste vor einem Jahr. Die Gewerkschaft CGT zählte landesweit mehr als 1,5 Millionen Demonstranten.  

ck/

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