Welt & Politik Protest am WDR in Köln: Atatürk wie Hitler? Schwere Vorwürfe gegen TV-Beitrag

20:16  07 dezember  2019
20:16  07 dezember  2019 Quelle:   express.de

Deutschland will ab 2021 mehr Geld in Nato-Kasse einzahlen

  Deutschland will ab 2021 mehr Geld in Nato-Kasse einzahlen Brüssel. Künftig wird Deutschland einen gleich großen Anteil an den Gemeinschaftskosten der Nato tragen wie die USA. Das bedeutet für Deutschland jährliche Mehrkosten in Höhe von rund 33 Millionen Euro. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur haben sich die 29 Mitgliedstaaten des Militärbündnisses kurz vor dem Jubiläumsgipfel in London darauf verständigt, den entsprechenden Aufteilungsschlüssel zu ändern. Demnach wird der US-Anteil an den Gemeinschaftskosten ab 2021 von derzeit 22,1 Prozent auf 16,35 Prozent gesenkt und der deutsche Anteil von 14,8 Prozent auf 16,35 Prozent erhöht.

Stimmen in der Türkei meinen, dass mit dem Bericht Atatürk mit Adolf Hitler verglichen wird. Die kemalistische Partei CHP hat zu Protesten vor dem ARD-Studio in Berlin und vor dem WDR in Köln Die ARD hat mittlerweile zu den Vorwürfen Stellung genommen: „Wir haben Kemal Atatürk nicht mit

Das Epstein-Opfer Virginia Giuffre hat in einem BBC-Interview schwere Vorwürfe gegen den britischen Prinzen Andrew erhoben. Ihre Missbrauchsvorwürfe sind sehr detailliert und lassen Prinz Andrew in einem denkbar schlechten Licht erscheinen.

Die Demo der Kemalisten am WDR/Appellhofplatz © Demirci Die Demo der Kemalisten am WDR/Appellhofplatz

Wegen eines kritischen Beitrages über den türkischen Staatsgründer Mustafa Kemal, genannt Atatürk, haben sich am Samstagnachmittag etwas 100 Protestierer am WDR am Appelhofplatz versammelt.

Vorwurf: ARD diffamiert Atatürk

Sie warfen der ARD die Diffamierung Atatürks, verfälschende Berichterstattung und Fehlen von journalistischer Sorgfalt vor.

Es geht um einen vom NDR verantworteten Bericht in der letzten Ausgabe des Kulturmagazins „Titel, Thesen, Temperamente". Der Kurzbeitrag thematisiert die Massaker an den kurdisch-alevitischen Bewohnern der Provinz Tunceli (damals Dersim) in den Jahren 1937/1938.

Von der Betriebsrente bleibt bald mehr übrig

  Von der Betriebsrente bleibt bald mehr übrig Wie die Bundesregierung im neuen Jahr Ruheständler bei den Beiträgen für die Krankenversicherung entlastet. Am Ende haben die Demonstrationen und die Briefe an die Bundestagsabgeordneten doch etwas geholfen. Von vielen noch unbemerkt hat die große Koalition sich bei ihrer Einigung auf eine neue Grundrente auch darauf verständigt, Betriebsrentner bei ihren Beiträgen für die Krankenkasse zu entlasten. Seit 2004 ist für sie der volle Beitrag für die gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherung fällig. Nun werden schon im nächsten Jahr Millionen entlastet.

Wegen eines Kurdenfestivals in Köln bestellte Ankara den deutschen Botschafter ein. Aus Verärgerung über eine Kundgebung von Kurden in Köln hat das türkische Außenministerium den deutschen Botschafter Der Vorwurf : Die deutschen Behörden hätten „Terrorpropaganda“ genehmigt.

Protest vor der DITIB-Zentralmoschee in Köln für Religionsfreiheit und gegen den braunen Sumpf des sogenannten "Anti-Islam-Kongresses" Motto: Köln ist bunt

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Tausende Bewohner und Aufständische wurden durch die türkische Armee getötet. Die Provinz war ein Zentrum des auch gewaltsamen und blutigen Widerstands gegen die Staatsgewalt, die mit der Ausrufung der türkischen Republik 1923 das Land zu modernisieren suchte.

Giftgas soll in Nazideutschland bestellt worden sein

Die Autoren des Films erklären, Atatürk habe zur Brechung des Widerstandes in der Provinz Dersim auch vor dem Einsatz von Giftgas nicht zurückgeschreckt. Sie führen ein staatliches Dokument an, das in türkischen Archiven entdeckt worden sei : eine Bestellung von Giftgas und einer automatischen Befüllungsanlage im damaligen Nazi-Deutschland.

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Die Vorwürfe waren am Mittwoch bei einer Demonstration von rund 50 Bewohnern der Notunterkunft vor dem Bundesamt für Migration in Köln bekannt geworden. Bei dem Protestzug waren laut Polizei zudem Flugblätter und offene Briefe verteilt worden.

Heute Morgen hat sie schwere Vorwürfe erhoben, die auch den WDR -Intendanten Tom Buhrow und den WDR -Fernsehdirektor betreffen. Man habe beim WDR in den vergangenen zehn Jahren sieben Fälle von sexueller Belästigung verfolgt, "mit dem Maximum an rechtlichen und disziplinarischen

Das Papier trage die Unterschrift Atatürks. „Die Deutschen hatten Giftgas und das brauchte er", heißt es im Bericht. Nacheinander werden Atatürk und Hitler gezeigt.

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Dr. Mustafa Tosun, Vorsitzender des Verbandes der Kemalisten in Europa, hält das Dokument und die Atatürk-Unterschrift zumindest für zweifelhaft. Derartige historische, komplexe Themen seien zudem kein Stoff für einen Sechs-Minuten-Beitrag.  „Die Behauptung, Atatürk hätte mit dem NSDAP-Regime kooperiert, ist eine Diffamierung und verdreht die Tatsachen." Ganz im Gegenteil hätte die Türkei unter Atatürk viele Verfolgte aus Deutschland bei sich aufgenommen und sie vor Unterdrückung und Tod bewahrt.

ttt: Hitler und Atatürk wurden nicht gleichgesetzt

Die ttt-Redaktion teilte mit, man habe Kemal Atatürk nicht mit Adolf Hitler verglichen oder gleichgesetzt. Es gebe weitere Zeitzeugenberichte und Indizien dafür, dass damals Giftgas gegen die Bevölkerung eingesetzt wurde.

Experten: Deutsche Wirtschaft kriecht ins neue Jahr

  Experten: Deutsche Wirtschaft kriecht ins neue Jahr Die deutsche Wirtschaft nimmt aus Sicht von Ökonomen im nächsten Jahr erst langsam wieder Fahrt auf. Nach 0,5 Prozent Wachstum in diesem Jahr werde das Bruttoinlandsprodukt 2020 um 1,1 Prozent zulegen, ein Jahr später um 1,5 Prozent, prognostizierten das Ifo-Institut und das Kieler Instituts für Weltwirtschaft. Die Zahl der Arbeitslosen werde weiter sinken.Mit einem Aufschwung der Gesamtwirtschaft sei frühestens im übernächsten Jahr zu rechnen, sagte der IfW-Konjunkturforscher Stefan Kooths. «Zunächst kriecht die Wirtschaft aber in das neue Jahr.

Am Samstag hat es erneut einen Massenprotest gegen den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan in Köln gegeben. Laut Polizeibericht hatten sich bis 14:00 Uhr etwa 25.000 Protestler an der Deutzer Werft zur Demonstration, die alevitische Gruppierungen organisierten, zusammengefunden.

333 Männer wurden nach der Silvesternacht 2015 in Köln beschuldigt, Frauen sexuell belästigt zu haben, sie bestohlen oder sexualisierte Gewalt an ihnen verübt zu haben. Zu einer Gefängnisstrafe wurde einer von ihnen verurteilt. Warum es nicht mehr waren, sagt Demian von Osten ( WDR )

Dass es zu Massakern in der Provinz kam, ist auch in der türkischen Geschichtsschreibung unbestritten. Der heutige Präsident Recep Tayyip Erdogan hatte sich 2011 für die Taten entschuldigt.

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