Welt & Politik Bahn stellt fast 50.000 neue Mitarbeiter ein

20:31  09 dezember  2019
20:31  09 dezember  2019 Quelle:   msn.com

Bahnrad: Erster Weltcup-Sieg für Männer-Vierer seit 2004

  Bahnrad: Erster Weltcup-Sieg für Männer-Vierer seit 2004 Der Bahn-Vierer der Männer hat beim Weltcup in Hongkong in der Mannschaftsverfolgung den ersten Sieg seit 15 Jahren gefeiert. Felix Groß (Leipzig), Leon Rohde (Wedel), Domenic Weinstein (Villingen) und Theo Reinhardt (Berlin) setzten sich im Finale über 4000 m in 3:51,984 Minuten gegen Neuseeland (3:52,655) durch. In der ersten Runde hatte das Quartett zudem den deutschen Rekord um 1,387 Sekunden auf 3:51,298 Minuten verbessert. "Das war heuteDas sind die Top-Themen der MSN-Leser:

In einem personellen Kraftakt will die Deutsche Bahn in diesem und im nächsten Jahr annähernd 50.000 neue Mitarbeiter einstellen. Bis Jahresende werde es 24.000 Neueinstellungen geben, im nächsten Jahr sei eine ähnliche Größenordnung geplant, sagte DB-Personalvorstand Martin Seiler.

Ein Mitarbeiter der Bahn trainiert im Fahrsimulator: Bis Jahresende soll es 24.000 Neueinstellungen geben. © Foto: Oliver Berg/dpa Ein Mitarbeiter der Bahn trainiert im Fahrsimulator: Bis Jahresende soll es 24.000 Neueinstellungen geben.

Besonders gesucht: Lokführer, Fahrdienstleiter, Gleisbauer, aber auch Fachleute für IT und den Elektrobereich. «Zum einen wollen wir uns verjüngen, zum anderen wollen wir wachsen», sagte Seiler. 8000 der 24.000 Stellenbesetzungen in diesem Jahr sind nach Angaben des Managers zusätzliche Arbeitsplätze, die übrigen zwei Drittel sind Nachbesetzungen für Pensionierungen und Verrentungen. «Wir wollen eine bessere Bahn liefern und deswegen stellen wir auch so viele neue Kolleginnen und Kollegen ein», sagte Seiler. Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) sagte, die Bahn stehe mit 86 Milliarden Euro in den nächsten zehn Jahren vor dem größten Modernisierungsprogramm ihrer Geschichte.

Schnellfahrstrecke zwischen Göttingen und Hannover bald frei

  Schnellfahrstrecke zwischen Göttingen und Hannover bald frei Gute Nachricht für Bahnkunden: Mit dem Fahrplanwechsel am 15. Dezember wird die Schnellfahrstrecke zwischen Göttingen und Hannover wiedereröffnet. Die Sanierung der Trasse werde zum vorgesehenen Zeitpunkt abgeschlossen, sagte Bahnsprecher Egbert Meyer-Lowis. © Foto: Julian Stratenschulte/dpa Noch wird gebaut, aber ab dem 15. Dezember soll die ICE-Strecke zwischen Hannover und Göttingen wieder freigegeben sein. «Dann wird der reguläre Zugverkehr wieder aufgenommen.» Die Fahrzeiten der ICE-Züge verkürzen sich dann wieder von etwa einer Stunde auf gut 30 Minuten. «Diesind voll im Plan», sagte der Bahnsprecher.

Scheuer und Personalchef Seiler begrüßten im Münchner Hauptbahnhof publikumswirksam die 23.000. Neueinstellung der DB in diesem Jahr: Die 26 Jahre alte Bauingenieurin Christina Hoiß arbeitet seit 1. Dezember für die DB, ihr sollen bis Jahresende noch 1000 weitere Einstellungen folgen.

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Die DB hat ein warnendes Beispiel vor Augen: Private Bahnunternehmen hatten während der Urlaubszeit im vergangenen Sommer teilweise mit tage- oder sogar wochenlangen Zugausfällen zu kämpfen, weil Lokführer fehlten. Das ist ein Problem, das die ohnehin häufig von Negativschlagzeilen geplagte Bahn gern vermeiden möchte. Bei der DB gibt es nach Seilers Worten zwar manchmal kurzfristige Personalausfälle, aber keinen strukturellen Mangel. Allein in diesem Jahr werden demnach jeweils etwa 2000 neue Lokführer und Fahrdienstleiter eingestellt.

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Auch weil die Bundesregierung in den nächsten Jahren deutlich mehr in die klimafreundliche Bahn investieren will, werden Stellen geschaffen. Die DB setzt alle Hebel in Bewegung, um neue Mitarbeiter zu finden. So verzichtet das Unternehmen inzwischen bei manchen seiner 500 Berufe auf schriftliche Bewerbungsbriefe, bundesweit gibt es Werbeaktionen.

Denn abgesehen von der Schaffung Tausender neuer Stellen steht die Bahn wegen des vergleichsweise hohen Durchschnittsalters ihres Personals vor einer großen Herausforderung: Von den 200 000 Menschen, die das Staatsunternehmen in Deutschland beschäftigt, muss etwa die Hälfte in den nächsten Jahren ersetzt werden. «Die Demografie schlägt zu», kommentierte Minister Scheuer in einem von mehreren Interviews am Rande der Veranstaltung.

Doch es ist nicht nur die Demografie, die zuschlägt. In den großen Städten ächzt die Belegschaft über die hohen Mieten. Die Folge: Wie von Eisenbahnern zu hören ist, würden zahlreiche Kollegen, die vor Jahren aus den neuen Bundesländern zugewandert sind, aus München und anderen teuren Großstädten am liebsten in ihre Heimat versetzt werden, weil dort die Lebenshaltungskosten niedriger sind.

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Verkehrsminister Scheuer lobte die Anstrengungen der Bahn - und scherzte gleichzeitig, dass das für seine Bundesbehörden die Suche nach Ingenieuren schwieriger mache: «Bei uns wird's knapp.»

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