Welt & Politik Der Sieger heißt Putin

13:00  10 dezember  2019
13:00  10 dezember  2019 Quelle:   sueddeutsche.de

Poroschenko: "Trauen Sie Putin nicht"

  Poroschenko: Der frühere ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat seinen Nachfolger Wolodymyr Selenskyj vor dem russischen Präsidenten Wladimir Putin gewarnt. Poroschenko erklärte, er rate "ernsthaft" von Vier-Augen-Gesprächen mit Putin und dessen "Manipulationen" im Stil des russischen Geheimdienstes KGB ab. Pro-russische Separatisten kontrollieren große Gebiete im Osten der Ukraine. Die Regierung in Kiew und der Westen werfen Russland vor, die Separatisten finanziell und durch Waffenlieferungen zu unterstützen. In dem Konflikt wurden seit 2014 schon mehr als 13.000 Menschen getötet.

Montag, 21. Oktober 2019 Kommentar: Der Sieger heißt Putin | Important Year #Important_Year.

Geopolitik : Der Sieger heißt Putin . Ein Kommentar von Markus Wehner. -Aktualisiert am 18.12.2016-19:26. Putin setzt in seinem Krieg auf mehrere Waffen. Die russische Armee kämpft wieder im Ausland – offen in Syrien, mehr oder minder verdeckt in der Ukraine.

Selenskij, Gastgeber Macron und Putin bei der Verhandlungsrunde in Paris. © dpa Selenskij, Gastgeber Macron und Putin bei der Verhandlungsrunde in Paris.

Kommentar von Florian Hassel

Russlands Präsident wurde mit dem Pariser Gipfeltreffen aufgewertet, Zugeständnisse musste er dafür keine machen. Für die Ukraine ist das Ergebnis eher dürftig.

Kurz nachdem Russlands Präsident Wladimir Putin beim Normandie-Gipfel sein Gespräch mit Präsident Wolodimir Selenskij beendet hatte, sagte der Russe, er sei "zufrieden". Das kann er auch sein: Das Treffen hat Putin aufgewertet, ohne dass er in der Ostukraine echte Zugeständnisse machen musste.

Der Kreml-Chef war auch im Gespräch mit Selenskij nicht zu dem zentralen Zugeständnis bereit, um im Donbass zu Frieden und einer Einigung mit Kiew zu kommen: den Abzug russischer Soldaten und der Entwaffnung von 35 000 Separatisten, Moskau ausgerüstet hat. Aus Putins Sicht ist dies logisch: Der Dauerunruheherd Donbass schwächt die Ukraine und verhindert dauerhaft, dass das Land Mitglied von Nato und EU wird. Dieses Ziel wird Putin nicht aufgeben, solange er im Kreml sitzt.

Insider - Putin-Äußerung nährt Zweifel an Einigung über Gas-Transit

  Insider - Putin-Äußerung nährt Zweifel an Einigung über Gas-Transit EU/RUSSLAND/UKRAINE/GAS:Insider - Putin-Äußerung nährt Zweifel an Einigung über Gas-TransitDamit wachsen nach Angaben aus Unternehmenskreisen die Zweifel, ob das neue Gasabkommen zwischen beiden Staaten noch vor dem Auslaufen der bisherigen Regelung am Jahresende abgeschlossen werden kann. Damit könnte kein Gas mehr durch die Ukraine nach Westen geliefert werden.

Russland und Wladimir Putin dürfen sich als Gewinner fühlen. Dank makelloser Organisation erhält der WM-Gastgeber höchstes Lob. Gianni Infantino, Wladimir Putin und Wladimir Urin, Direktor des Bolschoi Theaters, bei einem Galakonzert im Bolschoi Theater am Vorabend des WM-Endspiels.

Über Putins sprachliche Fähigkeiten wird recht wenig berichtet. Aber es stellt sich heraus, dass sich der russische Präsident, abgesehen natürlich von Russisch, auch in anderen Sprachen behaupten kann. Russia Beyond hat für Sie recherchiert.

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Selenskij indes trat als Präsident an, der den Krieg beenden wollte - einen Versuch musste er unternehmen, um seinen Wählern zu demonstrieren, dass er es ernst meinte. Nun sind der Austausch weiterer Gefangener anvisiert und die Umsetzung der Waffenruhe - dafür hätte es allerdings kein Treffen dreier Präsidenten und der Kanzlerin gebraucht. Nach dem dürftigen Ergebnis geht es in der Ukraine mit "Plan B" weiter: dem Einfrieren des Konfliktes, wahrscheinlich auf viele Jahre.

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Putin nährt Spekulationen um Abschied von der Macht .
Moskau. Wie lange bleibt Russlands Präsident Wladimir Putin noch im Amt? Bei einer mehr als vierstündigen Pressekonferenz am Donnerstag machte er eine Bemerkung, die Anlass für Spekulationen bietet. Während seiner jährlichen Pressekonferenz am Donnerstag kündigte Putin eine mögliche Verfassungsänderung an, welche die Amtszeit des russischen Staatsoberhaupts auf zwei Legislaturperioden begrenzen würde. Im Falle einer solchen Verfassungsänderung könnte Putin, der sich in seiner vierten Amtszeit befindet, bei der Wahl im Jahr 2024 nicht mehr als Präsident kandidieren.

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