Welt & Politik Handelsstreit: Nach Einigung: China verzichtet wie die USA auf weitere Strafzölle

13:10  15 dezember  2019
13:10  15 dezember  2019 Quelle:   handelsblatt.com

Menschenrechte: Uiguren-Unterdrückung: US-Kongress will Sanktionen gegen chinesische Regierungsvertreter ermöglichen

  Menschenrechte: Uiguren-Unterdrückung: US-Kongress will Sanktionen gegen chinesische Regierungsvertreter ermöglichen Menschenrechte: Uiguren-Unterdrückung: US-Kongress will Sanktionen gegen chinesische Regierungsvertreter ermöglichen , die für die Unterdrückung der muslimischen Volksgruppe verantwortlich gemacht werden. Der US-Senat hatte bereits im September einstimmig einen ähnlichen Gesetzestext verabschiedet.Aus Protest gegen die Gesetzespläne hat Chinas Außenministerium den Geschäftsträger der amerikanischen Botschaft einbestellt. Nach Angaben des Staatsfernsehens übermittelte ihm Vizeaußenminister Qin Gang die chinesische Verärgerung.

Die USA und China haben sich auf die Details eines partiellen Handelsabkommens verständigt. Damit ist die nächste Runde an geplanten Strafzöllen vorerst

China und USA haben sich auf ein Teilabkommen im Handelsstreit geeinigt. Teil der Einigung ist demnach die Aussetzung einer neuen Runde von US-Strafzöllen auf chinesische Waren, die Trump verzichtet auf angekündigte Strafabgaben. An diesem Sonntag hätten die USA nach ursprünglichen

Nach der Abkehr der USA von Strafzoll-Plänen zieht auch China seine Drohungen zurück. © dpa Nach der Abkehr der USA von Strafzoll-Plänen zieht auch China seine Drohungen zurück.

Mit der Teileinigung im Handelskonflikt gibt es zunächst keine neuen Strafzölle zwischen den USA und China. Doch der deutsche Außenhandel erwartet keine schnelle Entspannung.

Nach der verkündeten Einigung über ein Handelsabkommen mit den USA hat China zusätzlich angedrohte Vergeltungszölle auch formal außer Kraft gesetzt. Die ursprünglich für diesen Sonntag geplanten Strafzölle wurden aufgehoben, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua.

China hoffe, gleichberechtigt und in gegenseitigem Respekt mit den USA zusammenzuarbeiten, um die Bedenken beider Seiten auszuräumen, hieß es in der Mitteilung, die über Online-Seiten der Behörden sowie in staatlichen Medien veröffentlicht wurde. Man wolle die Handelsbeziehungen der beiden Länder festigen.

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  Teil-Einigung im Handelsstreit: Die schwierigen Gespräche kommen erst noch Die USA und China gehen vorsichtig aufeinander zu, bestehende Strafzölle werden teilweise abgeschafft. Doch der eigentliche Streit ist weiter völlig ungelöst.• Die Regierungen haben eine Teil-Einigung erzielt, bei der die USA einen Teil der bestehenden Zölle halbieren und China vermehrt amerikanische Waren kauft.

Es ist die erste Teil- Einigung im Handelsstreit . Auf Twitter hat US-Präsident Trump bekanntgegeben, dass die USA zunächst auf weitere Strafzölle gegen China verzichten werden.

Die USA und China haben einen bedeutenden Schritt zur Beilegung ihres seit mehr als anderthalb Jahren andauernden Handelsstreits gemacht. US-Präsident Donald Trump kündigte an, deswegen auf neue Strafzölle gegen China zu verzichten , die am Sonntag in Kraft getreten wären.

Peking hatte mit Vergeltung für den Fall gedroht, dass die USA am 15. Dezember weitere Zölle verhängen werden. Beide Seiten hatten sich jedoch am Freitag kurz vor dem Stichtag auf Details eines Teil-Handelsabkommens verständigt und damit die nächste Runde an geplanten Strafzöllen vorerst abgewendet. Zudem sollen bereits verhängte Zölle teilweise zurückgefahren werden.

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Am Sonntag hätten die USA nach ursprünglichen Plänen zusätzliche Strafabgaben von 15 Prozent auf in China produzierte Konsumgüter wie Laptops und Smartphones im Wert von rund 150 Milliarden US-Dollar verhängt. Damit wären - nach diversen vorherigen Zollrunden - auf fast alle Importe aus China, also Waren im Wert von rund 500 Milliarden US-Dollar (449,5 Mrd Euro) pro Jahr, zusätzliche Zölle erhoben werden. Zu dieser Eskalation kommt es nun aber nicht.

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Der Außenhandelsverband BGA hat die Teileinigung im Handelsstreit zwischen China und den USA als gute Nachricht in „unverlässlichen Zeiten“ begrüßt, erwartet aber keine schnelle Entschärfung des Konflikts. „Die angeschlagene Weltkonjunktur kann jedes Entspannungssignal gerade gut gebrauchen, auch wenn die Verständigung sich lediglich als Burgfrieden erweisen sollte“, sagte der Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), Holger Bingmann.

Er betonte, US-Präsident Donald Trump sei „für seine Sprunghaftigkeit“ bekannt. Zudem lasse die Einigung „an einigen Stellen Interpretationsspielraum“ zu. Es sei daher zu befürchten, „dass die Entkoppelung der beiden großen Wirtschaftsblöcke Amerika und China weiter voranschreiten wird - mit neuen Herausforderungen auch für deutsche Unternehmen“.

Bingmann betonte zugleich: „Für die international aufgestellte deutsche Wirtschaft ist das Aufeinanderzugehen der beiden Kontrahenten jedenfalls ein versöhnlicher Ausklang eines von viel Auf und Ab geprägten Jahres.“

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Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung. Eben erst hat man sich auf ein Teilabkommen im Handelskonflikt geeinigt und schon sprechen die USA eine Warnung in Richtung Peking aus: Die Vereinigten Staaten würden neue Strafzölle anwenden, sollte China die

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