Welt & Politik Türkei: Erdogan: Schließung von Stützpunkten für US-Militär falls nötig

06:00  16 dezember  2019
06:00  16 dezember  2019 Quelle:   handelsblatt.com

Bundesagentur-Chef kündigt neue Abkommen für Zuwanderung von Fachkräften an

  Bundesagentur-Chef kündigt neue Abkommen für Zuwanderung von Fachkräften an Vor dem Fachkräfte-Gipfel im Bundeskanzleramt hat der Chef der Bundesagentur für Arbeit (BA), Detlef Scheele, weitere Partnerabkommen mit anderen Ländern über die gezielte Zuwanderung von Fachkräften nach Deutschland angekündigt. Die Bundesagentur werde neue solche Abkommen abschließen, wie sie beispielsweise schon mit den Philippinen oder Mexiko existierten, sagte Scheele der "Rheinischen Post" aus Düsseldorf (Montagsausgabe). Dabei gehe es vor allem um die Anwerbung von Fachkräften für den Gesundheitssektor.Das Fachkräfteeinwanderungsgesetz müsse nun mit Leben gefüllt werden, sage Scheele.

Aufgrund der Spannungen zwischen der Türkei und den USA hält Erdogan die Schließung von zwei Militär - Stützpunkten für die USA für möglich. US -Senatoren fordern Sanktionen gegen die Türkei , weil diese im Sommer das russische Raketenabwehrsystem S-400 gekauft hatte.

Bei Sanktionen gegen die Türkei Erdogan droht USA mit Schließung von Militärstützpunkten. Die Spannungen zwischen den USA und der Türkei nehmen zu. Der türkische Präsident Erdogan erwägt im Fall von Strafmaßnahmen offenbar auch die Schließung von US - Stützpunkten .

Die beiden Staatschefs bei ihrem Treffen im Weißen Haus im November. © dpa Die beiden Staatschefs bei ihrem Treffen im Weißen Haus im November.

Das Verhältnis zwischen den Nato-Partnern Türkei und USA ist angespannt. Nun droht die Regierung in Ankara damit, zwei US-Stützpunkte zu schließen.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hält angesichts der Spannungen zwischen Washington und Ankara auch eine Schließung von zwei Stützpunkten für die USA für möglich. „Wenn erforderlich“ könne man die von den USA genutzte Luftwaffenbasis Incirlik und die US-Radarstation Kürecik in der Provinz Malatya schließen, sagte Erdogan am Sonntagabend in einem Interview mit dem Sender A Haber. Insbesondere wenn „Maßnahmen wie Sanktionen“ gegen die Türkei in Kraft treten sollten, werde man die entsprechende Antwort geben, sagte Erdogan.

"Freiheitsmarsch" in Rumänien zur Erinnerung an Revolution gegen Ceausescu

  Mit einem "Freiheitsmarsch" hat in Rumänien eine Serie von Veranstaltungen zur Erinnerung an an den Sturz des Diktators Nicolae Ceausescu vor 30 Jahren begonnen. Mehrere hundert Menschen marschierten am Sonntag mit Fackeln und rumänischen Flaggen durch die westrumänische Stadt Temeswar, wo die Revolution ihren Ausgang genommen hatte. Der "Freiheitsmarsch" bewegte sich zu der Kirche, wo vormals der regimekritische Pastor Laszlo Tökes tätig gewesen war. Die damalige Zwangsumsiedlung des Geistlichen von der evangelisch-reformierten Kirche führte zu Demonstrationen in Temeswar, die am 16.

Sanktionen gegen die Türkei . Erdogan droht USA mit Schließung von Militärstützpunkten. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hält angesichts der Spannungen zwischen Washington und Ankara auch eine Schließung von zwei Stützpunkten für die USA für möglich.

Der türkische Präsident hält eine Schließung von zwei Stützpunkten der USA für möglich. Vergangene Woche hatte der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu (51) bereits angedeutet, dass die Türkei im Fall von US -Sanktionen den USA den Zugang zu Incirlik und Kürecik verwehren könnte.

Vergangene Woche hatte der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu bereits angedeutet, dass die Türkei im Fall von US-Sanktionen den USA den Zugang zu Incirlik und Kürecik verwehren könnte.

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US-Senatoren fordern Sanktionen gegen die Türkei, weil diese im Sommer das russische Raketenabwehrsystem S-400 gekauft hatte. Die US-Regierung befürchtet unter anderem, dass Russland über das empfindliche Radar des Waffensystems an Daten über die Fähigkeiten des US-Kampfjets F-35 gelangen könnte. Ankara war Partner beim Bau des Kampfjets und wollte zahlreiche Flugzeuge kaufen. Wegen des Rüstungsdeals mit Moskau haben die USA die Türkei aus dem F-35-Programm ausgeschlossen. Harte Sanktionen blieben bislang aber aus.

Schließung von Incirlik: "Die Drohung ist schwerwiegend"

  Schließung von Incirlik: Das Verhältnis zwischen Ankara und Washington war bereits belastet. Nun droht Erdogan damit, zwei US-Stützpunkte zu schließen. Es wäre verlustreich für beide Seiten, sagt Sicherheitsexperte Ulrich Kühn im DW-Interview. © picture-alliance/AP Photo Provided by Deutsche Welle Mit dem Kauf des russischen Raketenabwehrsystem S-400 und durch die Militäroffensive in Nordsyrien stellte Ankara die bilateralen Beziehungen zu den USA auf die Probe.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hält angesichts der Spannungen zwischen Washington und Ankara auch eine Schließung von zwei Stützpunkten für die USA für Sanktionen wegen Raketengeschäfts mit Russland? US -Senatoren fordern Sanktionen gegen die Türkei , weil

Die Türkei erhebt Anspruch auf Gebiete in Nähe der griechischen Insel Kreta und an der Erdogan ging in dem TV-Interview auch auf die jüngsten Spannungen zwischen Washington und Ankara ein. Er halte in dem Zusammenhang auch eine Schließung von zwei US - Stützpunkten für möglich.

Das Verhältnis zwischen den Nato-Partnern ist auch angespannt, weil nach dem Repräsentantenhaus auch der US-Senat die Massaker an den Armeniern im Osmanischen Reich als Völkermord anerkannt hat. Eine entsprechende Resolution war am Donnerstag verabschiedet worden. Die Türkei protestierte scharf. Erdogan sagte am Sonntag, es handele sich um eine politische Entscheidung, die inakzeptabel sei.

Während des Ersten Weltkriegs waren Armenier systematisch verfolgt und unter anderem auf Todesmärsche in die syrische Wüste geschickt worden. Historiker sprechen von Hunderttausenden bis zu 1,5 Millionen Opfern. Die Türkei als Nachfolgerin des Osmanischen Reichs gesteht den Tod von 300.000 bis 500.000 Armeniern während des Ersten Weltkriegs ein und bedauert die Massaker. Eine Einstufung als Völkermord weist sie jedoch strikt zurück.

Mehr: Der US-Präsident will seinen türkischen Amtskollegen mit einem Handelspakt locken, damit dieser seine Invasionspläne in Syrien aufgibt. Doch es geht auch um russische Raketen.

„Rückenwind fast mit Sturmstärke“: Deutsche Bahn investiert zwölf Milliarden Euro in neue Züge

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Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat am Sonntag erneut mit der Schließung der Militärstützpunkte Incirlik und Kürecik für das US - Militär als Antwort auf mögliche US-Sanktionen gedroht.

Darüber hinaus versuchen die USA , Maßnahmen gegen türkische Beamte und das Militär zu ergreifen, die im Zusammenhang mit dem C-400-Vertrag mit der Er forderte sie auf, Fethullah Gulen an die Türkei auszuliefern, die Erdogan für den ideologischen Inspirator des Putschversuchs hält.

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