Welt & Politik Konflikt in Libyen: Libyen-Gespräche in Moskau offenbar gescheitert

12:05  14 januar  2020
12:05  14 januar  2020 Quelle:   sueddeutsche.de

Bürgerkrieg in Libyen: General Haftar offenbar zu Waffenstillstand bereit

  Bürgerkrieg in Libyen: General Haftar offenbar zu Waffenstillstand bereit Bürgerkrieg in Libyen: General Haftar offenbar zu Waffenstillstand bereit Im libyschen Bürgerkrieg hat sich der einflussreiche General Chalifa Haftar nach Angaben von Bundesaußenminister Heiko Maas zu einem Waffenstillstand bereit erklärt. "Er hat zugesagt - unabhängig davon, dass er die Waffenstillstandsvereinbarung Anfang der Woche in Moskau nicht unterschrieben hat - den Waffenstillstand einzuhalten. Das ist außerordentlich wichtig", sagte Maas nach einem dreistündigen Gespräch mit Haftar im libyschen Bengasi.Mehr in Kürze auf SZ.

Libyen - Gespräche in Moskau . Versenden Facebook Twitter google+ Tumblr VZ Xing Newsvine Digg. Noch in dieser Woche wohl wird Deutschland direkt im Libyen - Konflikt vermitteln. Die Konfliktparteien in Libyen treffen sich in wenigen Tagen in der deutschen Hauptstadt, um einen Weg

Es wird auch erwartet, dass am Montag in Moskau Verhandlungen zwischen dem russischen Außenminister Sergei Lawrow und dem Verteidigungsminister Die Hauptthemen des Treffens werden die Beilegung des Libyen - Konflikts , die Zusammenarbeit in Syrien und die Lage im Nahen Osten

Die Gespräche in Moskau über einen Waffenstillstand in Libyen, die nun ohne Einigung geendet haben. © dpa Die Gespräche in Moskau über einen Waffenstillstand in Libyen, die nun ohne Einigung geendet haben.

• Die libyschen Kriegsparteien haben auf Drängen Russlands und der Türkei in Moskau verhandelt, um eine seit Sonntag geltende Waffenruhe formal zu vereinbaren und zu festigen.

• Doch die Verhandlungen sind nach Darstellung des russischen Außenministers Lawrow vorerst gescheitert.

• Offenbar hat der von den Vereinten Nationen anerkannte Regierungschef das geplante Abkommen unterzeichnet, der einflussreiche General Haftar auf der Gegenseite aber nicht.

Libyen-Gespräche in Moskau offenbar gescheitert

Die beiden rivalisierenden Regierungen in Libyen haben sich nicht auf ein Ende des Bürgerkriegs geeinigt. Fajis al-Sarradsch, Chef der international anerkannten Regierung in Tripolis, sowie sein Gegenspieler, Militärführer Khalifa Haftar, verließen Moskau am Dienstag ohne Einigung auf ein dauerhaftes Ende der Gefechte. Die Arbeit mit beiden Seiten gehe weiter, teilte der russische Außenminister Sergej Lawrow mit.

Bürgerkrieg: Berliner Gipfel soll Lage in Libyen stabilisieren

  Bürgerkrieg: Berliner Gipfel soll Lage in Libyen stabilisieren Kanzlerin Angela Merkel hat alle in den Konflikt involvierten Staaten nach Berlin geladen. Ziel des Treffens ist es, dass diese den vereinbarten Waffenstillstand unterstützen.• Die Bundesregierung bestätigt die Planung, nicht aber den Termin.

Libyen - Gespräche in Moskau . Versenden Facebook Twitter google+ Tumblr VZ Xing Newsvine Digg. Erdogan und der italienische Regierungschef Giuseppe Conte betonten bei einem Gespräch in Bei den Bemühungen um einen Waffenstillstand in Libyen hat es offenbar Fortschritte gegeben.

Nach seiner nächtlichen Bedenkzeit ist der Milizenführer abgereist, ohne die am Montag verhandelte Vereinbarung über eine Waffenruhe in Libyen General Chalifa Haftar hat seine Verhandlungspartner in Moskau sitzen lassen, ohne eine tags zuvor verhandelte Vereinbarung über eine Waffenruhe zu

Der von der UN anerkannte Regierungschef Fajes al-Serradsch hatte das geplante Abkommen nach den Verhandlungen am Montag bereits unterzeichnet. Haftar, dessen Truppen mit Hilfe verbündeter Milizen etwa 80 Prozent des Landes beherrschen, wollte aber Medienberichten zufolge nicht unterzeichnen.

Die libyschen Kriegsparteien hatten auf Drängen Russlands und der Türkei in Moskau verhandelt, um eine seit Sonntag geltende Waffenruhe formal zu vereinbaren und zu festigen. Die beiden rivalisierenden Regierungen des Landes haben bei dem Treffen nur mittelbar verhandelt. Al-Sarradsch und Haftar trafen einander nicht direkt, sondern sprachen am Montag in Moskau sieben Stunden lang hinter verschlossenen Türen mit ranghohen Diplomaten und Militärs aus Russland und der Türkei.

Bürgerkrieg: Waffenruhe in Libyen offenbar gebrochen

  Bürgerkrieg: Waffenruhe in Libyen offenbar gebrochen Das wirft zumindest die international anerkannte Regierung in Tripolis den Truppen von Ex-General Chalifa Haftar vor. Russland und die Türkei hatten den Waffenstillstand vermittelt.• Zuletzt hatten die Türkei und Russland eine Waffenruhe angemahnt. Bei einem Treffen mit Kreml-Chef Wladimir Putin bemüht sich auch Bundeskanzlerin Angela Merkel um eine Friedenslösung.

In der Libyen -Krise laufen derzeit auf verschiedenen politischen Ebenen die Bemühungen, um eine friedliche Lösung des Konflikts zu erreichen. Haftar und Sarradsch hatten in Moskau mit Vertretern Russlands und der Türkei sieben Stunden lang über die Modalitäten einer dauerhaften Feuerpause

Die Anführer sind in Moskau zu Friedensverhandlungen zusammengekommen. Mit der Unterzeichnung eines Abkommens sollen die seit neun Monaten Die Türkei betrachtet die ersten Fortschritte im libyschen Konflikt vor allem als einen Erfolg ihrer neuen Mittelmeerpolitik, die in Libyen darauf zielt

Libyen ist nach dem Sturz und Tod des langjährigen Diktators Muammar al-Gaddafi 2011 ins Chaos abgerutscht. Der Bürgerkrieg drohte in jüngster Zeit zu eskalieren. Verschiedene ausländische Akteure unterstützen die rivalisierenden Regierungen. Die Regierung im Osten wird von Haftars Truppen gestützt und von Frankreich, Russland und arabischen Ländern wie Ägypten, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Saudi-Arabien gefördert. Die Türkei, Italien und Katar unterstützen die Regierung in Tripolis. Russland unterhält Kontakte zu beiden Konfliktparteien. Tripolis erhob jedoch kürzlich den Vorwurf, an der Seite Haftars kämpften russische Militärfirmen.

Im sogenannten "Berliner Prozess" will die Bundesregierung im Konflikt zwischen den beiden Regierungen vermitteln. Für kommenden Sonntag plant die Bundesregierung eine internationale Libyen-Konferenz in Berlin. Sie soll unter UN-Ägide stattfinden. Dabei soll letztlich verhindert werden, dass in dem Land, das eine wichtige Zwischenstation für Migranten und Flüchtlinge auf dem Weg nach Europa ist, ein Stellvertreterkrieg zwischen ausländischen Mächten wie in Syrien entbrennt. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan hatte am Montag gesagt, dass er am Wochenende dafür in Berlin sein und nach derzeitigem Stand gemeinsam mit Kremlchef Wladimir Putin und dem italienischen Ministerpräsidenten Giuseppe Conte teilnehmen werde.

Türkischer Präsident Erdogan kommt nach Deutschland

  Türkischer Präsident Erdogan kommt nach Deutschland Istanbul. Recep Tayyip Erdogan soll türkischen Medienberichten zufolge zu Libyengesprächen nach Deutschland reisen – schon am kommenden Sonntag soll es soweit sein. Der Sender CNN Türk berichtete, Erdogan werde am 19. Januar am sogenannten Berliner Prozess teilnehmen. Im Rahmen dieses Prozesses plant Deutschland seit längerem eine Konferenz in Berlin, um die wichtigsten internationalen Akteure im Libyenkonflikt an einen Tisch zu bringen.Die türkischen Medienberichte liefen unter anderem beim Staatssender TRT.

Die Bemühungen um eine dauerhafte Waffenruhe in Libyen sind offenbar vorerst gescheitert . Die Gespräche in Moskau seien ohne ein endgültiges Ergebnis zu Ende gegangen, sagte der russische Außenminister Sergej Lawrow am Rande eines Besuchs in Sri Lanka.

Der Kommandeur der Libyschen Nationalarmee (LNA), Marschall Chalifa Haftar, hat Moskau verlassen, ohne das Waffenstillstandsabkommen mit der in Tripolis ansässigen libyschen Einheitsregierung von Fajis al-Sarradsch unterzeichnet zu haben. Das erfuhr RIA Novosti von einem libyschen Informanten.

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An diesem Samstag trifft Kremlchef Wladimir Putin Kanzlerin Angela Merkel. Zuvor war er in Syrien: Moskaus Position im Nahen Osten ist komplizierter geworden.• Bei dem Gespräch soll es nicht um den Krieg in der Ostukraine gehen, sondern um die Situation in Iran, in Syrien, in Libyen.

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