Welt & Politik US-Präsident beim Weltwirtschaftsforum: Der beste Trump, den die USA je hatten

17:00  21 januar  2020
17:00  21 januar  2020 Quelle:   sueddeutsche.de

Greta Thunberg richtet Appell an Weltgemeinschaft bei Klima-Demo in Lausanne

  Greta Thunberg richtet Appell an Weltgemeinschaft bei Klima-Demo in Lausanne Vor dem Weltwirtschaftsforum in Davos ist die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg am Freitag mit mehreren tausend jungen Menschen im schweizerischen Lausanne auf die Straße gegangen. "Wir haben in diesem Jahrzehnt bislang noch nichts gesehen, das darauf hindeutet, dass ein wirkliches Handeln beim Klima kommen wird", sagte die 17-jährige Thunberg vor der protestierenden Menschenmenge. "Das muss sich ändern." "An die Führer der Welt"

US - Präsident Donald Trump hält am ersten Tag der 50. Jahrestagung des Weltwirtschaftsforums ( WEF 2020) in Davos am Dienstag, den 21. Januar eine

US - Präsident Donald Trump hält am ersten Tag der 50. Jahrestagung des Weltwirtschaftsforums ( WEF 2020) in Davos am Dienstag, den 21. Januar eine Sonderansprache. Erwartet werden bei dem Treffen in den Schweizer Alpen rund 3.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft

US-Präsident Donald Trump in Davos © AFP US-Präsident Donald Trump in Davos

Die meisten Jobs, das sauberste Wasser: Der US-Präsident reibt den Spitzenmanagern in Davos unter die Nase, für wie erfolgreich er seine eigene Regierung hält. Die Reaktionen im Saal sind verhalten.

Der beste Trump, den die USA je hatten

Denken Sie, dass es der Wirtschaft gut geht? Umfragen mit solchen Fragen galten in den USA einst als hilfreich, um abzuschätzen, wie es der Wirtschaft tatsächlich geht. Immerhin kaufen Leute eher ein neues Auto, wenn sie optimistisch sind, und das hilft dem Bruttosozialprodukt.

Doch heutzutage sind diese Umfrage ohne Wert: Republikaner und Demokraten empfinden die US-Wirtschaft jeweils als super, wenn ein Republikaner beziehungsweise Demokraten Präsident ist, und umgekehrt. Die eigene Anhängerschaft verzerrt also den Blick auf die Wirtschaft.

Tausende Frauen demonstrieren gegen US-Präsident Trump

  Tausende Frauen demonstrieren gegen US-Präsident Trump Tausende Frauen sind am Samstag beim jährlichen Marsch gegen US-Präsident Donald Trump auf die Straße gegangen. Proteste gab es in Washington, New York, Los Angeles und mehreren weiteren Städten. Viele Teilnehmerinnen trugen pinkfarbene Mützen als Zeichen des Frauen-Protests gegen den für seine frauenfeindlichen Sprüche bekannten Präsidenten. 2017 hatten einen Tag nach Trumps Vereidigung US-weit mehr als drei Millionen Frauen gegen Trump protestiert. Seither findet der Frauen-Marsch jedes Jahr statt, die Teilnehmerzahlen gehen immer mehr zurück.

In den USA läuft das Impeachment-Verfahren gegen US - Präsident Donald Trump . Der eröffnet das am Dienstag beginnenden Weltwirtschaftsforum in "Ich werde die wichtigsten Unternehmensführer der Welt treffen", hatte Trump angekündigt. Er will Davos auch dafür nutzen, um für Investitionen in

Jahrestagung des Weltwirtschaftsforums . Die Auftaktrede hält US - Präsident Donald Trump (11.30 Uhr). Der US - Präsident landet am Morgen am Dabei dürfte es wohl um den Handelskonflikt zwischen der Europäischen Union und den USA gehen - hier droht Trump mit Strafzöllen auf

Auch US-Präsident Donald Trump ist nicht frei von diesem Effekt, im Gegenteil. Vor Managern und Politikern hat er in Davos auf dem Weltwirtschaftsforum eine typische Trump-Rede gehalten: Den USA gehe es wirtschaftlich unglaublich gut - dank Trump. Ein Superlativ übertrifft den vorigen, Eigenlob reiht sich an Eigenlob. Ich bin so richtig klasse - eine ungewöhnliche Botschaft an die 3000 anwesenden Superreichen, Topmanager und Spitzenpolitiker, die selbst ja meistens auch für mindestens ein bisschen klasse halten.

Auch stimmen die ökonomischen Details in Trumps Rede nicht immer, aber das überrascht auch in Davos niemanden mehr: Für Trump gilt, alles vor seiner Amtszeit als schrecklich zu betrachten und alles Zukünftige als unglaublich schön - vermutlich seine Wiederwahl vorausgesetzt.

„Aber ansonsten lieben wir uns“

  „Aber ansonsten lieben wir uns“ Davos. US-Präsident Donald Trump hat das Weltwirtschaftsforum in Davos eröffnet. In seiner Rede lobte er sein erstes Handelsabkommen mit China und vor allem auch das Verhältnis zu Präsident Xi Jinping. Das klang nicht immer so. © FABRICE COFFRINI US-Präsident Donald Trump bei seiner Eröffnungsrede in Davos. „Unsere Beziehungen zu China sind besser als je zuvor“, sagte Donald Trump am Dienstag in seiner Rede zur Eröffnung der 50. Jahrestagung des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos. „Er ist für China, ich bin für die Vereinigten Staaten.

US - Präsident Donald Trump ist kurz vor dem Auftakt des Weltwirtschaftsforums ( WEF ) in der Schweiz eingetroffen. Seine Maschine landete am Dienstagmorgen am Flughafen von Zürich. Von dort flog der US - Präsident bei bestem Wetter per Hubschrauber in das etwa 150 Kilometer entfernte

Nahost-Krise und die Lage der Weltwirtschaft: Auf Donald Trump warten in Davos wichtige Themen. Noch ist unklar, was der US - Präsident ins Zentrum seiner Rede stellen wird. Schon jetzt zeigt sich: sein Besuch könnte von der Debatte um den Klimawandel überschattet werden.Nahost-Krise und die

Verhaltener Applaus

Der Applaus bleibt verhalten; sobald Trump fertig ist, stehen ungewöhnliche viele Menschen auf und sparen sich die höfliche Verabschiedung, auch wenn die meisten Zuhörer bis zum Ende sitzen bleiben.

Trumps Rede der Superlative klingt so: "Wir haben das große amerikanische Comeback gestartet." Die USA erlebe einen Wirtschaftsboom, den es so auf der Welt noch nie gab - da wird im Publikum schon geschmunzelt.

Bevor er Präsident wurde, sei eine weltweite Rezession vorhergesagt worden, eine Dekade der Wachstumsschwäche sei prognostiziert worden, aber dann kam, Dank und Ehre sei Trump, alles anders: In den USA werde "historisch" viel investiert. Unter seiner Regierung seien sieben Millionen Jobs geschaffen worden, das habe sich keiner vorstellen können. Dabei sei die Zahl sieben Millionen genau die, die er sich vorher überlegt habe, behauptet Trump - da wird vereinzelt schon gehüstelt, gelacht.

Robert Habeck reagiert empört auf Trumps Rede: „Fassungslos, wie man sowas hier verzapfen kann“

  Robert Habeck reagiert empört auf Trumps Rede: „Fassungslos, wie man sowas hier verzapfen kann“ Unmittelbar nach der Rede von US-Präsident Trump in Davos hat ein sichtlich geschockter Grünen-Chef Habeck ein Interview gegeben. „Er ist der Gegner“, sagte er. © Foto: Kay Nietfeld/dpa Robert Habeck hat unmittelbar nach der Trump-Rede in Davos ein empörtes Interview gegeben. Grünen-Chef Robert Habeck hat die Rede von US-Präsident Donald Trump auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos als „völlig daneben“ kritisiert. „Im Grunde war es ein einziges Desaster“, sagte er sichtlich empört unmittelbar nach der Trump-Rede in einem Video, das die ZDF-Reporterin Katrin Eigendorf twitterte.

US - Präsident Donald Trump hat beim Weltwirtschaftsforum in Davos die Unternehmen der Welt zum Investieren in den USA eingeladen. Zwischendurch erntete der US - Präsident auch Lacher. Etwa als er bemerkte, unter einer demokratischen Führung wären die Aktienkurse sicherlich um

Der Berater des Präsidenten der Vereinigten Staaten , Donald Trump , in Russlandfragen Andrew Peek hat seinen Posten drei Monate nach Beginn seiner Tätigkeit niedergelegt. Andrew Peek soll berichten zufolge in der kommenden Woche Präsident Trump beim Weltwirtschaftsforum in Davos in der

Die Arbeitslosigkeit liege auf einem Rekordtief, so Trump und zählt diverse gesellschaftliche Gruppen auf, für die das zutreffe: Schwarze, Veteranen, Frauen, Leute mit Abitur als höchsten Schulabschluss - sie alle würden so einfach Arbeit finden wie Jahrzehnte nicht oder wie überhaupt noch nie. Er verfolge, sagt Trump, die "ehrgeizigste Agenda", Arbeitsplätze zu schaffen. "Die größten Gewinne fahren die Armen ein", so Trump. Niemand habe vor drei Jahren gedacht, dass das möglich ist.

"Wir haben noch gar nicht angefangen"

Rund eine halbe Stunde geht das immer weiter so. "Ich sehe so viel Potenzial, wir haben noch gar nicht angefangen", sagt Trump. Er zeigt ins Publikum auf die anwesenden Konzernchefs. "Viele von Ihnen, die ich kenne, kommen mit Ihren Firmen zurück in die USA." Kapital fließe in arme Stadtviertel, die "seit 100 Jahren nichts gesehen hätten", und das geschehe, weil seine Regierung eine 0-Prozent-Sondersteuer für diese Regionen eingeführt habe.

Überhaupt habe die Vorgängerregierung nur "Trümmer" hinterlassen. Um den Firmen zuliebe Bürokratie abzubauen, wollte die Trump-Regierung für jede neue Regel zwei abschaffen. Trump sagt stolz, sie hätten geschafft, acht alte Regeln für jede neue abzuschaffen. "Und das kann noch mehr werden."

„Trumps Rede war ein Desaster für die Konferenz“

  „Trumps Rede war ein Desaster für die Konferenz“ Davos. US-Präsident Trump hat seine Rede beim Weltwirtschaftsforum in Davos so weltfremd wie bei seinen Wahlkampfauftritten gestaltet. Grünen-Chef Robert Habeck findet dafür scharfe Worte. © Kay Nietfeld Robert Habeck, Bundesvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen. Grünen-Chef Robert Habeck hat die Eröffnungsrede von US-Präsident Donald Trump auf der Jahrestagung des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos „ein Desaster für die Konferenz“, genannt.

US - Präsident Donald Trump hat beim Weltwirtschaftsforum in Davos die Unternehmen der Welt zum Investieren in den USA eingeladen. „Nie war die Zeit besser , um einzustellen, zu wachsen und zu investieren“, sagte Trump in seiner mit Spannung erwarteten Rede bei dem Forum in Davos.

US - Präsident Trump schwört seine Zuhörer in Davos auf den Kurs seines Landes ein. Donald Trump hat beim Weltwirtschaftsforum ( WEF ) in Davos die Wirtschaftselite eingeladen, in den USA zu investieren. Nie habe es einen besseren Zeitpunkt dafür gegeben: Nach Jahren der Stagnation

Kurzum, so sein Fazit: "Es gibt für die Unternehmen keinen besseren Platz auf der Welt als die USA." Auch andere Länder sollten ihr eigenes Volk als erste Priorität sehen, empfiehlt er anderen Politikern.

Göttliche Schönheit der Natur

Zur Klimakrise - eins der meistdiskutierten Themen hier in Davos - bleibt Trump vage. Die göttliche Schönheit der Natur liegen ihm natürlich am Herzen, aber die USA stünden schon gut da: "Wir haben mit das sauberste Wasser und die sauberste Luft, so sauber wie seit 40 Jahren nicht", sagte er. Und als er hinzufügt, die USA würden sich einer neuen Initiative des Davoser Weltschaftsforums anschließen, weltweit eine Billionen Bäume zu pflanzen, gibt es den einzigen Zwischenapplaus der Rede.

Neben der Vorgängerregierung der USA kritisiert er kurz auch die Europäer: Die Euro-Zone profitiere von Negativzinsen, das sei nicht fair. Immerhin hat ihm jemand am Ende noch etwas Versöhnliches in die Rede geschrieben, auch wenn der Part überraschend das Thema wechselte: Die Renaissance-Kirchen in Europa seien wirklich inspirierende Gebäude. Sagt der Immobilienkenner Trump.

Nach der Rede von Reportern gefragt, wie er die Wirkung seiner Rede einschätze, antwortet Trump: "Ich denke, das kam sehr gut an." Vertreter von 200 der größten Firmen plus zahlreiche Regierungschefs seien im Saal gewesen. "Viele von denen werden groß in den USA investieren - uns geht es sehr gut."

Trump und Mnuchin drohen mit Sonderzöllen auf europäische Autos

  Trump und Mnuchin drohen mit Sonderzöllen auf europäische Autos Trump und Mnuchin drohen mit Sonderzöllen auf europäische Autos gedroht.US-Präsident Donald Trump sagte am Mittwoch dem Sender Fox, sollte man sich im Handelsstreit mit der EU nicht einigen, werde es 25-prozentige Zölle auf Fahrzeuge aus Europa geben. Zu den großen Autobauern in der EU gehören die deutschen Hersteller Volkswagen, BMW und Daimler.US-Finanzminister Steven Mnuchin verknüpfte die Drohung beim Weltwirtschaftsforum in Davos auch mit den geplanten Digitalsteuern mehrerer Länder. Diese richteten sich vor allem gegen US-Konzerne wie Google oder Amazon.

Mit einer Rede von US - Präsident Donald Trump beginnt heute offiziell die 50. Jahrestagung des Weltwirtschaftsforums ( WEF ) in Davos. Das Verhältnis des Iraks mit den USA war im Januar ins Wanken geraten, nachdem US-Kräfte bei einem Luftangriff in Bagdad Irans Top-General Ghassem

Der US - Präsident hat den Besuch beim Weltwirtschaftsforum abgesagt. Im Streit um den US-Haushalt hat Präsident Donald Trump eine geplante Reise der Topdemokratin Nancy Trump selbst hatte seine eigene Teilnahme am Weltwirtschaftsforum ebenfalls vor gut einer Woche wegen

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