Welt & Politik Ai Weiwei verschärft Kritik an Deutschland: „Der Nazismus existiert im deutschen Alltag“

23:25  21 januar  2020
23:25  21 januar  2020 Quelle:   tagesspiegel.de

"Jetzt geht das Turnier los" - Bitter will Reset-Knopf drücken

  Nationaltorhüter Johannes Bitter hat nach der Ankunft der deutschen Handballer am Hauptrunden-Spielort Wien einen Neustart ausgerufen. Jetzt aktuelle Handball-Fanartikel kaufen - hier geht's zum Shop | ANZEIGE "Wir hoffen, dass es jetzt unser Reset-Knopf wird", sagte Bitter am Dienstagnachmittag: "Ich bin froh, dass wir aus Trondheim weg sind. Irgendwie lag da eine Last auf unseren Schultern. Wir haben noch Luft nach oben, das wissen wir alle. Aber jetzt geht das Turnier erst richtig los."Bitter ist von den Qualitäten des Teams weiterhin überzeugt.

Ai Weiwei vergangenes Jahr bei der Vorstellung seiner Ausstellung in der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen. Heute lässt er kaum ein gutes Haar mehr an Deutschland . Das ist Nazismus . Und dieser Nazismus existiert heute noch im deutschen Alltag .“

Die deutsche Kultur ist so stark, sodass sie nicht wirklich andere Ideen und Argumente akzeptiert. Es gibt kaum Raum für offene Debatten, kaum Respekt für abweichende Stimmen." Im weiteren Verlauf des Interviews macht Ai der deutschen Politik und Kulturinstitutionen wie der Berlinale Vorwürfe, weil

Der chinesische Exilkünstler Ai Weiwei bezichtigt die Deutschen der Ausländerfeindlichkeit und der Autoritätshörigkeit. Mehr als je zuvor.

Ai Weiwei hat seinen Lebensmittelpunkt von Berlin nach Cambridge verlegt. In Berlin behält er sein Atelier am Pfefferberg. © Foto: imago/gezett Ai Weiwei hat seinen Lebensmittelpunkt von Berlin nach Cambridge verlegt. In Berlin behält er sein Atelier am Pfefferberg.

Der chinesische Exilkünstler Ai Weiwei hat seine Kritik an Deutschland noch einmal deutlich verschärft. Nach seinem von den chinesischen Behörden erzwungenen Weggang aus China 2015 lebte der Regimekritiker in Berlin: Nun bezichtigte er die Deutschen im Interview mit dem britischen „Guardian“ der Autoritätshörigkeit und einer Gesinnung wie in den 1930er Jahren.

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Der Tag der Deutschen Einheit ist in allen Bundesländern ein gesetzlicher Feiertag. Anfänglich wollte man den Tag des Mauerfalls (9. November) als 1949 kam es dann zur Gründung zweier deutscher Staaten: Der Bunderepublik Deutschland (BRD) und der Deutschen Demokratischen Republik (DDR).

„Faschismus bedeutet, dass man eine Ideologie über andere stellt und diese Ideologie für rein erklärt, indem man andere Denkungsarten abwertet“, sagte er. „Das ist Nazismus. Und dieser Nazismus existiert im deutschen Alltag von heute.“

Deutschland sei intolerant, bigott und autoritär. Ähnlich wie in China möge man hier „the comfort of being opressed“, die Bequemlichkeit, die Unterdrückung mit sich bringt. In China war Ai Weiwei 2011 verhaftet worden, ihm drohte eine jahrelange Gefängnisstrafe, er wurde jedoch nach 81 Tagen entlassen und unter Hausarrest gestellt.

Ai Weiwei, der in Berlin weiter ein Atelier am Pfefferberg unterhält, ist laut „Guardian“ vor einigen Monaten nach Cambridge gezogen, nicht zuletzt wegen seines inzwischen zehnjährigen Sohns Lao, der dort zur Schule geht.

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Ai Weiwei ist ein chinesischer Künstler. In seinen Arbeiten setzt er sich vor allem mit den Modernisierungsprozessen in China Change it here DW.COM hat Deutsch als Spracheinstellung für Sie gewählt. In Deutschland bekannt wurde Ai Weiwei durch sein Kunstwerk "Template", das

Vielmehr existiere das Deutsche Reich weiter, allerdings sei die BRD mit diesem als Völkerrechtssubjekt identisch. Laut Bundesverfassungsgericht und Bundesregierung völkerrechtlich identisch: Bundesrepublik Deutschland und Deutsches Reich.

Er wolle nicht, dass Lao unter feindseligen Bedingungen aufwächst. Deutschland sei kein guter Ort für Ausländer. Gegenüber der Zeitung erwähnt der 62-Jährige, sein Sohn sei hier kürzlich von einem Ladenbesitzer bedroht worden.

Es ist nicht das erste Mal, das Ai Weiwei mit Deutschland hart ins Gericht geht. Bereits im Frühjahr 2018 sprach der Konzeptkünstler und Filmemacher davon, Deutschland verlassen zu wollen. Während er in China mit seiner Kunst immer auch wieder Tabu-Themen wie die Erdbeben-Toten von Sichuan thematisierte, wandte er sich im Exil vor allem dem Flüchtlingsthema zu, etwa mit seinem Dokumentarfilm „The Human Flow“. Zu Beginn des Berliner Human Rights Film Festivals im September 2018 betonte er im Tagesspiegel-Interview zunächst, der geplante Weggang habe keine politischen, sondern persönliche Gründe. Man denke über New York nach, weil für seinen Sohn eine englischsprachige Umgebung gut wäre.

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Ai Weiwei und UdK-Präsident Martin Rennert nach ihrem Gespräch am 11. August. Nach einer aktuellen Information aus dem Büro des Präsidenten der Berliner Universität der Künste (UdK) wird Ai Weiwei seine Einstein-Gastprofessur an der Berliner Hochschule zum Wintersemester antreten.

Der damalige deutsche Botschafter, Michael Clauß, hat mich tatsächlich jeden Monat einmal in meinem Pekinger Studio besucht. Verstehen Sie die Kritik an dem Foto, auf dem Sie versuchten, das @Greatcornholio Ai Weiweis "Die Deutschen lieben Helden", "Die Deutschen verstehen nicht

Deutschland ist keine offene Gesellschaft, sagte Ai Weiwei 2019

Ein Jahr später, im August 2019, hatte sich das deutlich geändert. Während die Düsseldorfer Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen ihm eine umfassende Retrospektive widmete, schimpfte er im "Welt"-Interview, Deutschland sei keine offene Gesellschaft. Er berichtete von mehreren Ereignissen mit Taxifahrern, die er jetzt auch im „Guardian“ wieder erwähnt, und sagte, die Berlinale habe einen seiner Filme zensiert – eine Behauptung, die dem Faktencheck nicht standhielt.

Auf die Frage des „Guardian“, ob er glaube, Brexit-England sei ein Hort der Toleranz, betonte der Künstler, er mache sich keine Illusionen über Großbritannien, das Land sei dennoch besser für seine Familie. „Die Briten sind wenigstens höflich. In Deutschland gibt es diese Höflichkeit nicht. Sie sagen einem, in Deutschland musst du Deutsch reden. Sie waren sehr rüde in Alltagssituationen. Sie mögen Fremde überhaupt nicht.“

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