Welt & Politik „Trumps Rede war ein Desaster für die Konferenz“

06:30  22 januar  2020
06:30  22 januar  2020 Quelle:   rp-online.de

Meinung am Mittag: Kritik an Trump: Habeck darf das

  Meinung am Mittag: Kritik an Trump: Habeck darf das Trump hat eine Regel: Er darf beleidigen, aber nicht beleidigt werden. Wie damit umgehen? Grünen-Chef Robert Habeck darf seinen Grant ruhig zeigen. Habeck darf dasRobert Habeck ist ein Kunststück gelungen. Der Grünen-Chef hat Donald Trump die Show gestohlen. Zumindest in Deutschland. Nicht die Rede des US-Präsidenten beim Weltwirtschaftsforum in Davos ruft heftige Kritik hervor, sondern Habecks Reaktion darauf. Das hat insofern seine Richtigkeit, als Trumps Rede in Form und Inhalt so zu erwarten gewesen ist, Habecks Antwort aber nicht.

" Trumps Rede war ein Desaster für die Konferenz ", sagte Habeck in Davos. Nach dem Auftritt des US-Präsidenten sei "noch klarer" zu sehen, dass die Richtung gewechselt werden müsse: "Wir müssen den Kampf mit Donald Trump aufnehmen." "Die Vorhersagen einer Apokalypse" seien abzulehnen

" Trumps Rede war ein Desaster für die Konferenz ", sagte Habeck. Die Rede des US-Präsidenten in Davos hat nach Ansicht von Habeck das Problem gezeigt: "Manche Politiker bewegen sich noch schneller in die Richtung, die unseren Planeten erst in die schwierige Situation gebracht haben, in der

Davos. US-Präsident Trump hat seine Rede beim Weltwirtschaftsforum in Davos so weltfremd wie bei seinen Wahlkampfauftritten gestaltet. Grünen-Chef Robert Habeck findet dafür scharfe Worte.

 Robert Habeck, Bundesvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen. © Kay Nietfeld Robert Habeck, Bundesvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen.

Grünen-Chef Robert Habeck hat die Eröffnungsrede von US-Präsident Donald Trump auf der Jahrestagung des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos „ein Desaster für die Konferenz“, genannt. Nach dem Auftritt des US-Präsidenten sei „noch klarer“ zu sehen, dass die Richtung gewechselt werden müsse: „Wir müssen den Kampf mit Donald Trump aufnehmen, er steht auf der anderen Seite.“

Grünen Chef rechtfertigt Kritik: „Trump ist ein Hindernis bei der Suche nach neuen Lösungen“

  Grünen Chef rechtfertigt Kritik: „Trump ist ein Hindernis bei der Suche nach neuen Lösungen“ Trumps Rede hatte er als „Desaster“ bezeichnet. Nun hat Habeck die Kritik verteidigt. Man dürfe die Regierung nicht mit der transatlantischen Tradition verwechseln. © Foto: Christian Clavadetscher/dpa „Wenn wir die Fähigkeit verlieren, uns zu empören, dann macht politische Auseinandersetzung keinen Sinn mehr.“ Grünen-Chef Robert Habeck hat seine scharfe Kritik an US-Präsident Donald Trump verteidigt und Vorwürfe des Antiamerikanismus entschieden zurückgewiesen. Er habe mit seinen Äußerungen nicht die USA angesprochen, „sondern Donald Trump“, sagte Habeck am Freitag im Deutschlandfunk.

In Trumps Rede drehte sich fast alles um seine Wirtschafts- und Handelspolitik, die er als eine einzige Erfolgsgeschichte feiert. Inzwischen habe China eingelenkt. Die Beziehung beider Länder sei "niemals besser" gewesen. Präsident Xi trete für die Interessen Chinas ein, er für jene der USA.

" Trumps Rede war ein Desaster für die Konferenz ", sagte Habeck in Davos nach der Eröffnungsrede von Trump. Der US-Präsident hatte in seiner Rede zu mehr Optimismus bei den anstehenden globalen Herausforderungen aufgerufen. Angst und Zweifel seien nicht gut, man sollte optimistischer nach

Der US-Präsident hatte in Davos vor Pessimismus gewarnt. Angst und Zweifel seien nicht gut, man sollte optimistischer nach vorne schauen. „Wir müssen die ewigen Propheten des Untergangs und die Vorhersagen einer Apokalypse ablehnen“, sagte Trump, ohne das Wort Klimawandel in den Mund zu nehmen. Früher pflegte er den Klimawandel einen „Scherz“ zu nennen. Davon ist er mittlerweile abgerückt. Aber trotz wissenschaftlicher Beweise bezweifelt er immer noch, dass die Klimaveränderungen menschengemacht sind. Auch Prognosen zu drastischen Auswirkungen des Klimawandels stellt er in Frage.

Die Rede des US-Präsidenten in Davos hat nach Ansicht von Habeck das Problem gezeigt: „Manche Politiker bewegen sich noch schneller in die Richtung, die unseren Planeten erst in die schwierige Situation gebracht haben, in der wir sind.“

Tunesien fühlt sich von Libyen-Konferenz ausgeschlossen

  Tunesien fühlt sich von Libyen-Konferenz ausgeschlossen Tunesiens Botschafter in Deutschland, Ahmed Chafra, ist befremdet. Denn sein Land sei nicht zur Teilnahme an der Libyen-Konferenz am kommenden Sonntag in Berlin eingeladen worden, sagte er der Deutschen Welle. Tunesiens Botschafter in Deutschland, Ahmed Chafra, hat in einem Interview der Deutschen Welle sein "großes Befremden" darüber geäußert, dass sein Land nicht zur Teilnahme an der Libyen-Konferenz am kommenden Sonntag in Berlin eingeladen worden sei."Dies hat uns sehr überrascht, denn Tunesien ist das Land, das bei dem, was in Libyen passiert, den größten Schaden nimmt.

" Trumps Rede war ein Desaster für die Konferenz ", sagte Habeck am Dienstag in Davos nach der Eröffnungsrede von Trump. Die Rede des US-Präsidenten in Davos hat nach Ansicht von Habeck das Problem gezeigt: "Manche Politiker bewegen sich noch schneller in die Richtung, die unseren

„ Trumps Rede war ein Desaster für die Konferenz “, sagte Habeck. Trumps Rede in Davos hat nach Ansicht von Habeck ein großes Problem gezeigt: „Manche Politiker bewegen sich noch schneller in die Richtung, die unseren Planeten erst in die schwierige Situation gebracht haben, in der wir sind.“

Seine Äußerungen brachten Habeck umgehend eine Replik aus US-Kreisen ein. US-Botschafter Richard Grenell kritisierte Habeck anschließend über die „Bild“-Zeitung. „Er hätte besser zuhören sollen. Dann hätte er vielleicht verstanden, wie man eine Wirtschaft massiv wachsen lassen und zeitgleich den CO2-Ausstoß senken kann – zwei Dinge, die er noch lernen muss“, sagte Grenell nach Angaben des Blattes. Wie das gehen soll, ließ er allerdings offen.

Die Hilfsorganisation Oxfam wiederum stieß in ein ähnliches Horn wie Habeck: Es sei beschämend, dass der Präsident eine Verkaufsrede für die amerikanische Öl- und Gasindustrie halte, statt Bedrohungen des Klimanotstands zu begegnen.

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