Welt & Politik Nahost-Konflikt: Trump will Friedensplan vorlegen – Abbas: „Abkommen schon tot“

11:00  24 januar  2020
11:00  24 januar  2020 Quelle:   ksta.de

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US-Präsident Donald Trump hat in Aussicht gestellt, seinen seit langem erwarteten Friedensplan für den Nahen Osten binnen weniger Tage vorzustellen. Die Einladung zu den Nahost -Gesprächen erfolgt inmitten des Amtsenthebungsverfahren gegen Trump im US-Senat.

Trump sagte den Angaben nach an Bord des Regierungsfliegers, er glaube, der Friedensplan könne funktionieren. Man habe auch «kurz» mit den Die Palästinenserführung wirft der US-Regierung vor, sie sei in dem Konflikt proisraelisch. Sie hat Trumps - Friedensplan deshalb schon vorab abgelehnt.

Auf einer Wellenlänge: Donald Trump und Benjamin Netanjahu © dpa Auf einer Wellenlänge: Donald Trump und Benjamin Netanjahu

US-Präsident Donald Trump will seinen lange erwarteten Friedensplan für den Nahen Osten in den nächsten Tagen vorlegen. Trump sagte am Donnerstag, er wolle den Plan noch vor einem für Dienstag geplanten Besuch des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu in Washington veröffentlichen. Er rühmte den Plan als „großartig“, nannte aber keine Details. Die Palästinenser lehnen die US-Initiative allerdings bereits seit längerem kategorisch ab.

Seine Regierung werde den Plan „wahrscheinlich“ kurz vor dem Treffen mit Netanjahu präsentieren, sagte Trump während eines Flugs in den US-Bundesstaat Florida im Gespräch mit Reportern. Bei dem Besuch des israelischen Regierungschefs soll es nach Angaben des Weißen Hauses auch um „gemeinsame regionale und nationale Sicherheitsinteressen“ beider Länder gehen.

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Nun will Donald Trump seinen Friedenplan für die Region vorlegen . Und spricht kurz zuvor noch dpa/Patrick Semansky/AP/dpa Die Einladung zu den Nahost -Gesprächen erfolgt inmitten des US-Präsident Donald Trump hat in Aussicht gestellt, seinen seit langem erwarteten Friedensplan für den

US-Präsident Donald Trump hat in Aussicht gestellt, seinen seit langem erwarteten Friedensplan für den Nahen Osten binnen weniger Tage vorzustellen. Die Einladung zu den Nahost -Gesprächen erfolgt inmitten des Amtsenthebungsverfahren gegen Trump im US-Senat.

Trump: Nahost-Plan enthält „sehr positive“ Elemente für Palästinenser

Zur Opposition der Palästinenser gegen die US-Friedensinitiative sagte Trump, er erwarte zwar, dass nach Präsentation des Plans deren erste Reaktion „negativ“ ausfallen werde. Tatsächlich enthalte der Plan aber für die Palästinenser „sehr positive“ Elemente.

Die Palästinenser bekräftigten allerdings bereits ihre „absolute“ Ablehnung des US-Plans. Das von Trump geplante „Jahrhundertabkommen“ sei „schon tot“, sagte ein Sprecher von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas.

Donald Trump will Friedensstifter zwischen Israelis und Palästinenser sein

Trump hat es zu einem seiner zentralen außenpolitischen Ziele erklärt, als Friedensstifter zwischen Israelis und Palästinensern in die Geschichte einzugehen. Allerdings setzt er dabei auf einen engen Schulterschluss mit Israel.

Nahost-Konflikt: Trump will seinen Friedensplan vor Dienstag vorlegen

  Nahost-Konflikt: Trump will seinen Friedensplan vor Dienstag vorlegen Der US-Präsident hat Israels Regierungschef Netanjahu für Dienstag ins Weiße Haus eingeladen, sein Nahost-Friedensplan soll noch vorher vorgestellt werden.• Trump hat für Dienstag den israelischen Ministerpräsidenten Netanjahu und dessen Herausforderer bei der Wahl im März, Benny Gantz, ins Weiße Haus eingeladen.

Bisher sind alle Pläne zur Lösung des Nahost - Konflikts gescheitert. Nun will Donald Trump seinen Friedenplan für die Region vorlegen . Und spricht kurz zuvor noch eine brisante Einladung.

Nun will Donald Trump seinen Friedenplan für die Region vorlegen . Und spricht kurz zuvor noch eine brisante Einladung aus Washington/Jerusalem - US-Präsident Donald Trump hat in Aussicht gestellt, seinen seit langem erwarteten Friedensplan für den Nahen Osten binnen weniger Tage vorzustellen.

Die Palästinenser hat Trump unter anderem dadurch gegen sich aufgebracht, dass er mit dem jahrzehntelangen Konsens westlicher Nahost-Diplomatie brach und Jerusalem offiziell als Hauptstadt Israels anerkannte.

Der Status von Israel sollte nach bis dem bis dahin geltenden Konsens erst im Rahmen einer Friedenslösung geklärt werden. Die Palästinenser reklamieren den Ostteil der Stadt als Hauptstadt ihres angestrebten eigenen Staates.

Trumps Nahost-Plan: Massive Wirtschaftshilfen für Palästinenser

Der ökonomische Teil des maßgeblich von Trumps Berater und Schwiegersohn erarbeiteten Friedensplans wurde bereits im vergangenen Jahr veröffentlicht. Der Plan setzt auf massive Wirtschaftshilfen für die Palästinenser. Vorgesehen sind darin 50 Milliarden Dollar (45 Milliarden Euro) an internationalen Investitionen in die Palästinensergebiete und die benachbarten arabischen Staaten innerhalb von zehn Jahren.

Nahost-Konflikt: Trumps Plan wird keinen Frieden bringen

  Nahost-Konflikt: Trumps Plan wird keinen Frieden bringen Der "Deal des Jahrhunderts", den der US-Präsident ankündigt, begünstigt Israel und soll notfalls mit Gewalt durchgesetzt werden. Das ist keine Friedensstiftung. Trumps Plan wird keinen Frieden bringenNach vielen Monaten der Verschiebung soll er nun endlich enthüllt werden, jener Plan, der dem Nahen Osten Frieden bringen soll. US-Präsident Donald Trump hat ihn vollmundig als "Deal des Jahrhunderts" gepriesen. Das Potenzial dazu hat er - für eine Seite. Laut dem, was israelische Medien berichten, dürfte es für Israel tatsächlich ein gutes Geschäft werden, wenn man diese Terminologie wählen will.

Nun will Donald Trump seinen Friedenplan für die Region vorlegen . Und spricht kurz zuvor noch eine brisante Einladung aus Washington/Jerusalem - US-Präsident Donald Trump hat in Aussicht gestellt, seinen seit langem erwarteten Friedensplan für den Nahen Osten binnen weniger Tage vorzustellen.

Nun will Donald Trump seinen Friedenplan für die Region vorlegen . Und spricht kurz zuvor noch eine brisante Einladung aus Washington/Jerusalem - US-Präsident Donald Trump hat in Aussicht gestellt, seinen seit langem erwarteten Friedensplan für den Nahen Osten binnen weniger Tage vorzustellen.

Zum politischen Teil hatte Kushner bereits im vergangenen Jahr gesagt, dass darin nicht von einer Zwei-Staaten-Lösung die Rede sein werde - ein weiterer Bruch mit dem internationalen Konsens. Laut dieser Lösung soll es einen unabhängigen Palästinenserstaat geben, der friedlich mit dem Staat Israel koexistiert.

Nahost-Plan: Donald Trump lädt Benjamin Netanjahu und Benny Gantz ins Weiße Haus ein

Neben Netanjahu lud Trump auch den israelischen Oppositionsführer Benny Gantz für Dienstag in das Weiße Haus ein. Der US-Präsident zeigte sich erfreut, dass beide Politiker zusagten. Es sei „beispiellos“, dass beide Spitzenkandidaten vor einer israelischen Wahl die US-Regierung besuchten.

In Israel findet am 2. März die bereits Parlamentswahl binnen zwölf Monaten statt. Weder Netanjahu noch Ganz war es nach den beiden vorherigen Urnengängen im April und September gelungen, eine neue Regierungsmehrheit zu schmieden. (afp)

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