Welt & Politik Italien: Salvini will es allen zeigen

13:20  26 januar  2020
13:20  26 januar  2020 Quelle:   sueddeutsche.de

Stefan Effenbergs KFC Uerdingen bricht Trainingslager ab, Hotel hatte keinen Fußballplatz

  Stefan Effenbergs KFC Uerdingen bricht Trainingslager ab, Hotel hatte keinen Fußballplatz Drittligist KFC Uerdingen hat sein Trainingslager in Italien nach nur zwei Tagen abgebrochen und in die Niederlande verlegt. Kurioser Hintergrund der Aktion: Das Teamhotel verfügte über keinen eigenen Fußballplatz. © getty Stefan Effenberg und der KFC Uerdingen haben das Trainingslager abgebrochen. Die von Teammanager Stefan Effenberg ausgewählte Unterkunft ist vielmehr ein reines Golfhotel, die einige Kilometer entfernte Trainingsanlage war allerdings wetterbedingt nicht bespielbar.Der ehemalige Bundesliga-Profi äußerte sich bei t-online zu Problematik.

Der Lega-Chef Matteo Salvini zeigte sich am Sonntag vor Tausenden Anhängern in der norditalienischen Stadt Pontida kämpferisch. Der neuen Regierung will er

Die guten Zeiten seien vorbei und die Betroffenen sollten sich bereitmachen, die Koffer zu packen, sagte der Lega-Chef Matteo Salvini . Neue Umfragen zeigen , dass 58 Prozent der Italiener wegen der Immigration besorgt sind. Von den nach Italien kommenden Migranten kommen 90 Prozent aus

Kann er die frühere Hochburg der Linken knacken? Matteo Salvini spricht auf einer Wahlveranstaltung in der Emilia-Romagna. © Stefano Cavicchi/AP Kann er die frühere Hochburg der Linken knacken? Matteo Salvini spricht auf einer Wahlveranstaltung in der Emilia-Romagna.

• Seit 50 Jahren regieren Linke und Sozialdemokraten die Emilia-Romagna mit 4,5 Millionen Bürgern.

• Erwartet wird ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen der rechtspopulistischen Lega und dem sozialdemokratischen PD.

• Weit hinten landet wohl Ex-PD-Premier Matteo Renzi mit seiner neuen Partei Italia Viva.

Salvini will es allen zeigen

"La grassa", die Fette, wird Bologna als Heimat der Mortadella und üppiger Küche in Italien genannt. Den Beinamen "la dotta", die Gelehrte, verdankt die Hauptstadt der Emilia-Romagna ihrer großen Universität, Europas ältester. Die 400 000 Einwohner leben zugleich in "la rossa", im roten Bologna: Seit 50 Jahren regieren von dort Linke und Sozialdemokraten die Region mit 4,5 Millionen Bürgern. Ob diese Epoche endet, entscheiden Regionalwahlen am Sonntag. Am anderen Ende des Stiefels wählt die Region Kalabrien.

Dämpfer für Salvini bei Regionalwahl in Italien

  Dämpfer für Salvini bei Regionalwahl in Italien Italiens Oppositionsführer Matteo Salvini scheint mit seiner rechtspopulistischen Lega bei einer wichtigen Regionalwahl in Italien eine Niederlage erlitten zu haben. In der Emilia-Romagna unterlag die Lega-Kandidatin Lucia Borgonzoni laut Hochrechnungen dem Mitte-Links-Kandidaten der Sozialdemokraten, Stefano Bonaccini. Bestätigt sich das Ergebnis, wäre das eine Erleichterung für die angeschlagene Regierungskoalition aus Fünf-Sterne-Bewegung und Sozialdemokraten (PD) in Rom.

Matteo Salvini will eine Volkszählung für Roma in seinem Land. Wer keine italienische Staatsbürgerschaft hat, will er ausweisen lassen. Auch viele Politiker der italienischen Mitte-links-Parteien zeigten sich verärgert. Sie warnten, Italien blicke auf eine furchtbare Geschichte zurück, in

Innenminister Matteo Salvini dominiert die Agenda in Italien wie kein anderer. Dabei ist die Populisten-Regierung aus Fünf-Sterne-Bewegung und Lega kaum 100 Tage Für Salvini sind die Ermittlungen nicht nur Anlass, einmal mehr zu zeigen , dass er sich für die Sicherheit des Landes starkmachen will.

Der Kampf um die Emilia-Romagna ist auch ein Kampf um Rom. Premier Giuseppe Conte ist besorgt: Die Wahl "könnte eine für die Regierung gefährliche Dynamik entzünden", sagte er, er fürchtet "eine unkontrollierbare Kettenreaktion". Erwartet wird ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen der rechtspopulistischen Lega von Matteo Salvini und dem sozialdemokratischen PD. Gewinnt die Rechte, kann es in Rom eng werden für die Regierungskoalition aus PD und Fünf Sternen (M5S).

Salvini, Ex-Vizepremier und Ex-Innenminister, will es nach seinem selbstverschuldeten Gang in die Opposition vergangenen Sommer allen zeigen. "Wegwischen" will er die Linke, die Region "befreien", 50 Jahre solle die Rechte nun regieren, sagt er. Salvini will mit einem Sieg seine Forderung nach nationalen Neuwahlen - mit besten Chancen für ihn - untermauern. Geht die Emilia-Romagna an seine Partei, "könnte er das als Beweis interpretieren, dass Italien klar nach rechts gerückt ist", sagt der Wahlforscher Lorenzo De Sio von der römischen Luiss-Universität. Die Emilia-Romagna wäre "ein epochaler Erfolg für die Lega".

Italien: Dämpfer für Salvini bei Regionalwahl

  Italien: Dämpfer für Salvini bei Regionalwahl Mit einem Sieg seiner Kandidatin in der Emilia-Romagna wollte Lega-Chef Salvini seine Forderung nach nationalen Neuwahlen untermauern. Doch Hochrechnungen zufolge liegen die Sozialdemokraten deutlich vorn.• Das Ergebnis ist eine Enttäuschung für Lega-Chef Salvini, der mit einem Sieg seiner Partei in der Region seine Forderung nach nationalen Neuwahlen untermauern wollte.

Ihm zufolge sei es vor allen Dingen Italien , das unter den Sanktionen leide. Jeden Tag würde das Land sieben Millionen Euro verlieren, während andere auf seine Kosten profitierten. Wir zeigen und schreiben das, was sonst verschwiegen oder weggeschnitten wird. RT - Der fehlende Part.

Rechtspopulist Salvini will nach dem von ihm verursachten Bruch der Regierung wieder an die Macht. Zu einer Anti-Regierungsdemo kamen nach Angaben der Polizei 50.000 Menschen. Dem Rechtspopulisten Matteo Salvini ist es gelungen, ein breites Bündnis gegen die Regierung von

Eine Protestwahl wäre es eher nicht, denn es geht Italiens drittreichster Region gut. Dort sind Unternehmen wie Ferrari, Lamborghini, Ducati zu Hause, weltweit verlegt man Keramikfliesen aus der Emilia-Romagna. Sie besitzt Tourismusmagnete wie Rimini an der Adria, Ravennas Mosaiken oder Parmas Baptisterium.

Epochal wäre es, würde der PD verlieren, wo die Linke seit einem halben Jahrhundert ihre Hochburg hat. Nachteil des PD ist, dass sein Profil nach dem jüngsten Führungswechsel vage ist, anders als bei der Lega. Verlöre er, sagt Politologe De Sio, wäre klar, dass der Preis für die ungeliebte Koalition mit den Cinque Stelle in Rom zu hoch ist. Die Spannungen im Parlament könnten die Koalition zerreißen.

Bei 20 Prozent Unentschiedenen sind Überraschungen drin

Knapp führte in den Umfragen die Mitte-links-Liste mit Spitzenkandidat Stefano Bonaccini mit 45 bis 49 Prozent. Der PD-Mann ist seit 2014 Regionspräsident, und es heißt, er genieße auch Sympathien von Mitte-rechts-Wählern. Seine Konkurrentin ist die Lega-Senatorin Lucia Borgonzoni. Ihre Liste erreichte in Umfragen 43 bis 47 Prozent. Der drastische Niedergang der krisengeschüttelten Fünf Sterne wird wohl bestätigt: Fünf bis neun Prozent kann ihr Kandidat Simone Benini erwarten - bei der Parlamentswahl 2018 war M5S mit fast 33 Prozent stärkste Kraft. Weit hinten landet wohl auch Ex-PD-Premier Matteo Renzi mit seiner neuen Partei Italia Viva, doch die drei, vier Prozent für sie könnten dem PD fehlen.

Fidesz und die EVP: Die Provokationen werden weitergehen

  Fidesz und die EVP: Die Provokationen werden weitergehen Fidesz und die EVP: Die Provokationen werden weitergehen Am 3. Februar sollte sie fallen, die Entscheidung über die Zukunft der ungarischen Fidesz-Partei in der Europäischen Volkspartei (EVP). An diesem Montag tagt in Brüssel die politische Versammlung der EVP; jenes Gremium, das im März 2019 beschlossen hatte, die Mitgliedschaft der Partei von Viktor Orbán "auf unbestimmte Zeit" zu suspendieren. Drei Experten wurden beauftragt, Gespräche mit Budapest zu führen und eine Empfehlung abzugeben.

Italiens Innenminister Matteo Salvini hat am Sonntag gedroht, die knapp 180 auf einem Schiff der Küstenwache festsitzenden Flüchtlinge nach Libyen zurückzuschicken. Italiens Verkehrsminister Danilo Toninelli zeigte sich erbost über die maltesische Regierung.

Der italienische Innenminister Matteo Salvini will die in Italien lebenden Sinti und Roma zählen lassen. Um ein Bild der Situation zu bekommen, müsse man "wieder das tun, was früher Zählung genannt wurde", sagte der Chef der fremdenfeindlichen Lega und Vize-Regierungschef italienischen

Bei 20 Prozent Unentschiedenen sind Überraschungen drin. De Sio denkt da auch an die Bewegung, die seit November durch Italien geht: das "Volk der Sardinen". Sie ist auf Bolognas Piazza Maggiore geboren und auf bis zu 200 000 Menschen angewachsen. Der Anfang war ein Flashmob junger Bologneser, mindestens einer mehr wollten sie sein als bei Salvinis Auftritt am selben Abend - es kamen 8000. Bei den Demos der kleinen Fische, die sich keiner Partei zuordnen, trifft sich ein Teil des lange schweigenden Italiens, abgestoßen von Salvinis Parolen gegen Gegner und Migranten. "Wir haben die Hassmaschine gestoppt", sagte eine der Initiatorinnen. 40 000 "Sardinen" versammelten sich vergangenes Wochenende in Bologna. Wahlforscher De Sio sagt, sie könnten jene mobilisieren, die zuletzt nicht mehr wählten, enttäuschte Linke.

5000 kamen am Donnerstag, als Salvini 200 Meter weiter vor nur 1000 Leuten stand. Das war in der Kleinstadt Bibbiano. Dort gibt es einen Skandal um Kinder, die gerichtlich ihren Familien entzogen wurden. Salvini ließ die Mutter eines 2006 ermordeten Kleinkinds auftreten, tags zuvor war einer der Täter aus der Haft gekommen, der Lega-Chef kommentierte: "Wer Kindern Böses tut, muss im Knast verrotten." Auch wenn Salvini große Plätze bei der Kampagne mied, medial beherrschte er die Szene, der Spitzenkandidatin blieb die Nebenrolle.

"Er ist ein Phänomen": Lobeshymne auf Charles Leclerc

  "Er ist ein Phänomen": Lobeshymne auf Charles LeclercDie Lobeshymnen auf Charles Leclerc verstummen nicht. Nach FIA-Präsident Jean Todt, Red-Bull-Motorsportkonsulent Helmut Marko und der Ferrari-Führung selbst hat ein weiterer Kenner der Szene seine Bewunderung für den Monegassen ausgesprochen. "Er ist ein Phänomen", meint Jean Alesi.

In Italien läuft der Wahlkampf für die Regionalwahl in Emilia Romagna auf Hochtouren. In Bologna ging die Sardinen-Bewegung wieder gegen den Rechtspopulisten Matteo Salvini Mattia Santori von der Sardinen-Bewegung erklärte: "Wir sind hier um zu zeigen , dass es in diesem Land eine Alternative gibt.

Salvini will Härte zeigen . Bereits in den vergangenen Tagen hatte sich Salvini mit Malta angelegt. Salvini ist daran gelegen, möglichst schnell Härte zu zeigen . Wahrscheinlich gehört dazu, dass er die Häfen Italiens schließen lässt, oder wenigstens damit droht, damit sich Europa der Frage an seinen

Derweil bereiten auch die Kalabresen ihre Wahl vor. Dass die Aufmerksamkeit für die Region an der Stiefelspitze gering ist, erklärt De Sio mit der Randlage und der vergleichsweise kleinen Bevölkerung von 1,9 Millionen. Vor allem sei keine Überraschung zu erwarten: In Umfragen führt Mitte-rechts-Kandidatin Jole Santelli von Silvio Berlusconis Forza Italia mit mehr als 50 Prozent. Ihre Wahl wäre ein Richtungswechsel. Regionspräsident ist bisher der PD-Mann Mario Oliverio. Er wäre gerne wieder angetreten, doch stoppte ihn PD-Chef Luca Zingaretti - es gab und gibt Ermittlungen gegen Oliverio: Verdacht auf Korruption, Ausschreibungsbetrug, Gelder für einen Mafia-Clan. Der neue PD-Kandidat Pippo Callipo erreichte in Umfragen etwa 34 Prozent, zehn Prozent der M5 S-Bewerber.

Die Wahl im Süden wird sich auf die nationale Politik vordergründig kaum auswirken. Ohnehin ist Kalabrien bei vielen im Land als fast hoffnungsloser Fall abgeschrieben. Die Region hinkt nicht nur wirtschaftlich hinterher. Wie seit Generationen verlassen junge Kalabresen ihre Heimat, die den Würgegriff der Verbrecherorganisation 'Ndrangheta spüren.

Die Anti-Mafia-Kommission im Parlament entdeckte kurz vor den Wahlen auf Mitte-rechts-Listen Kandidaten, die wegen Korruptionsverdachts und mafiöser Verbindungen nicht hätten aufgestellt werden dürfen - einen davon in der Emilia-Romagna.

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  Auf der SPOBIS in Düsseldorf äußert sich BVB-Verteidiger Mats Hummels zu Neuzugang Erling Haaland und fühlt sich an seinen alten Teamkollegen Robert Lewandowski zurückerinnert.

Im Wahlkampf hatte Matteo Salvini Massenabschiebungen von Migranten angekündigt. Nun nimmt sich der Innenminister eine erste Volksgruppe vor: Alle Roma in Italien sollen in einem Register erfasst werden. Italiens Innenminister Salvini möchte eine im Land lebende Minderheit zählen lassen.

Dazu sagte Salvini : "Entweder entscheidet sich Europa ernsthaft, Italien konkret zu helfen, angefangen zum Beispiel bei den 180 Einwanderern an Bord des Schiffes Diciotti, oder wir werden gezwungen sein, das zu tun, was das Geschäft der Menschenhändler für immer beendet".

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