Welt & Politik USA: Russische Angriffe auf zivile Ziele sind „barbarisch“

04:30  01 dezember  2022
04:30  01 dezember  2022 Quelle:   berliner-kurier.de

Ukraine aktuell: Selenskyj bittet UN-Sicherheitsrat um mehr Hilfe

  Ukraine aktuell: Selenskyj bittet UN-Sicherheitsrat um mehr Hilfe Das russische Bombardement auf kritische Infrastruktur in der Ukraine war Thema im UN-Sicherheitsrat. Russland zeigt sich siegesgewiss. Kiew setzt auf analoge Technik im Katastrophenfall. Ein Überblick. © Eduardo Munoz/REUTERS Provided by Deutsche Welle Das Wichtigste in Kürze: - Selenskyj spricht bei Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrates - US-Regierung rechnet offenbar mit Chemiewaffen-Einsatz Russlands - Moskau zweifelt nicht an Erfolg seiner Offensive - Staatsministerin Lührmann bei Angriffen in Kiew "schockiert" - Polen will deutsche Patriot-Abwehrraketen in der Ukraine stationieren Nach russischen

Immer wieder hat Russland in den vergangenen Wochen die zivile Infrastruktur der Ukraine angegriffen, hat Kraftwerke und Verteilerstationen zerstört. Nun sitzen Millionen Ukrainer im Dunkeln und frieren. US-Außenminister Antony Blinken hat dafür nun deutliche Worte gefunden.

  USA: Russische Angriffe auf zivile Ziele sind „barbarisch“ © Bereitgestellt von Berliner Kurier

Die jüngsten russischen Angriffe auf zivile Ziele in der Ukraine verurteilte er als „barbarisch“. Russland habe „mehr als ein Drittel des ukrainischen Energiesystems bombardiert und damit Millionen von Menschen in die Kälte getrieben“, sagte Blinken am Mittwoch zum Abschluss des Nato-Treffens in Bukarest.

Putin amüsiert sich über gefälschte Scholz-Rede

  Putin amüsiert sich über gefälschte Scholz-Rede Moskau. Der Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) bringt Unternehmen viele Vorteile. Russlands Präsident hat sich die Technologie auf eine andere Art und Weise zunutze gemacht. Was Bundeskanzler Scholz damit zu tun hat und warum Putin sich köstlich amüsierte. © Pavel Bednyakov Der russische Präsident Wladimir Putin nimmt am Donnerstag, 24. November 2022, an der Internationalen KI-Konferenz in Moskau teil. Der russische Präsident Wladimir Putin hat sich Möglichkeiten von Künstlicher Intelligenz (KI) anhand einer gefälschten Rede von Bundeskanzler Olaf Scholz vorführen lassen.

Weder er noch Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) gingen jedoch direkt auf die Forderung der Ukraine nach Patriot-Luftabwehrsystemen ein. Der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba hatte vor einem Treffen mit seinen Nato-Kollegen in der rumänischen Hauptstadt gesagt, Patriots seien für sein Land mit „am dringlichsten“.

Damit überraschte die Ukraine die Verbündeten. Blinken sagte auf die Frage nach den Patriots, die USA wollten der Ukraine „die bestmögliche Verteidigung für die kritische Infrastruktur liefern“. Dies sei aber ein Thema für die Militärplaner.

Baerbock sagte, Kuleba habe beim Abendessen mit den Nato-Ländern am Dienstagabend allgemein „über die Luftverteidigung gesprochen“. Deutschland stelle mit dem hochmodernen System „Iris-T eines der wichtigsten Instrumente“, betonte sie. Das Thema könnte auch beim Treffen von Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg mit Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) am Mittwochnachmittag in Berlin eine Rolle spielen.

Baerbock geißelt Putins Ukraine-Krieg als „Zivilisationsbruch“

  Baerbock geißelt Putins Ukraine-Krieg als „Zivilisationsbruch“ Kiew/Bukarest. Es ist eine Formulierung, die aufhorchen lässt: Die deutsche Außenministerin nutzt für den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine einen Begriff, der oft für den Holocaust verwendet wird. Die Not im Land erschüttert viele. Die deutsche Außenministerin Annalena Baerbock trifft am ersten Tag des Treffens der Nato-Außenminister in Bukarest, Rumänien, ein.

Regierungssprecher Steffen Hebestreit bestätigte unterdessen, dass Deutschland weitere Gepard-Flugabwehrpanzer an die Ukraine liefern will. Details nannte er nicht. Hebestreit bezog sich dabei auf eine Äußerung von Bundeskanzler Scholz vom Dienstagabend.

Ob es bei dem Nato-Treffen in Bukarest weitere militärische Zusagen für die Ukraine gab, ließ Stoltenberg offen. Die Verbündeten hätten klar gemacht, dass dies „unverzichtbar“ sei, vor allem im Bereich der Luftverteidigung, sagte der Norweger.

„Besonders gefährdeten“ Partnern wie Moldau, Georgien und Bosnien-Herzegowina sagten die Nato-Staaten nach den Worten des Generalsekretärs eine „maßgeschneiderte“ Unterstützung zu. Baerbock warf Russland vor, die kleine Republik Moldau mit dem Angriffskrieg „gleich mit zu destabilisieren“. Auch die Ausfälle im Energiesektor träfen das Nachbarland der Ukraine mit gerade mal 2,5 Millionen Einwohnern „auf dramatische Art und Weise“.

Zelenskyy warnt Russland ist "etwas" im Süden, während sie die Aggression im nördlichen Ukraine

 Zelenskyy warnt Russland ist erhöht. Ihr Browser unterstützt dieses Video Ukrainischer Präsident Volodymyr Zelenskyy , warnte während einer Übernachtung, dass Russland "etwas" in den südlichen Regionen der Ukraine als russische Regionen als russische Region wartet, als die russischen Regionen als russische Regionen als russische Regionen in der Ukraine "planen". Kräfte stärken ihre Aggression im Norden.

Erstmals seit dem Nato-Gipfel in Madrid Ende Juni diskutierten die Bündnisländer über China und seine wachsenden geopolitischen Ansprüche. „Wir sehen China nicht als Feind“, betonte Stoltenberg. Insbesondere im russischen Angriffskrieg setze die Allianz auf die Zusammenarbeit mit China. „Wir suchen nicht den Konflikt mit China“, versicherte auch Blinken. „Wir wollen keinen neuen Kalten Krieg.“ Die Nato müsse aber „hellsichtig“ gegenüber Peking bleiben.

Die Nato hatte in Madrid im Sommer ein neues Strategisches Konzept beschlossen, in dem China erstmals erwähnt wird. Darin heißt es, die „von der Volksrepublik China erklärten Ziele und ihre Politik des Zwangs stellen unsere Interessen, unsere Sicherheit und unsere Werte vor Herausforderungen“. Dem Vernehmen nach dringen die USA mit Blick auf den Indopazifik-Raum auf eine schärfere Sprache.

Warnung vor russischer Cyberoffensive: Plant Putin den nächsten Großangriff auf die Infrastruktur .
Die Zahl kleinere Cyberattacken auf die ukrainische Infrastruktur ist zuletzt gestiegen. Russland könnte nach Schwachstellen suchen und sich auf einen digitalen Großangriff vorbereiten.Vor allem zu Beginn des Krieges zählten Cybersicherheitsexperten eine ganze Reihe schwerwiegender Angriffen auf die ukrainische Infrastruktur. „Damals gab es viele Versuche, Daten von Unternehmen und Regierungsbehörden komplett zu löschen“, sagt Mischa Hansel, Experte für internationale Cybersicherheit am Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik der Universität Hamburg.

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