Welt & Politik AKK mit Seitenhieben gegen Merkel und Merz – Sie will bis zum Dezember CDU-Chefin bleiben

17:25  10 februar  2020
17:25  10 februar  2020 Quelle:   businessinsider.de

CDU: Friedrich Merz kann sich Rückkehr in den Bundestag vorstellen

  CDU: Friedrich Merz kann sich Rückkehr in den Bundestag vorstellen CDU: Friedrich Merz kann sich Rückkehr in den Bundestag vorstellenDer frühere Unionsfraktionschef Friedrich Merz kann sich offenbar vorstellen, wieder für den Bundestag zu kandidieren. Bei einer Veranstaltung der CDU-Mittelstandsvereinigung in Verden trat Merz am Montagabend gemeinsam mit dem örtlichen CDU-Kandidaten Andreas Mattfeldt auf.

Friedrich Merz : Der 62-Jährige brachte sich unmittelbar nach Bekanntwerden von Merkels Das hat einen Hintergrund. Merkel - damals Parteivorsitzende - hatte Merz 2002 von der Spitze In Erinnerung ist sein Steuerkonzept geblieben , das mit drei Stufen auf einem Bierdeckel erklärbar sein sollte.

Sie galt als Wunschkandidatin von Angela Merkel und hatte sich in einer Mitgliederbefragung gegen zwei "AKKs Verdienst war, dass sie die Abgrenzung der Union nach rechts gehalten und damit die Seele der Union Merz , der einstige Fraktionschef von CDU und CSU im Bundestag, war einer der

Bei der Pressekonferenz am Montag kritisierte AKK auch Kanzlerin Merkel und Friedrich Merz. © Bereitgestellt von Business Insider Deutschland Bei der Pressekonferenz am Montag kritisierte AKK auch Kanzlerin Merkel und Friedrich Merz.

Es geht ein Beben durch die CDU: Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer hat erklärt, nicht als Kanzlerkandidatin ihrer Partei in die nächste Bundestagswahl gehen zu wollen. Außerdem erklärte sie am Montag, den Parteivorsitz beim nächsten Parteitag im Dezember in Stuttgart abgeben zu wollen.

Bis dahin wolle sie den Prozess zur Suche eines Kanzlerkandidaten "von vorn" führen, sagte Kramp-Karrenbauer bei einer Pressekonferenz in der CDU-Parteizentrale. Auch über das Verfahren äußerte sich AKK. „Die Entscheidung fällt auf einem Parteitag", sagte sie. Eine Mitgliederbefragung wie sie die Junge Union gefordert hatte, soll es nach ihrem Wunsch nicht geben.

Friedrich Merz lässt Bundestagskandidatur weiterhin offen

  Friedrich Merz lässt Bundestagskandidatur weiterhin offen Friedrich Merz lässt Bundestagskandidatur weiterhin offenBerlin/Verden. Der Ex-Unionsfraktionschef Friedrich Merz lässt sich eine Kandidatur bei der Bundestagswahl im kommenden Jahr weiterhin offen. Derzeit gehe es in der CDU aber nicht um Personaldebatten, sondern um Sachfragen.

Die CDU - Chefin will auf ihr Amt verzichten und sich nicht um die Kanzlerkandidatur bewerben. Als Kanzlerkandidaten der Union waren neben ihr immer wieder im Gespräch: der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet, Ex-Unionsfraktionschef Friedrich Merz , CSU-Chef Markus Söder

Merkel , die Kanzlerin bleibt , verabschiedete sich in einer für sie zwar typischen, aber auch stellenweise emotionalen Rede als Vorsitzende der "Kramp-Karrenbauer ist Parteichefin geworden, weil sie die Inkarnation der CDU und ihrer drei Wurzeln ist, christlich -sozial, liberal und konservativ"

Zu ihrem angekündigten Rücktritt sagte Kramp-Karrenbauer, die Trennung von Kanzlerschaft und Parteivorsitz habe die CDU geschwächt. Das kann man durchaus auch als Kritik an Kanzlerin Angela Merkel (CDU) sehen. Nach ihrem Rücktritt von der Parteispitze entschied sich Merkel, als Kanzlerin weiterzumachen. AKK betonte, künftig sollten Parteivorsitz und Kanzlerkandidatur wieder in einer Hand liegen.

AKK: keine Zusammenarbeit mit AfD oder Linkspartei

Auch dem CDU-Dauerrivalen Friedrich Merz verpasste AKK einen Seitenhieb. Sie sagte, durch die Trennung von Parteivorsitz und Kanzlerschaft sei die Frage nach der Kanzlerkandidatur nicht zur Ruhe gekommen. Und mit Blick auf Merz fügte sie hinzu: "Nach dem Willen einiger sollte diese Frage auch nicht zur Ruhe kommen"

Das sind die vier Anwärter auf die Nachfolge von AKK

  Das sind die vier Anwärter auf die Nachfolge von AKK Berlin. Annegret Kramp-Karrenbauer legt im Herbst ihr Amt als CDU-Chefin nieder. Als mögliche Nachfolger sind derzeit vier Namen im Gespräch. Drei der Anwärter stammen aus NRW. © Christian Charisius Noch gar nicht so lange her: Jens Spahn und Friedrich Merz nach der Wahl von Annegret Kramp-Karrenbauer zur CDU-Chefin im Dezember 2018 FRIEDRICH MERZ (64): Jurist, Finanzexperte, glänzender Redner: Schon nach dem Verzicht Angela Merkels auf den Parteivorsitz hat sich der frühere CDU-Hoffnungsträger 2018 als Kandidat ins Spiel gebracht.

Die CDU - Chefin hat im Streit um den Umgang mit der AfD und der Linken ihren Rückzug angekündigt. Merz sei "im Augenblick der Liebling der AfD-Anhänger", dort auch populärer als die Was bedeutet die CDU-Krise für die große Koalition? Ex-SPD-Chef Sigmar Gabriel sieht auch sie in

Kramp-Karrenbauer ist neue CDU -Vorsitzende! Die Saarländerin setzte sich in der Stichwahl gegen Merz durch. Die Wahl von AKK bedeutet auch, dass es für Kanzlerin Angela Merkel wahrscheinlicher wird, bis zum Ende dieser Legislaturperiode im Kanzleramt zu bleiben .

Zur Debatte um die Positionierung der CDU gegenüber AfD und Linkspartei drängte AKK auf klare Abgrenzung. Sie sagte: "Jede Annäherung an die AfD schwächt die CDU." Sie bekräftigte auch, dass Geschichte und Programmatik der Linken nicht mit Grundsätzen der CDU vereinbar seien. Das Präsidium habe sie bei dieser Positionierung einstimmig unterstützt.

Kramp-Karrenbauer sagte, dass sie bis zum Ende der Legislaturperiode Verteidigungsministerin bleiben möchte.

Entscheidung fiel offenbar bereits am Sonntagabend

Annegret Kramp-Karrenbauer hatte am Montagmorgen im Präsidium erklärt, dass es ein ungeklärtes Verhältnis von Teilen der CDU mit AfD und Linken gebe. AKK ist strikt gegen eine Zusammenarbeit mit AfD und Linke. Zudem sei es offensichtlich, dass Parteivorsitz und Kanzlerkandidatur in eine Hand gehören. Deshalb hatte AKK erklärt, dass sie keine Kanzlerkandidatur anstrebe, den Prozess der Kanzlerkandidatur aber noch selbst organisieren werde.

CDU: Unter Schock

  CDU: Unter Schock Die CDU sucht nach dem Rückzug von Annegret Kramp-Karrenbauer eine neue Führung, doch niemand greift nach der Macht. Was sagt das über den Zustand der Partei?Wenige Situationen sind in der Politik so gefährlich wie das Machtvakuum. Ohne Machtzentrum driften Parteien auseinander, zumal, wenn sie so führungszentriert sind wie die CDU. Wie groß die Leerstelle wirklich ist, die Angela Merkel nach Abgabe des CDU-Vorsitzes hinterlassen hat, wird jetzt deutlich.

CDU - Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer verzichtet auf eine Kandidatur als Kanzlerkandidatin. Alle Informationen im BILD-Live-Ticker! AKK will Partei-Vorsitz zurückgeben ++ Sie will nicht Kanzlerkandidatin werden ++ Ob sie Verteidigungsministerin bleibt , ist noch offen.

CDU -Vorsitz: Anti- Merz , Mini- Merkel . Annegret Kramp-Karrenbauer ist nicht so mitreißend wie ihre Rivalen Sie will für alle Seiten wählbar bleiben . In ihrer Zeit als Generalsekretärin hat sie in die AKK ist eine jüngere Version von Frau Merkel , nichts weiter. Mit ihr würde die Union ihren bisherigen

"Welt"-Reporter Robin Alexander berichtet, dass es bereits am Sonntagabend eine Beratung mit den stellvertretenden CDU-Vorsitzenden gegeben habe. Anschließend habe AKK bereits ihre Entscheidung getroffen.

https://twitter.com/robinalexander_/status/1226786255884767232

Bundestagspräsident und CDU-Urgestein Wolfgang Schäuble macht sich derweil offenbar Sorgen um den Zustand seiner Partei. Laut Informationen der "Bild" soll er gesagt haben: "Wir zerlegen uns gerade." Mit Blick auf den nächsten Kanzlerkandidaten habe er gewarnt: "Der nächste wird es nicht, wenn wir so weitermachen."

Werte Union spricht sich für Friedrich Merz als Nachfolger aus

Alexander Mitsch, Vorsitzender der Werte Union kommentierte auf Anfrage von Business Insider den Rücktritt von AKK folgendermaßen: "Es ist lobenswert, dass Frau Kramp-Karrenbauer den Weg frei macht für einen anderen Kanzlerkandidaten und ihre eigenen Ambitionen zurückstellt. Dass sie der Partei weiter als Parteivorsitzende dienen möchte, ist ihr hoch anzurechnen."

AKK-Nachfolge: Merz will für CDU-Vorsitz kandidieren

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Die CDU -Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer will nicht Kanzlerkandidatin der Union werden und den CDU -Vorsitz in absehbarer Zeit abgeben. Deshalb erklärte sie demnach, dass sie keine Kanzlerkandidatur anstrebe. Merkel : AKK soll Ministerin bleiben . Kanzlerin Angela Merkel ( CDU ) hat

CDU - Chefin Kramp-Karrenbauer gibt auf Ein Rückzug und viele offene Fragen. Sie will sich vom Parteivorsitz zurückziehen, aber offenbar Verteidigungsministerin bleiben . Friedrich Merz , alter Merkel -Rivale und AKK -Konkurrent: 2018 war der frühere Fraktionsvorsitzende der Union im Duell

Weiter erklärte Mitsch: "Wenn sie aus freien Stücken eine Erneuerung der CDU-Spitze zulässt, finde ich das ebenfalls lobenswert, denn wir brauchen eine grundlegende Erneuerung der Partei – gerade unter Einbindung der Konservativen und Wirtschaftsliberalen. Meiner Meinung nach wäre Friedrich Merz ein hervorragender Kanzlerkandidat. Er kann auch Parteivorsitz."

Jens Spahn zollt AKK Respekt

Gesundheitsminister und CDU-Präsidiumsmitglied Jens Spahn schrieb auf Twitter, er habe "großen Respekt vor dieser unerwarteten Entscheidung". Außerdem lobte er AKK dafür, CDU und CSU wieder zusammengeführt zu haben.

Auch CSU-Chef Markus Söder äußerste sich zum Rücktritt Kramp-Karrenbauers: Auf Twitter schrieb er, er habe großen Respekt für die Entscheidung, auch wenn es ihm leidtue. Dann forderte er die Schwesterpartei auf, schnell für Klarheit zu sorgen: "Aber es ist jetzt notwendig, die inhaltliche und personelle Aufstellung der CDU grundsätzlich zu klären."

Wolfgang Steiger, der Generalsekretär des Wirtschaftsrates der CDU, mahnte dazu an, nicht die komplette Schuld für die Krise der CDU bei Kramp-Karrenbauer zu suchen. "Alles bei Annegret Kramp-Karrenbauer abzuladen, ist nicht fair", sagte Steiger Business Insider.

Die CDU müsse wieder ein breites inhaltliches Angebot entwickeln: "Vor allem muss die CDU aufhören, sich ausschließlich mit den Symptomen der Krise wie in Thüringen zu beschäftigen, sondern sich der Ursachen der schlechten Wahlergebnisse der vergangenen fünf Jahre widmen."

Spahn fordert Emanzipation der CDU von Merkel

  Spahn fordert Emanzipation der CDU von Merkel Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat sich für eine Emanzipation der CDU von der Bundeskanzlerin und langjährigen Parteichefin Angela Merkel ausgesprochen. Nach vielen Jahren, die von Merkel geprägt gewesen seien, müsse "die CDU nun wieder laufen lernen", sagte Spahn dem "Spiegel". Die Partei brauche eine Aufstellung für die Zukunft, bei der nicht mehr die Kanzlerin im Zentrum stehe. "Vor dieser Herausforderung können wir uns nicht drücken", sagte Spahn, der als möglicher Anwärter auf den Posten des CDU-Vorsitzenden gilt.Der Minister forderte zudem eine Machtverschiebung vom Kanzleramt in die CDU-Parteizentrale.

CDU - Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer will noch so lange Parteichefin bleiben , bis sich die Kanzlerin Angela Merkel (CDU) sprach sich dafür aus, dass die scheidende CDU - Chefin Die Union dürfe mit der Frage der Kanzlerkandidatur nicht bis zum Bundesparteitag im Dezember warten, weil

Denn AKK ist neue CDU - Chefin . Hat damit seit diesem Freitag die Pole Position für das Rennen um die nächste Kanzlerschaft. Und Merkel ? Friedrich Merz aber wird in der Rückschau auf das Jahr nur die Rolle bleiben , die er für sich so gar nicht vorgesehen hatte: Eine Randfigur in einer Welt, die

Linke fordert von AKK Rücktritt auch als Verteidigungsministerin

Annegret Kramp-Karrenbauer wurde im Dezember 2018 auf dem CDU-Parteitag in Hamburg zur CDU-Vorsitzenden gewählt. Damals setzte sich in der entscheidenden Abstimmung gegen Friedrich Merz durch. Zuvor war sie zehn Monate Generalsekretärin der CDU und zwischen 2011 und 2018 Ministerpräsidentin des Saarlands.

Der Parteivorsitzede der Linkspartei, Bernd Riexinger, sieht die CDU vor einer entscheidenden Weichenstellung: "Mit dem Rücktritt von Kramp-Karrenbauer steht die CDU vor einer Richtungsentscheidung: Rechtsoffen à la Merz oder konsequent gegen Rechtsbündnisse. Auch die Grünen müssen sich entscheiden, ob sie für eine linke Alternative oder ein Bündnis mit der CDU stehen."

Nach dem angekündigten Rückzug von Parteiämtern möchte AKK Verteidigungsministerin bleiben. Diesem Vorhaben widersprach der Bundestagsabgeordnete Klaus Ernst (Linke). Im Gespräch mit Business Insider sagte er: "Sie sollte jetzt auch als Verteidigungsministerin zurücktreten."

toh/dpa

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