Welt & Politik Trump-Firmen wegen Steuerbetrugs verurteilt

04:20  07 dezember  2022
04:20  07 dezember  2022 Quelle:   dw.com

Ministerium stellt Trumps Steuerunterlagen offenbar Kongress zur Verfügung

  Ministerium stellt Trumps Steuerunterlagen offenbar Kongress zur Verfügung Washington. Ein Gericht hatte entschieden, dass Ex-Präsident Donald Trump seine Steuerunterlagen nun doch herausgeben muss. Das US-Finanzministerium hat sich an diese Entscheidung gehalten und diese einem Kongressausschuss zur Verfügung gestellt. © José Luis Villegas Der ehemalige US-Präsident Donald Trump hat zur Zeit weitreichende juristische Probleme. Mitgenommene Geheimdokumente, Betrugsvorwürfe, die Untersuchung zum Angriff auf das US-Kapitol. Ein Blick auf die aktuell laufenden größeren Verfahren rund um den 76-Jährigen (Stand 20. Oktober 2022).

Donald Trump, der 2024 wieder US-Präsident werden will, ist mit weiterem Ungemach konfrontiert. Zwei Unternehmen seines Immobilienimperiums wurden diverser Finanzverbrechen überführt.

Der zuständige Staatsanwalt von Manhattan, Alvin Bragg, nach dem Urteilsspruch © Julia Nikhinson/AP/picture alliance Der zuständige Staatsanwalt von Manhattan, Alvin Bragg, nach dem Urteilsspruch

Erstmals ist ein Unternehmen eines ehemaligen Präsidenten wegen krimineller Handlungen verurteilt worden - so der zuständige Staatsanwalt von Manhattan, Alvin Bragg. Die Trump Corporation und die Trump Payroll Corp. seien "in allen Anklagepunkten für schuldig befunden" worden, erklärte der Jurist im Kurznachrichtendienst Twitter weiter. "Dies war ein Fall von Gier und Betrug. In Manhattan steht kein Unternehmen über dem Gesetz", betonte Bragg.

Trump -Organisation, die in der Firma des Executive Tax Dodge Scheme

 Trump -Organisation, die in der Firma des Executive Tax Dodge Scheme Donald Trump verurteilt wurde, wurde am Dienstag in einem Fall des Bezirksstaatsanwalts in Manhattan wegen Steuerbetrugs verurteilt, was eine erhebliche Ablehnung der Finanzpraktiken im Geschäft des ehemaligen Präsidenten. Eine Jury fand zwei Unternehmensunternehmen in der Trump -Organisation in allen 17 Fällen schuldig, einschließlich Verschwörungsgebühren und Fälschungen von Geschäftsunterlagen.

Die Geschworenen des Gerichts in New York sahen es nach rund zweitägigen Beratungen als erwiesen an, dass der Konzern Zusatzleistungen für Spitzenmanager nicht angegeben und versteuert hatte. Es droht damit eine Geldstrafe von mehr als 1,5 Millionen Dollar. Das genaue Strafmaß soll am 13. Januar verkündet werden. Donald Trump war nicht persönlich angeklagt. Die Anschuldigungen gegen die Trump-Unternehmen beziehen sich auf einen Zeitraum ab dem Jahr 2005.

Finanzchef packt aus

So bekam der langjährige Finanzchef der Familienholding, Allen Weisselberg, eine Luxuswohnung in Manhattan, zwei Mercedes-Dienstwagen für sich und seine Frau und Schulgeld für Enkelkinder bezahlt. Im Zuge einer Vereinbarung mit der Staatsanwaltschaft bekannte sich der Trump-Vertraute schuldig und sagte gegen das Unternehmen aus.

Das Urteil im Betrugsverfahren für Trump -Organisation ist endlich klar. Als Trump ankündigte, dass er 2024 erneut für den Präsidenten kandidieren würde, wurde er immer noch von mehreren Unternehmen auf Bundes- und Landesebene für den Aufstand vom 6. Jan

 Das Urteil im Betrugsverfahren für Trump -Organisation ist endlich klar. Als Trump ankündigte, dass er 2024 erneut für den Präsidenten kandidieren würde, wurde er immer noch von mehreren Unternehmen auf Bundes- und Landesebene für den Aufstand vom 6. Jan CNN untersucht. © Evan El-Amin/Shutterstock Donald Trump schwerwiegend Der Aufstand vom 6. Januar ist nicht der einzige Rechtsfall, der über Trump abzweigt, da er eine weitere Präsidentschaftskampagne vorbereitet. Nach dem FBI-Überfall seines Hauses von Mar-a-Lago (pro der Washington Post ) stehen noch Untersuchungen an. Die Beschlagnahme mehrerer klassifizierter Dokumente des Weißen Hauses wirft weiterhin einen dunklen Schatten über Trumps aktuelle politische Pläne auf.

Damit entging der 75-Jährige einer möglichen Gefängnisstrafe von bis zu 15 Jahren. Er erhielt nur fünf Monate Haft und fünf Jahre auf Bewährung. Außerdem muss er insgesamt knapp zwei Millionen US-Dollar an fälligen Steuern und Strafe zahlen.

Donald Trump will bei der Präsidentschaftswahl 2024 wieder antreten © Octavio Jones/REUTERS Donald Trump will bei der Präsidentschaftswahl 2024 wieder antreten

Die Staatsanwaltschaft von New York hatte drei Jahre lang gegen Trump und seine Unternehmen ermittelt. Trump, der erst vor drei Wochen mitgeteilt hatte, 2024 wieder für das Präsidentenamt zu kandidieren, sprach wiederholt von einer "politischen Hexenjagd".

Das Urteil vergrößert die juristischen Auseinandersetzungen, mit denen sich der 76-Jährige konfrontiert sieht. Neben weiteren Verfahren wegen seiner Unternehmen und Trumps Rolle beim Sturm auf das Kapitol vom Januar 2021 läuft unter anderem noch die strafrechtliche Untersuchung wegen der Aufbewahrung streng geheimer Dokumente auf Trumps Anwesen Mar-a-Lago in Florida. Vor zwei Wochen entschied der Oberste Gerichtshof der USA, dass der Ex-Präsident seine Steuerunterlangen nicht länger dem Kongress vorenthalten darf. Für großen Unmut sorgte auch die Tatsache, dass Trump kürzlich den bekannten Antisemiten und Holocaustleugner Nick Fuentes sowie den US-Rapper Kanye West zu einem Abendessen eingeladen hatte.

se/mak (rtr, ap, afp, dpa)

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© Bild: CIC Digital / Kotaku Ein Muskel -Trump posiert in einem hautengen Superhelden -Outfit. Eine neue Reihe von teuren nicht-makierbaren Token ist anscheinend die „große Ankündigung“ Trump, die gestern erstmals geärgert wurde, in einem sozialen Beitrag der Wahrheit, dass „Amerika einen Superhelden braucht!“ Der -begleitende Teaser-Video zeigte einen kurzen Blick auf eine muskulöse, trumpfartige Figur, die wie Superman geschmückt war und mit animierten Lasern aus den Augen strahlt.

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