Welt & Politik Ärzte prangern Folter von Wikileaks-Gründer Assange an

13:55  18 februar  2020
13:55  18 februar  2020 Quelle:   dw.com

Jeff Bezos: 16.000 US-Dollar für Falschparken

  Jeff Bezos: 16.000 US-Dollar für Falschparken Der Amazon-Gründer musste Strafzettel im Wert von 16.000 US-Dollar zahlen. © Bereitgestellt von Finanzen.net TOMMASO BODDI/AFP/Getty Images Der Amazon-Gründer Jeff Bezos gilt mit einem geschätzten Vermögen von rund 125 Milliarden US-Dollar aktuell laut "Forbes" als der reichste Mann der Welt. Doch auch er muss Strafzettel fürs Falschparken zahlen. Während die Strafen jedoch für die meisten Falschparker den vierstelligen Bereich nicht erreichen, musste Bezos mehr als 16.000 US-Dollar für seine Knöllchen berappen, berichtet der Tech-Blog "The Verge". Ein Museum als Zweitwohnsitz Dass die 16.

Dass es Wikileaks - Gründer Assange schlecht geht, ist bekannt. Doch der eindringliche Appell, den nun etliche Mediziner und Wissenschaftler Bei seinem Transport ins Gefängnis: Julian Assange im April 2019. Knapp 120 Ärzte und Psychologen haben ein Ende "der psychologischen Folter und

Dass es Wikileaks - Gründer Assange schlecht geht, ist bekannt. Doch der eindringliche Appell, den nun etliche Mediziner und Knapp 120 Ärzte und Psychologen haben ein Ende "der psychologischen Folter und medizinischen Vernachlässigung" des Wikileaks - Gründers Julian Assange gefordert.

Dass es Wikileaks-Gründer Assange schlecht geht, ist bekannt. Doch der eindringliche Appell, den nun etliche Mediziner und Wissenschaftler veröffentlichen, macht klar: Assange könnte an den Folgen von Folter sterben.

Bei seinem Transport ins Gefängnis: Julian Assange im April 2019 © picture-alliance/empics/V. Jones Bei seinem Transport ins Gefängnis: Julian Assange im April 2019

Knapp 120 Ärzte und Psychologen haben ein Ende "der psychologischen Folter und medizinischen Vernachlässigung" des Wikileaks-Gründers Julian Assange gefordert. Er leide unter den Folgen des Aufenthalts in der ecuadorianischen Botschaft und im Londoner Hochsicherheitsgefängnis Belmarsh, schrieben die Experten in einem Brief, den die Medizin-Zeitschrift "The Lancet" veröffentlicht hat. Sollte der 48-Jährige in der Zelle sterben, dann sei er "effektiv zu Tode gefoltert worden", heißt es in dem Schreiben weiter. Die Folterung von Assange müsse eingestellt und es müsse ihm Zugang zur "bestmöglichen Gesundheitsversorgung gewährt werden, bevor es zu spät" sei.

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von Assange | Sky Schweiz Photos Experten fürchten um das Leben des Wikileaks - Gründers , der in London im Hochsicherheitsgefängnis sitzt. Must see: John Pilger mit Warnung von Julian Assange aus dem Gefängnis - Продолжительность: 8:26 RT Deutsch 88 465 просмотров.

Der UN-Sonderberichterstatter für Folter , Nils Melzer, stellte fest, dass dem WikiLeaks - Gründer das Grundrecht verweigert wurde, seine eigene Verteidigung vorzubereiten und dass er von Schweden, Großbritannien, Ecuador und den USA absichtlich psychologisch gefoltert wurde.

Die Vorwürfe der USA

Julian Assange sitzt seit April 2019 im Gefängnis im Osten der Hauptstadt ein. Die USA haben seine Auslieferung beantragt. Die Anhörung dazu soll am 24. Februar beginnen. Die Vereinigten Staaten werfen ihm vor, der amerikanischen Whistleblowerin Chelsea Manning - damals noch Bradley Manning - geholfen zu haben, geheimes Material von US-Militäreinsätzen im Irak und in Afghanistan zu veröffentlichen. Dadurch wurden auch von US-Soldaten begangene Kriegsverbrechen bekannt.

Aus der Botschaft in den Knast

Insgesamt liegen 18 Anklagepunkte gegen Assange vor. Bei einer Verurteilung in allen Punkten drohen ihm 175 Jahre Haft. Der Wikileaks-Gründer hatte sich aus Angst vor einer Auslieferung an die USA 2012 in die ecuadorianische Botschaft in London geflüchtet. Damals lag gegen ihn ein europäischer Haftbefehl wegen Vergewaltigungsvorwürfen in Schweden vor. Die Ermittlungen wurden aber inzwischen eingestellt. Im April 2019 wurde er von der britischen Polizei verhaftet, weil er mit seiner Flucht in die Botschaft gegen Kautionsauflagen verstoßen habe. Dafür wurde er kurz darauf zu einem knappen Jahr Gefängnis verurteilt.

Auch der UN-Sonderberichterstatter für Folter, Nils Melzer, hatte kürzlich schwere Vorwürfe gegen die Behörden in Großbritannien, Schweden, den USA und Ecuador erhoben. In seinen Augen wird an Assange ein Exempel statuiert, um Journalisten einzuschüchtern. Die Vorwürfe gegen den gebürtigen Australier hält er für konstruiert. Mehr als 130 Politiker, Künstler und Journalisten in Deutschland hatten sich ebenfalls für die Freilassung von Assange ausgesprochen.

ml/wa (dpa, rtr, afp)

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