Welt & Politik Italien: Regierung will Städte abriegeln um Ausbreitung von Coronavirus

10:20  23 februar  2020
10:20  23 februar  2020 Quelle:   spiegel.de

Coronavirus in Italien: Wackelt der DTM-Test in Monza?

  Coronavirus in Italien: Wackelt der DTM-Test in Monza? Der Ausbruch des Coronavirus in Norditalien könnte Auswirkungen auf den Vorsaisontest der DTM in Monza haben: ITR beobachtet die Situation"Wir beobachten den Ausbruch von Coronavirus-Infektionen in Norditalien sehr genau - insbesondere im Hinblick auf mögliche Auswirkungen auf die geplanten Testfahrten in Monza", teilt die ITR in einer Stellungnahme mit.

Coronavirus Italien erlässt Reisebeschränkungen für betroffene Gebiete. Die italienische Regierung will die Ausbreitung des Coronavirus stoppen. Dafür wird die Bewegungsfreiheit der Bewohner der am stärksten betroffenen Städte stark eingeschränkt.

Die italienische Regierung will die Ausbreitung des Coronavirus im Norden des Landes stoppen und die am stärksten betroffenen Städte abriegeln . Das teilte die Regierung in Rom am Samstagabend mit. In Italien waren zuvor 60 Infektionen mit dem Virus Sars-CoV-2 erfasst worden

Nach zwei Todesfällen und Dutzenden Ansteckungen hat sich die italienische Regierung zu drastischen Maßnahmen entschieden. Aus den als Epidemiezentren geltenden Gebieten wird den Bewohnern die Ausreise verboten.

  Italien: Regierung will Städte abriegeln um Ausbreitung von Coronavirus © Filippo Attili/HANDOUT/EPA-EFE/REX

Die italienische Regierung will die Ausbreitung des Coronavirus stoppen. Dafür wird die Bewegungsfreiheit der Bewohner der am stärksten betroffenen Städte stark eingeschränkt. Das teilte die italienische Regierung mit. Ein entsprechendes Dekret sei am Abend erlassen worden.

In den als Epidemiezentren geltenden Gebieten werde den Bewohnern weder die Einreise noch die Ausreise gestattet, sagte Italiens Ministerpräsident Giuseppe Conte mehreren Nachrichtenagenturen zufolge am Samstag. Die Menschen könnten sich nur mit "besonderen Ausnahmeregelungen" bewegen. Conte kündigte auch die Schließung von Unternehmen und Schulen sowie die Absage von öffentlichen Veranstaltungen an.

Coronavirus in Italien: Wackelt der DTM-Test in Monza?

  Coronavirus in Italien: Wackelt der DTM-Test in Monza? Zum 55. Geburtstag von Hansi Flick haben die Spieler des FC Bayern München dem Trainer beim Abschlusstraining vor dem Hinspiel beim FC Chelsea ein kleines Ständchen gesungen.

Italiens Regierung will wegen Coronavirusfällen Städte abriegeln . Angesichts der Lage in Italien bereitet sich Frankreich auf eine Ausbreitung des Coronavirus vor. Die Lage im Nachbarland werde "aufmerksam verfolgt", sagte Gesundheitsminister Olivier Véran im Gespräch mit dem "Le Parisien"

Rom (dpa) - Die italienische Regierung will die Ausbreitung des Coronavirus im Norden des Landes stoppen und die am stärksten betroffenen Städte abriegeln . Das teilte die Regierung in Rom am Samstagabend mit. In Italien waren zuvor 60 Infektionen mit dem Virus Sars-CoV-2 erfasst worden

Conte kündigte die Maßnahme nach Krisengesprächen mit der Zivilschutzbehörde des Landes an. "Das Ziel ist es, die Gesundheit der italienischen Bevölkerung zu schützen", sagt Conte.

Wie die Zeitung "Repubblica" unter Berufung auf Gesundheitsminister Roberto Speranza berichtet, habe der Bildungsminister die Möglichkeit, Schulreisen in Italien und im Ausland sowie Sportreisen zu untersagen. Darüber hinaus könne mit der genehmigten Bestimmung verhindert werden, dass Personen, die sich in den Ausbruchsgebieten befinden, die Gemeinde verlassen.

In Italien waren zuvor 76 Infektionen mit dem Virus Sars-CoV-2 erfasst worden, zwei Menschen sollen daran gestorben sein. Damit ist Italien das europäische Land mit den weitaus meisten erfassten Sars-CoV-2-Infizierten. In Deutschland wurden bisher 16 Fälle gemeldet, in Frankreich zwölf, darunter ein Todesfall.

WHO warnt bei neuartigem Coronavirus vor "möglicher Pandemie"

  WHO warnt bei neuartigem Coronavirus vor Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnt angesichts der rasanten Ausbreitung des neuartigen Coronavirus vor einer "möglichen Pandemie". Bisher stufe die WHO die Infektionen nicht als Pandemie ein, sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus am Montag vor Journalisten in Genf. Die Welt müsse aber "alles" dafür tun, um sich auf eine "mögliche Pandemie" vorzubereiten. Vor allem die "plötzliche Zunahme" der Infefktionsfälle in Italien, im Iran und in Südkorea innerhalb weniger Tage sei "zutiefst besorgniserregend".

Rom (dpa) - Die italienische Regierung will die Ausbreitung des Coronavirus im Norden des Landes stoppen und die am stärksten betroffenen Städte abriegeln . Das teilte die Regierung in Rom am Samstagabend mit. In Italien waren zuvor 60 Infektionen mit dem Virus Sars-CoV-2 erfasst worden

Die italienische Regierung will die Ausbreitung des Coronavirus im Norden des Landes stoppen und die am stärksten betroffenen Städte abriegeln . Italien verhängt nach zwei Coronavirus -Toten eine Ausgangssperre für rund 50.000 Menschen. Ranking: Deutschland bei Tabakkontrolle abgehängt.

In Italien verteilten sich die Infizierten auf die Lombardei, Venetien und die Region Piemont. Nachgewiesen wurde der Erreger demnach unter anderem bei der Frau und einer Tochter des Mannes, der mutmaßlich Italiens erstes gemeldetes Covid-19-Todesopfer ist.

Der italienische Zivilschutz sprach von einem zweiten Opfer, dessen Tod wohl auf die von Sars-CoV-2 verursachte Lungenerkrankung Covid-19 zurückzuführen sei. Beim ersten gemeldeten Toten handelt es sich um einen 78-Jährigen in Venetien, beim zweiten um eine Frau in der Lombardei.

Der Ausbruch in der Lombardei geht auf einen 38-Jährigen zurück, der seit Mittwoch schwer erkrankt in der Klinik der Kleinstadt Codogno behandelt und tags darauf positiv auf den Erreger getestet wurde.

In zehn Gemeinden der Lombardei wurden Schulen und ein Großteil der Geschäfte vorübergehend geschlossen. Rund 50.000 Einwohner waren zuvor bereits aufgerufen worden, möglichst zuhause zu bleiben. Großveranstaltungen wie Gottesdienste, Karnevalsfeste und Sportevents wurden verboten. Zudem soll der Unterricht an den Universitäten in der Lombardei in der kommenden Woche ausfallen.

Börse in Frankfurt öffnet wegen Coronavirus tief im Minus

  Börse in Frankfurt öffnet wegen Coronavirus tief im Minus Die Angst vor einer Ausbreitung des neuartigen Coronavirus in Europa hat am Montag die Kurse an den europäischen Börsen absacken lassen. Italien hat sich zuletzt zum größten Herd des neuartigen Virus in Europa entwickelt. Mehr als 150 Ansteckungsfälle wurden dort inzwischen nachgewiesen, mindestens drei Menschen starben an der Infektion.

Zahl der Coronavirus -Infektionen in Italien sprunghaft angestiegen. Italien beklagt als erstes europäisches Land mindestens zwei Corona-Todesopfer. In Italien besteht zurzeit große Sorge vor einer Ausbreitung des neuartigen Coronavirus . Januar wurde die Großstadt Wuhan abgeriegelt .

Rom (dpa) - Die italienische Regierung will die Ausbreitung des Coronavirus im Norden des Landes stoppen und die am stärksten betroffenen Städte abriegeln . Das teilte die Regierung in Rom am Samstagabend mit. In Italien waren zuvor 60 Infektionen mit dem Virus Sars-CoV-2 erfasst worden

Angesichts der Lage in Italien bereitet sich auch Frankreich auf eine Ausbreitung des Coronavirus vor. Die Lage im Nachbarland werde "aufmerksam verfolgt", sagte Gesundheitsminister Olivier Véran im Gespräch mit dem "Le Parisien".

Auch auf der koreanischen Halbinsel spitzt sich die Lage zu: Wie die Gesundheitsbehörden am Samstag mitteilten, wurden in Südkorea binnen eines Tages 229 weitere Ansteckungen mit Sars-CoV-2 nachgewiesen. Damit stieg die Zahl erfasster Fälle auf 433.

Mehr auf MSN

DAX im Tiefenrausch: Coronavirus drückt DAX unter 12.000-Punkte-Marke .
Auch vor dem Wochenende kursieren an den Börsen die Sorgen vor der Auswirkungen des Coronavirus. Der deutsche Leitindex DAX steht extrem unter Druck. © Bereitgestellt von Finanzen.net TANNEN MAURY/AFP/Getty Images An den Aktienmärkten herrscht wegen des Coronavirus weiter Alarmstimmung. Der DAX fiel am Freitag zum Start unter die psychologisch wichtige 12.000-Punkte-Marke. Derzeit weist das Börsenbarometer einen Abschlag von 3,8 Prozent auf 11.898 Zähler aus.

—   Teilen Sie Neuigkeiten in der SOC. Netzwerke

Aktuelle videos:

usr: 11
Das ist interessant!