Welt & Politik Steinmeier: In Coronakrise "so viele Leben retten wie irgend möglich"

10:05  16 märz  2020
10:05  16 märz  2020 Quelle:   msn.com

Steinmeier: "Deutschland hat massives Problem mit Hass und Gewalt"

  Steinmeier: Deutschland hat nach Aussage von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier "ein massives Problem mit Hass und Gewalt". Es gebe "ein Klima der Empörung und Enthemmung, ein Klima der Herabsetzung und Hetze, ein Klima, das wir nicht länger hinnehmen dürfen", sagte Steinmeier am Dienstag bei einer Diskussionsveranstaltung über Angriffe gegen Kommunalpolitiker im sächsischen Zwickau. Er forderte die Menschen zugleich auf, dagegen aufzustehen. "Niemand

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat in einem eindringlichen Appell zur Coronakrise die immer einschneidenderen Schutzmaßnahmen Ziel sei, dass "wir so viele Leben retten wie möglich ", sagte Steinmeier am Montag dem Portal t-online.de. Es sei jetzt die wichtigste Aufgabe

Um so viele Leben wir möglich zu retten, seien “drastische und sofortige Einschnitte in unser tägliches Leben, unseren Berufsalltag” notwendig. Damit wir so viele Leben retten wie irgend möglich ", betonte Steinmeier . Söder: Bayern wird wegen Coronakrise Katastrophenfall ausrufen.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat in einem eindringlichen Appell zur Coronakrise die immer einschneidenderen Schutzmaßnahmen gerechtfertigt. Ziel sei, dass © JENS SCHLUETER Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat in einem eindringlichen Appell zur Coronakrise die immer einschneidenderen Schutzmaßnahmen gerechtfertigt. Ziel sei, dass "wir so viele Leben retten wie möglich", sagte Steinmeier am Montag dem Portal t-online.de.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat in einem eindringlichen Appell zur Coronakrise die immer einschneidenderen Schutzmaßnahmen gerechtfertigt. Ziel sei, dass "wir so viele Leben retten wie möglich", sagte Steinmeier am Montag dem Portal t-online.de. Es sei jetzt die wichtigste Aufgabe, "die weitere Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, damit unser Gesundheitssystem die rasch steigende Last der Neuansteckungen bewältigen kann".

Deutschland wird Corona-Epidemie meistern

  Deutschland wird Corona-Epidemie meistern Berlin. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ist zuversichtlich, dass Deutschland die sich ausbreitende Corona-Epidemie bewältigen wird. Dafür müssten die Deutschen allerdings ihren Alltag ändern, und zwar jetzt. „Diese Epidemie ist eine Herausforderung für Deutschland. Eine Herausforderung, die wir dank unseres gut funktionierenden Gesundheitssystems meistern können und die wir meistern werden“, sagte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am Donnerstag in Berlin.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier äußerte sich zur Coronavirus-Krise (Archivbild). Eine weitere Herausforderung sieht Steinmeier in den wirtschaftlichen Folgen der Virusausbreitung. "Seine Forderungen: "Die Corona - Krise darf keine Existenzkrise für Unternehmen werden" und dürfe "nicht

"Wir werden das Virus besiegen", äußerte sich Steinmeier optimistisch. "Aber in was für einer Gesellschaft wir danach leben werden, und in was für einer Welt, das hängt davon ab, wie wir heute handeln", hob er weiter hervor. "Was wir heute tun, dient vor allem dem Schutz der Älteren und der Schwächeren unter uns."

"Drastische und sofortige Einschnitte in unser tägliches Leben, unseren Berufsalltag sind dafür notwendig", mahnte der Bundespräsident, dazu gehöre, "auf alte Gewohnheiten wie Umarmungen, den Begrüßungskuss, das Händeschütteln" eine Zeit lang zu verzichten.

Der Bundespräsident forderte vor allem diejenigen auf, die jetzt sagten: "Warum das alles? Ich bin jung und stark, mich trifft das nicht", zu bedenken, dass es in dieser Lage "um mehr geht als persönliche Betroffenheit". Selbstbeschränkung könne das Leben anderer Menschen retten.

Coronavirus: Boris Pistorius fordert Strafen gegen Fake News

  Coronavirus: Boris Pistorius fordert Strafen gegen Fake News Falschnachrichten und Gerüchte verunsichern in der Coronakrise die Bevölkerung. Niedersachsens SPD-Innenminister Pistorius ruft die Bundesregierung nun zum Einschreiten auf. Der niedersächsische Innenminister Boris Pistorius fordert angesichts der jüngsten Zunahme von Falschnachrichten und Halbwahrheiten in der Coronakrise ein härteres Vorgehen gegen deren Verbreitung."Fake News zur Versorgungslage in Zeiten der Coronakrise sind brandgefährlich", sagte Pistorius dem SPIEGEL. "Sie können Panik, Hamsterkäufe und Konflikte auslösen und sind daher auf das Schärfste zu verurteilen.

Steinmeier rief auch dazu auf, "unsere Wirtschaft über diesen dramatischen Einschnitt hinwegzubringen", von dem "noch keiner sagen kann, wie lange er dauert". Besonders wichtig sei dabei, dass "wir auch den kleineren Gewerbetreibenden und Freiberuflern, den Dienstleistern und Kulturschaffenden helfen, die nächsten Monate zu überstehen". Die Coronakrise dürfe "keine Existenzkrise für Unternehmen werden", das Virus dürfe "nicht auch noch den Arbeitsmarkt infizieren".

bk/ju

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Merkel kündigt strenge Maßnahmen an und fordert die Deutschen auf, im Viruskampf zu Hause zu bleiben. .
© Reuters Die deutschen Staats- und Regierungschefs forderten die Bürger am Montag auf, zu Hause zu bleiben. Die Regierung kündigte beispiellose landesweite Maßnahmen an, um das öffentliche Leben radikal zu reduzieren und die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen . -Kanzlerin Angela Merkel forderte die -Deutschen auf, alle Ferien im In- und Ausland abzusagen, während Präsident Frank-Walter Steinmeier den Menschen sagte, sie sollten "zu Hause bleiben".

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