Welt & Politik Trump beharrt auf Bezeichnung "chinesisches Virus" für Coronavirus

23:20  17 märz  2020
23:20  17 märz  2020 Quelle:   msn.com

USA erlassen wegen Coronavirus 30-tägigen Einreisestopp aus Europa

  USA erlassen wegen Coronavirus 30-tägigen Einreisestopp aus Europa Die Vereinigten Staaten ergreifen drastische Maßnahmen, um das Coronavirus einzudämmen. Reisende aus Europa werden für einen Monat nicht mehr ins Land gelassen. © Samuel Corum/ AFP US-Präsident Donald Trump weitet die Reiseeinschränkungen wegen der Ausbreitung des Coronavirus auf Europa aus. "Wir werden alle Reisen von Europa in die USA für die nächsten 30 Tage aussetzen", sagte Trump am Mittwochabend im Weißen Haus in einer Ansprache an die Nation.Amerikaner, die sich entsprechenden Tests unterzögen, seien ausgenommen. Die Maßnahme gelte außerdem nicht für Reisende aus Großbritannien.

US-Präsident Donald Trump beharrt trotz der Empörung aus Peking auf seiner Bezeichnung des neuartigen Coronavirus als „ chinesisches Virus “. Bund und Länder haben am Dienstag im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus einen Notfallplan für die Krankenhäuser in Deutschland

«Während sich die gesamte internationale Gemeinschaft zunehmend im Kampf gegen das gefährliche Coronavirus zusammenschließt, lässt die einzige Supermacht auf dem Planeten die Welt zusammenbrechen», schreibt die Agentur. «Auch wenn sich die

US-Präsident Trump hält die Bezeichnung des Coronavirus als © Brendan Smialowski US-Präsident Trump hält die Bezeichnung des Coronavirus als "chinesisches Virus" trotz der Empörung aus Peking für angebracht. "Es kam aus China. Deswegen halte ich den Begriff für sehr exakt", sagte Trump bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus.

US-Präsident Donald Trump beharrt trotz der Empörung aus Peking auf seiner Bezeichnung des neuartigen Coronavirus als "chinesisches Virus". "Es kam aus China. Deswegen halte ich den Begriff für sehr exakt", sagte Trump am Dienstag bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus. Eine Stigmatisierung Chinas bedeute das nicht. Vielmehr habe Peking die USA mit der falschen Behauptung stigmatisiert, das Virus sei von der US-Armee nach China gebracht worden.

Medien: Trump will wegen Coronavirus Notstand ausrufen

  Medien: Trump will wegen Coronavirus Notstand ausrufen US-Präsident Donald Trump will Medienberichten zufolge wegen der Coronavirus-Krise den nationalen Notstand ausrufen. Trump kündigte für Freitagnachmittag (15.00 Uhr Ortszeit; 20.00 Uhr MEZ) eine Pressekonferenz im Weißen Haus an. Nähere Angaben machte er zunächst nicht. Mehrere US-Medien berichteten aber, Trump wolle den nationalen Notstand ausrufen. Die US-Regierung könnte dann leichter Bundesmittel an Bundesstaaten und Gemeinden weiterleiten, um das Coronavirus zu bekämpfen. Die oppositionellen Demokraten hatten Trump wiederholt zu diesem Schritt aufgerufen.

Mittlerweile ist der Erreger bekannt: Es handelt sich um ein neuartiges Coronavirus . Auch in Japan ist erstmals das neuartige Coronavirus aus China bestätigt worden. Ein Mann aus der Volksrepublik sei positiv auf den Erreger getestet worden, teilte das Gesundheitsministerium in Tokio mit.

Springe zum Inhalt. Übermedien Coronavirus Corona und der grassierende Virus der Chinesenfeindlichkeit. In der publizistischen Petrischale kombiniert die Berichterstattung rund um das Coronavirus vier Dinge auf unappetitliche und gefährliche Art und Weise miteinander: Angst

Trump hatte das Virus, das erstmals in der chinesischen Millionenstadt Wuhan aufgetaucht war, in einer Twitter-Botschaft als "chinesisches Virus" bezeichnet. Die chinesische Regierung reagierte mit "großer Empörung" auf den Tweet. Die Verknüpfung des Virus mit China sei eine "Art Stigmatisierung", sagte ein Sprecher des chinesischen Außenministeriums. US-Außenminister Mike Pompeo hat bereits vom "Wuhan-Virus" gesprochen.

Die Coronavirus-Krise hat zu neuen Spannungen zwischen den Rivalen China und USA geführt. Bereits die US-Einreisebeschränkungen für Chinesen zu Beginn der Epidemie in der Volksrepublik hatten in Peking für Wut gesorgt. Später verbreitete ein Sprecher des chinesischen Außenministeriums dann die Verschwörungstheorie, das Virus könnte vom "US-Militär nach Wuhan gebracht" worden sein. 

Bolsonaro hält Corona-Krise für „Hysterie“ und „Extremismus“

  Bolsonaro hält Corona-Krise für „Hysterie“ und „Extremismus“ Rio de Janeiro. Brasiliens Präsident Jair Messias Bolsonaro hat die weltweiten Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus als „Hysterie“ und „Extremismus“ bezeichnet. Hinter der Verbreitung des Virus steckten wirtschaftliche Interessen, man wolle ihm und US-Präsident Donald Trump schaden. Gegen den Rat seiner Ärzte hatte Bolsonaro zuvor überraschend an einer Demonstration seiner Anhänger gegen den Kongress und das Oberste Gericht teilgenommen. Angesichts der Bemühungen der Behörden zur Eindämmung des Virus sei das Verhalten des Präsidenten unverantwortlich, kritisierende führende Politiker Brasiliens.

"China hat Informationen verbreitet, die falsch waren", sagte Trump am Dienstag dazu. "Ich habe es nicht geschätzt, dass China sagte, dass unsere Streitkräfte es (das Virus) ihnen gegeben hat."

fs/bfi

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Corona-Krise: Donald Trump und Xi Jinping wollen zusammenarbeiten .
Die USA und China sind am schwersten von der Corona-Krise betroffen. Jetzt haben die beiden Staatschefs Donald Trump und Xi Jinping miteinander telefoniert. © AFP Die beiden Staatschefs der USA und Chinas, Donald Trump und Xi Jinping, haben sich in einem Telefonat über die Corona-Pandemie ausgetauscht und ihren Willen zur Zusammenarbeit in der Krise bekräftigt. "Wir arbeiten eng zusammen", beteuerte Trump anschließend auf Twitter.Auch das chinesische Staatsfernsehen berichtete von dem Telefonat.

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