Welt & Politik Frankreichs Präsident Macron dankt Deutschland für "Solidarität"

14:25  23 märz  2020
14:25  23 märz  2020 Quelle:   msn.com

Kampf gegen Coronavirus: Macron sieht Frankreich „im Krieg“ und schränkt Bewegungsfreiheit ein

  Kampf gegen Coronavirus: Macron sieht Frankreich „im Krieg“ und schränkt Bewegungsfreiheit ein Kampf gegen Coronavirus: Macron sieht Frankreich „im Krieg“ und schränkt Bewegungsfreiheit ein„Wir sind im Krieg“. Gleich sechs Mal formulierte Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron diesen drastischen Satz. Frankreich kämpfe gegen einen unsichtbaren Feind, sagte Macron in einer Fernsehansprache am Montagabend. Er kündigte weitgehende Schritte zur Einschränkung des öffentlichen Lebens und aller sozialen Kontakte an. Das ist noch kein Hausarrest wie in China, aber weit ist das Land nicht mehr davon entfernt.

Frankreichs unerschütterliche Solidarität mit seinen Verbündeten bedeutet, dass Frankreichs vitale Interessen jetzt eine europäische Dimension haben", fügte Macron hinzu. Die EU müsse lernen, konsequent mit einer Stimme zu sprechen. Heute kann jedes Land alles blockieren.

Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron bekommt den Toleranz-Preis der Evangelischen Akademie Tutzing. Sein Engagement gegen Nationalismus, sein Bemühen um eine Vertiefung der Gemeinschaft sowie sein Eintreten für Toleranz und Souveränität, Solidarität und Gerechtigkeit seien

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat Deutschland, der Schweiz und Luxemburg für ihre Bereitschaft zur Aufnahme schwer kranker Corona-Patienten gedankt. © SEBASTIEN BOZON Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat Deutschland, der Schweiz und Luxemburg für ihre Bereitschaft zur Aufnahme schwer kranker Corona-Patienten gedankt. "Die europäische Solidarität rettet Leben", schrieb Macron auf Twitter.

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat Deutschland, der Schweiz und Luxemburg für ihre Bereitschaft zur Aufnahme schwer kranker Corona-Patienten gedankt. "Die europäische Solidarität rettet Leben", schrieb Macron am Montag im Onlinedienst Twitter. Die Bundesländer Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und das Saarland hatten ihre Kliniken am Wochenende aufgerufen, freie Beatmungsbetten für Patienten aus Frankreich zur Verfügung zu stellen.

Grenzschließungen: Wo ist das Europa, das schützt?

  Grenzschließungen: Wo ist das Europa, das schützt? Im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie lassen EU-Länder die Schlagbäume herunter. Dabei könnte eine europäische Antwort viel effektiver sein als diese Kleinstaaterei. © Valery Hache/​AFP/​Getty Images Soldaten an der Grenze zwischen Italien und Frankreich. Ein Europa ohne Grenzen – mit diesem Traum ist es vorerst vorbei. Eine ganze Reihe von Mitgliedstaaten der EU hat ihre Grenzen geschlossen, darunter auch Deutschland. Begründet wird die Abriegelung mit der Ausbreitung des Coronavirus. Um hier keinen Zweifel aufkommen zu lassen. Das Virus ist gefährlich.

Der französische Präsident Emmanuel Macron verlangt von Deutschland mehr Solidarität . Die Bundesrepublik profitiere von Missständen in der Eurozone. Beim deutsch -französischen Ministerrat, der am heutigen Donnerstag in Paris zusammentritt, wollen die Finanzminister beider Staaten einen

Die Europapläne von Emmanuel Macron drohen am Widerstand Deutschlands zu scheitern. Es läuft gerade nicht gut für den französischen Präsidenten Emmanuel Macron . Gleichzeitig verlangt er auf europäischer Ebene mehr Solidarität . Deshalb sein Vorstoß für einen Haushalt der Eurozone.

"Danke an unsere europäischen Nachbarn", schrieb Macron. Er teilte einen Tweet des Präsidenten der besonders betroffenen französischen Region Grand Est, Jean Rottner. Darin dankte dieser den drei deutschen Ländern sowie der Schweiz und Luxemburg für ihre Hilfe. Rottner sprach von einer "schönen europäischen Zusammenarbeit".

Besonders im Elsass sind Krankenhäuser überlastet. Die französische Armee hatte vergangene Woche damit begonnen, erste Patienten von dort nach Südfrankreich zu verlegen. Auch ein Militärlazarett mit 30 zusätzlichen Intensiv-Betten ist im elsässischen Mülhausen im Aufbau.

In Frankreich war die Zahl der Toten durch die Coronavirus-Pandemie zuletzt auf mehr als 670 gestiegen, die der Infektionen auf über 16.000. Das Land hat deutlich weniger Kapazitäten auf Intensivstationen als Deutschland.

Staatsverschuldung durch Coronakrise: Die Debatte um höhere Steuern und weniger staatliche Leistungen wird kommen

  Staatsverschuldung durch Coronakrise: Die Debatte um höhere Steuern und weniger staatliche Leistungen wird kommen Erst in der Umverteilungsdebatte wird sich zeigen, wie es um Gemeinsinn und Solidarität wirklich bestellt ist. Eine Kolumne. © Foto:Martin Remmers/dpa Die Solidarität ist dieser Tage groß. Wie belastbar sie ist, wird erst die Umverteilungsdebatte zeigen. Viele Menschen loben zur Zeit die neue Solidarität der Gesellschaft. Sie hoffen, dass Fürsorge und Freundlichkeit nicht verschwinden, wenn die Corona-Krise vorbei ist. Diese Optimisten sollten ihre Gebete vor allem der Finanzpolitik der kommenden Jahre widmen. Denn hier wird sich entscheiden, wie es um Gemeinsinn und Solidarität wirklich bestellt ist.

BüSo – Bürgerrechtsbewegung Solidarität . 00:20 – Frankreichs Präsident Macrons hervorragender Staatsbesuch in China 07:06 – Frankreich & China für die Kernenergie 09:23 – Treffen der EU-Mittelmeerstaaten in Rom wird Seidenstraßen-Politik bestätigen 11:43 – Südkoreas Präsident

Der französische Präsident Emmanuel Macron ist offenbar so populär wie seit über zwei Jahren nicht mehr, so eine am Freitag veröffentlichte Meinungsumfrage. Macron in den Wohnzimmern der Bürger: 35 Millionen Franzosen verfolgten seine Ansprache an die Nation aufgrund der Corona-Krise.

lob/mid

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Robert-Koch-Institut setzt Risikostufe auf „hoch“ .
Berlin. Das Robert-Koch-Institut hat seine Risikoeinschätzung für das Coronavirus geändert. Durch den starken Anstieg der Fallzahlen wird die Gesundheitsgefahr für die Bevölkerung jetzt als „hoch“ eingestuft. © Frederico Gambarini/dpa Der Präsident des Robert-Koch-Instituts, Lothar Wieler, bei einer Pressekonferenz in Berlin (Archivbild). Der Präsident des Robert-Koch-Insituts (RKI), Lothar Wieler, begründete die Änderung der Risikoeinschätzung am Dienstag in Berlin mit der großen Dynamik der Pandemie und dem starken Anstieg der Fallzahlen.

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