Welt & Politik Spahn: "Noch ist das die Ruhe vor dem Sturm"

15:55  26 märz  2020
15:55  26 märz  2020 Quelle:   msn.com

Coronavirus: Spahn setzt Pflegeregeln aus

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Berlin, 26. Mrz (Reuters) - Bundesgesundheitsminister Jens Spahn schwört die Bundesbürger in der Virus-Krise auf eine längere Phase von Einschnitten in die bürgerlichen Freiheitsrechte ein.

" Noch ist das die Ruhe vor dem Sturm ", sagte der CDU-Politiker am Donnerstag bei einer Pressekonferenz zusammen mit mehreren Experten. "Keiner kann genau sagen, was in den nächsten Wochen kommt." Spahn sprach davon, dass sich die Ärzte und Pfleger in den Krankenhäusern

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sieht bei den Infektionen mit dem Coronavirus weiter keinen Anlass für eine Entwarnung. © Odd ANDERSEN Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sieht bei den Infektionen mit dem Coronavirus weiter keinen Anlass für eine Entwarnung. "Noch ist das die Ruhe vor dem Sturm", sagte Spahn am Donnerstag in Berlin.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sieht bei den Infektionen mit dem Coronavirus noch keinen Anlass zur Entwarnung. "Noch ist das die Ruhe vor dem Sturm", sagte Spahn am Donnerstag in Berlin. "Keiner kann genau sagen, was in nächsten Wochen kommt." Die Ärzte und Pflegekräfte "bereiten sich auf die wohl größte Herausforderung in 75 Jahren vor". Die Politik sei "im Krisenmodus", sagte Spahn weiter. Zuvor hatte das Corona-Kabinett getagt.

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Der Leiter der Virologie an der Charité sieht in der guten Labordichte in Deutschland einen großen Vorteil im Kampf gegen die Pandemie.

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Die klare Botschaft müsse sein, dass die beschlossenen Einschränkungen und Maßnahmen jetzt durchgehalten werden, sagte Spahn. Ob sich diese Konsequenz auszahle, "werden wir in der Statistik sehen", das brauche aber einige Tage. Er fügte hinzu: "Wenn wir das schaffen, können wir nach Ostern über weitere Perspektiven reden."

Damit das Gesundheitssystem die Herausforderungen meistern könne, müsse es gelingen, die Ausbreitung zu verlangsamen und die Intensivkapazitäten in den Krankenhäusern zu erhöhen, betonte Spahn einmal mehr die Notwendigkeit der derzeitigen Einschränkungen für die Bürger. Ein weiterer Zeitgewinn entstehe durch den Anstieg der Tests. In der vergangenen Woche habe es zwischen 300.000 und 500.000 Tests gegeben, sagte Spahn.

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" Noch ist das die Ruhe vor dem Sturm ", sagte der CDU-Politiker am Donnerstag in Berlin. Spahn bekräftigte, dass Deutschland wegen sehr vieler Tests früh mit Vorbereitungen beginnen konnte. Die Kapazität liege mit 300 000 bis 500 000 Tests pro Woche auch im internationalen Vergleich sehr hoch.

"Aber noch ist das die Ruhe vor dem Sturm . Keiner kann genau sagen, was in den nächsten Wochen kommt." Bislang wurde im Jemen zwar noch keine Corona-Infektion registriert. In dem Land ist die medizinische Grundversorgung aber wegen der jahrelangen Kampfhandlungen eingebrochen.

Er betonte zugleich: "Wir wollen viel testen, aber wir wollen zielgerichteter testen." Die Rate der positiven Tests sei bisher um die zehn Prozent gewesen. Das sei ein Indiz dafür, dass es zielgerichteter ginge. Daher seien die Kriterien überarbeitet worden. Er wolle bei den Bürgern um Verständnis dafür werben, dass Tests bei all denen "nicht angezeigt" seien, die keine Symptome aufwiesen und keine Kontakte zu Menschen aus Risikogebieten hatten.

cha/bk

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