Welt & Politik Von der Leyen: "Liebe und Mitgefühl sind ansteckender als das Virus"

18:10  26 märz  2020
18:10  26 märz  2020 Quelle:   euronews.com

Trump beharrt auf Bezeichnung "chinesisches Virus" für Coronavirus

  Trump beharrt auf Bezeichnung US-Präsident Donald Trump beharrt trotz der Empörung aus Peking auf seiner Bezeichnung des neuartigen Coronavirus als "chinesisches Virus". Die chinesische Regierung reagierte mit "großer Empörung" auf den Tweet.Trump hatte das Virus, das erstmals in der chinesischen Millionenstadt Wuhan aufgetaucht war, in einer Twitter-Botschaft als "chinesisches Virus" bezeichnet. Die chinesische Regierung reagierte mit "großer Empörung" auf den Tweet. Die Verknüpfung des Virus mit China sei eine "Art Stigmatisierung", sagte ein Sprecher des chinesischen Außenministeriums. US-Außenminister Mike Pompeo hat bereits vom "Wuhan-Virus" gesprochen.

Wenn es etwas gebe, das ansteckender sei als das Virus , dann sie es Liebe und Mitgefühl . Angesichts der Herausforderung zeige Europa seine wahre Stärke, so von der Leyen . Die Hersteller von Luxus-Parfüms und Spirituosen stellten ihre Produktion auf Desinfektionsmittel um.

Von der Leyen : " Liebe und Mitgefühl sind ansteckender als das Virus ". Parlamentsarbeit in Zeiten des Coronavirus. Ist das Virus für die EU eine Chance zur Selbst-Reform?

  Von der Leyen: © Bereitgestellt von Euronews

EU-Kommissionspräsidentin würdigt im Parlament das Verhalten von Bürgern und Unternehmen in der Krise. Europa zeige seine wahre Stärke.

Nur ein kleiner Teil der 705 Abgeordneten war im Europäischen Parlament in Brüssel, um an der Plenarsitzung teilzunehmen.

Allein auf der Tagesordnung: eine Debatte über die Coronavirus-Krise.

EU-Kommissionspräsidentin trug während ihrer Ansprache Schutzhandschuhe.

Wenn es etwas gebe, das ansteckender sei als das Virus, dann sie es Liebe und Mitgefühl. Angesichts der Herausforderung zeige Europa seine wahre Stärke, so von der Leyen.

Ursula von der Leyen kritisiert Staus an der Grenze

  Ursula von der Leyen kritisiert Staus an der Grenze "Wichtige Fracht kommt zu spät": EU-Kommissionschefin von der Leyen ist angesichts der Coronakrise besorgt über die Megastaus wegen der neuen Grenzkontrollen in Europa. Zur Eindämmung der Coronavirus-Krise führten etliche Staaten aus dem Schengen-Raum wieder scharfe Kontrollen ein. Das führte vor allem an der deutsch-polnischen Grenze zu kilometerlangen Staus. EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen ist deshalb beunruhigt: Tausende Menschen seien gestrandet, sagte sie der Deutschen Presse-Agentur in Brüssel.

Die Hersteller von Luxus-Parfüms und Spirituosen stellten ihre Produktion auf Desinfektionsmittel um. Autobauer und Modehäuser produzierten Masken.

Die Abtimmung findet am späten Abend via Email statt.

Dabei wollen die Abgeordneten den Verkehr von fast leeren Flugzeugen beenden,

eine Corona-Investitionsinitiative über 37 Milliarden Euro billigen und den Notdiensten weitere Mittel zur Verfügung stellen.

Debattiert wird zudem der Vorschlag, mittelfristig gemeinsame Corona-Anleihen zu begeben - doch darüber gehen die Meinungen auseinander.

Europa brauche einen Marshall-Plan für gemeinsame Investitionen, finanziert durch gemeinsame Anleihen, so der spanische Abgeordnete Javier Morena Sanchez.

Europa macht die Grenzen dicht

  Europa macht die Grenzen dicht Nach der Ankündigung der Europäischen Union, keine Einreisen von Nicht-EU-Bürgern mehr zu erlauben, sind erste Reisende abgewiesen worden. Am größten deutschen Airport in Frankfurt am Main war am Dienstagabend laut Bundespolizei ein Flug aus der Türkei betroffen. © Foto: Etienne Ansotte/European Commission/dpa Ursula von der Leyen spricht während einer Pressekonferenz. Zur Eindämmung des neuartigen Coronavirus haben Deutschland und die anderen EU-Staaten ein weitreichendes Einreiseverbot für Bürger der allermeisten Nicht-EU-Staaten vereinbart.

Zuerst komme Pragmatismus, meint dagegen der niederländische Parlamentarier Jan Eppink.

Unternehmen und Bürger bräuchten jetzt dringend Bargeld. Daher sei es am besten, wenn die Notenbanken zinslose Kredite gewährten. Dieses Geld müsse sofort Bürgern und Unternehmen zugute kommen.

Bolsonaro kritisiert Ausgangsbeschränkungen wegen Coronavirus .
Der brasilianische Präsident Jair Bolsonaro hat die von einigen Städten und Regionen des Landes verhängten Einschränkungen des öffentlichen Lebens zum Schutz gegen das Coronavirus scharf kritisiert. Bolsonaro äußerte sich ähnlich wie US-Präsident Donald Trump, der ebenfalls eine rasche Rückkehr zur Normalität in seinem Land verlangt, um massiven Schaden für die heimische Wirtschaft abzuwenden. In Brasilien wurden bislang rund 2200 Corona-Infektionsfälle verzeichnet. Mindestens 46 Menschen starben in dem südamerikanischen Land an der von dem Virus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19.

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