Welt & Politik Dunkelziffer in Italien - Viele Covid-19-Kranke sterben zu Hause

14:00  06 april  2020
14:00  06 april  2020 Quelle:   reuters.com

Jüngster COVID-19-Tod in Kanada ist eine Frau aus Alberta in den Zwanzigern.

 Jüngster COVID-19-Tod in Kanada ist eine Frau aus Alberta in den Zwanzigern. © Nationales Institut für Allergien und Infektionskrankheiten Ein Transmissionselektronenmikroskop zeigt das aus einem Patienten isolierte COVID-19-Virus. Alberta Health bestätigte, dass das jüngste Opfer der COVID-19-Pandemie eine Frau in den Zwanzigern aus der Edmonton-Zone war. Alberta Health konnte ihr genaues Alter nicht angeben. Nach -Daten des kanadischen Gesundheitsamtes ist , die 20-jährige Alberta-Frau, der jüngste Tod von COVID-19 im Land zu diesem Zeitpunkt in der Krise.

Covid - 19 : Die Dunkelziffer . SZ.de vor 3 Tagen Von Christian Endt und Marlene Weiß. Lediglich in Italien , wo die Quarantäne-Maßnahmen womöglich bereits Wirkung zeigen, steigen die So haben die Ärzte viele positiv auf Covid - 19 getestete Patienten gefragt, wann ihre Symptome begonnen haben.

Mehr als 2.600 Menschen sind bisher an der Lungenkrankheit Covid - 19 gestorben . Gouverneur Andrew Cuomo erklärte, man arbeite daran, sich auf den bevorstehenden Höhepunkt vorzubereiten. Er hoffe, dass New York die Epidemie dank der ergriffenen Schutzmaßnahmen bald überstehen könne.

Spread of coronavirus disease (COVID-19) in Naples © Reuters/CIRO DE LUCA Spread of coronavirus disease (COVID-19) in Naples

Mailand (Reuters) - Der Verdacht, dass es eine hohe Dunkelziffer bei Covid-19-Todesfällen gibt, wird in Italien durch eine Studie in der besonders stark betroffenen Provinz Bergamo genährt.

Viele Patienten erlägen dem Coronavirus ohne ärztliche Untersuchung zu Hause und gingen damit nicht in die offizielle Statistik ein, schließen die Lokalzeitung "L'Eco di Bergamo" und die örtliche Unternehmensberatung InTwig aus ihrer jüngst veröffentlichten Untersuchung amtlicher Daten. Demnach gab es in der Provinz diesen März mit 5400 Toten sechs Mal so viele Todesfälle wie im März 2019. Damit könnten bis zu 4600 der Toten an Covid-19 gestorben sein. Das wären mehr als doppelt so viele wie in den Statistiken (2060), die nur Tote in Krankenhäusern zählen.

Ontario wird Modelldaten darüber veröffentlichen, wie viele Menschen an COVID-19 sterben könnten

 Ontario wird Modelldaten darüber veröffentlichen, wie viele Menschen an COVID-19 sterben könnten © Bereitgestellt von The Canadian Press TORONTO - Beamte des öffentlichen Gesundheitswesens in Ontario werden heute Daten veröffentlichen, die zeigen, wie viele Menschen unter verschiedenen Szenarien an COVID-19 sterben könnten . Premier Doug Ford sagt, die Projektionen könnten schwer zu hören sein und sollten einigen Leuten als Weckruf dienen. Aber er sagt, dass die Öffentlichkeit das Recht auf dieselben Informationen hat wie bei gesundheitsbezogenen Entscheidungen.

Es handelt sich um diese " COVID - 19 Studie" - WhatsApp-Nachricht:Hallo, ich leite euch eine Info von einer Mutter von einer Mitschülerin von Tobias weiter Aktuell macht ein Kettenbrief via WhatsApp die Rundem der viele Menschen verunsichert. Angeblich möchte sich jemand Zutritt, unter dem

Covid - 19 : Weltgesundheitsorganisation stuft Coronavirus als Pandemie ein. Die WHO spricht bem Coronavirus nun von einer Pandemie. In Italien steigt die Zahl der Infizierten und der Todesfälle weiter an. "Das bedeutet, dass alle, die zu Hause betreut werden können, auch zu Hause betreut

Bei der örtlichen Gesundheitsbehörde war keine Stellungnahme zu den Untersuchungsergebnissen zu bekommen. Interviews mit Familienangehörigen und medizinischem Personal untermauern aber den Verdacht. Es sei praktisch unmöglich, Hausbesuche zu vereinbaren, sagen Familienangehörige. Wegen Überlastung, aus Mangel an Schutzausrüstung und aus Angst um ihre eigene Gesundheit würden Hausärzte ihren Patienten ohne Untersuchung Medikamente verschreiben, bestätigen Mediziner. Wenn ein Arzt doch noch einen Hausbesuch mache, komme er oft zu spät.

"Mein Vater musste zu Hause allein und ohne Hilfe sterben", sagte Silvia Bertuletti, die sich elf Tage lang vergeblich um einen Hausbesuch für ihren Vater bemüht hatte. Dem 78-Jährigen sei ein leichtes Schmerzmittel und ein Breitband-Antibiotikum verschrieben worden. Als ein Bereitschaftsarzt schließlich kam, sei ihr Vater bereits verstorben gewesen. "Man hat uns einfach aufgegeben. Niemand hat so ein Ende verdient."

US-Küstenwache regiert Kreuzfahrtschiffe müssen mit Kranken an Bord bleiben

 US-Küstenwache regiert Kreuzfahrtschiffe müssen mit Kranken an Bord bleiben FORT LAUDERDALE, Florida - Pläne, fast 250 Kanadier von der MS Zaandam und ihrem Schwesterschiff, der MS Rotterdam, zu entfernen, waren am Mittwochmorgen trotz der Zusicherungen der USA immer noch zweifelhaft Präsident Donald Trump. Die US-Küstenwache hat alle Kreuzfahrtschiffe angewiesen, auf See zu bleiben, wo sie während der Coronavirus-Pandemie "auf unbestimmte Zeit" beschlagnahmt werden können.

An der Lungenkrankheit Covid - 19 , die das vor drei Monaten praktisch noch völlig unbekannte Virus auslösen kann, starben demnach bislang weltweit Die Zahl der Toten ist in Italien am höchsten, mehr als 13.000 Menschen starben dort bereits an den Folgen einer Infektion mit dem Coronavirus.

Viele Menschen aber sind zu Hause oder in Senioren- und Pflegeeinrichtungen gestorben und niemals einem Corona-Test unterzogen worden. Italien ist besonders heftig von der Lungenkrankheit Covid - 19 getroffen. Das Land verzeichnet mit weit mehr als 10 000 die höchste Zahl der registrierten

Der Hausarzt der Familie liegt derzeit im Krankenhaus. Sein Vertreter, der anonym bleiben will, erklärt am Telefon unter Tränen, Mediziner müssten schwere Entscheidungen treffen. Ihn erreichten täglich zwischen 300 und 500 Telefonanrufe. "Ich kann Hausbesuche nur bei den schwersten Fällen machen, nicht bei denen, die Husten und Fieber haben."

Der Bürgermeister von Bergamo, Giorgio Gori, sagt, trotz der größten Bemühungen könnten nicht alle Patienten im Krankenhaus aufgenommen werden. "Manchmal ziehen es die Familien auch vor, ihre Kranken zu Hause zu behalten - aus Angst, dass sie sonst keine weitere Gelegenheit mehr haben, um Abschied zu nehmen."

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