Welt & Politik Trump hofft auf Corona-Impfstoff bis Jahresende - "vielleicht vorher"

23:20  15 mai  2020
23:20  15 mai  2020 Quelle:   msn.com

Corona-Streit: Ex-Behördenleiter Rick Bright legt Beschwerde gegen Regierung von Donald Trump ein

  Corona-Streit: Ex-Behördenleiter Rick Bright legt Beschwerde gegen Regierung von Donald Trump ein Als Direktor der US-Behörde BARDA war Rick Bright an der Suche nach einem Corona-Impfstoff beteiligt. Doch nach einem Streit mit der Regierung um ein angebliches "Heilmittel" wurde er versetzt. Nun will Bright sich wehren. © JONATHAN ERNST/ REUTERS Die US-Regierung steht seit Wochen wegen ihres Corona-Krisenmanagements in der Kritik, vor allem Präsident Donald Trump hat die Bedrohung durch das Virus lange heruntergespielt.

US-Präsident Donald Trump hofft nach eigenen Worten, dass noch vor Ende des Jahres ein Impfstoff gegen das neuartige Coronavirus gefunden wird. © MANDEL NGAN US-Präsident Donald Trump hofft nach eigenen Worten, dass noch vor Ende des Jahres ein Impfstoff gegen das neuartige Coronavirus gefunden wird.

US-Präsident Donald Trump hofft nach eigenen Worten, dass noch vor Ende des Jahres ein Impfstoff gegen das neuartige Coronavirus gefunden wird. "Wir versuchen, ihn bis Ende des Jahres zu bekommen wenn wir können, vielleicht vorher", sagte Trump am Freitag. Er gehe davon aus, "dass wir sehr schnell ein paar sehr gute Ergebnisse haben werden", erläuterte er bei einer Pressekonferenz zur Corona-Impfstoffentwicklung.

Mit seinen Zeitvorstellungen ist Trump deutlich optimistischer als viele Experten. Die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) hatte am Donnerstag erklärt, bei einem "optimistischen" Szenario könne ein Impfstoff gegen das Coronavirus innerhalb eines Jahres zur Verfügung stehen. 

Trump sagt, dass das Coronavirus ohne Impfstoff verschwinden wird. Fauci hat das Gegenteil gesagt.

 Trump sagt, dass das Coronavirus ohne Impfstoff verschwinden wird. Fauci hat das Gegenteil gesagt. Ihr Browser unterstützt dieses Video nicht Präsident Trump war optimistisch in Bezug auf einen Coronavirus-Impfstoff - so sehr, dass Experten ihn von einer aggressiveren Zeitachse abbringen mussten. Aber am Freitag schien Trump seine Rhetorik zu diesem Thema zu ändern und sagte, dass wir nicht einmal eine brauchen, damit der Virus verschwindet. "Ich verlasse mich nur darauf, was Ärzte sagen", sagte Trump, als er gedrückt wurde. Außer, dass sein Coronavirus-Task Force-Arzt Anthony S.

Trump verkündete am Freitag die Ernennung des früheren Chefs der GSK-Impfstoffabteilung, Moncef Slaoui, und des Armeegenerals Gustave Perna als Leiter der "Operation Warp Speed" (Aktion Warp-Geschwindigkeit), die die Corona-Impfstoffentwicklung vorantreiben soll. Seine Regierung stelle rund zehn Milliarden Dollar (rund neun Milliarden Euro) für das Projekt bereit, sagte der Präsident und verglich das Vorhaben mit dem Manhattan Project während des Zweiten Weltkriegs, das zur Entwicklung der Atombombe führte.

Weltweit forschen zahlreiche Pharmaunternehmen und Institutionen mit Hochdruck an einem Impfstoff gegen das neuartige Coronavirus. Seitdem das Virus Ende vergangenen Jahres erstmals in China aufgetaucht war, haben sich mehr als 4,2 Millionen Menschen weltweit damit infiziert, fast 300.000 Menschen starben.

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gt/lan

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