Welt & Politik Durchsuchung im Raum Neubrandenburg: Bundeswehrsoldat unter Terrorverdacht

23:40  14 september  2020
23:40  14 september  2020 Quelle:   tagesspiegel.de

Mecklenburg-Vorpommern: Bundeswehr-Soldat steht unter Terrorverdacht

  Mecklenburg-Vorpommern: Bundeswehr-Soldat steht unter Terrorverdacht Die Staatsanwaltschaft hat Wohn- und Büroräume des 40-Jährigen durchsuchen lassen. Er soll Kontakte in die rechtsextreme Szene haben. Bundeswehr-Soldat steht unter TerrorverdachtBei Ermittlungen wegen möglicher rechtsterroristischer Umtriebe in den Reihen der Bundeswehr steht einmal mehr das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern im Fokus: Bei einem 40 Jahre alten Soldaten sind am Montag Wohn- und Büroräume in der Nähe der Kreisstadt Neubrandenburg durchsucht worden.

Im Raum Neubrandenburg werden Räume eines Bundeswehrsoldaten durchsucht. An der Durchsuchung , die bis in die Mittagsstunden hinein andauerte, waren den Angaben zufolge auch Angehörige des Spezialeinsatzkommandos (SEK) der Landespolizei beteiligt.

LKA Mecklenburg-Vorpommern und Landesbereitschaftspolizei führen Durchsuchungen im Raum Neubrandenburg durch. Die Staatsanwaltschaft Rostock ermittelt gegen einen Bundeswehrsoldaten wegen des Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat.

Im Raum Neubrandenburg wurden Räume eines Bundeswehrsoldaten durchsucht. Ermittelt wird wegen des Verdachts der Vorbereitung einer staatsgefährdenden Gewalttat.

Spezialeinsatzkräfte des Landeskriminalamtes stehen vor einem Haus bei Neubrandenburg. © Foto: dpa/Felix Gadewolz Spezialeinsatzkräfte des Landeskriminalamtes stehen vor einem Haus bei Neubrandenburg.

Wegen Extremismusverdachts haben Polizeiermittler am Montag bei Neubrandenburg Wohn- und Büroräume eines 40-jährigen Soldaten durchsucht. Seit den frühen Morgenstunden seien etwa 70 Beamte im Einsatz gewesen, sagte Oberstaatsanwalt Harald Nowack von der für solche Fälle zuständigen Staatsanwaltschaft in Rostock. Er bestätigte damit Berichte des ARD-Politikmagazin Kontraste und der Neubrandenburger Tageszeitung „Nordkurier“.

Kämna kontra Pauschal-Verdacht: «Ich glaube an den Radsport»

  Kämna kontra Pauschal-Verdacht: «Ich glaube an den Radsport» Der deutsche Radprofi Lennard Kämna hat sich nach dem überraschenden Tour-Erfolg des 22-jährigen Slowenen Tadej Pogacar gegen einen pauschalen Doping-Verdacht bei seiner Sportart gewehrt. «Ich kann das nachvollziehen, dass solche Gedanken aufkommen und sich viele fragen, wie das sein kann. Für mich ist es nicht so, dass ich denke, das ging nur mit Doping», sagte der Bremer in einem Interview des «Weser-Kuriers». «Ich glaube auf jeden Fall an den Radsport. Ich weiß, dass ich sauber ganz nach vorn fahren kann, ich weiß das von meinen Teamkollegen. Von daher gehe ich davon aus, dass eine solche Leistung wie die von Tadej Pogacar sauber produziert worden ist.

Razzia in Neubrandenburg Terrorverdacht gegen Soldat der Bundeswehr. In Neubrandenburg läuft eine groß angelegte Razzia bei einem Soldaten der Bundeswehr. Gegen den Mann wird wegen des "Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat" ermittelt.

: Bundeswehr - Soldat steht unter Terrorverdacht . An der Durchsuchung , die bis in die Mittagsstunden hinein andauerte, waren Der 40-jährige Soldat, der offenbar in der Tollense-Kaserne in Neubrandenburg stationiert ist, arbeite nebenher auch als Selbstständiger im Sicherheitsbereich.

Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums sagte der Deutschen-Presse-Agentur: „Wir haben Kenntnis von dem Vorfall.“ Ausgangpunkt seien umfangreiche Ermittlungen des Militärischen Abschirmdienstes (MAD) in enger Kooperation mit dem Verfassungsschutz und Strafverfolgungsbehörden, sagte eine MAD-Sprecherin in Köln dazu.

Nach Angaben Nowacks wurden Ermittlungen wegen Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat nach § 89 a StGB aufgenommen. Auslöser sei ein Hinweis auf verdächtige Äußerungen des Deutschen gewesen. Der Mann stamme aus der Region und sei bislang keiner Gruppierung zuzuordnen, sagte Nowack. Der 40-Jährige arbeite auch als Selbstständiger im Sicherheitsbereich.

Dopingverdacht: Staatsanwaltschaft ermittelt nach Razzia

  Dopingverdacht: Staatsanwaltschaft ermittelt nach Razzia Lange Zeit war es ruhiger um das Thema Doping im Radsport. Doch wenige Tage nach der Tour de France kommen Details zu einer Durchsuchung beim Team Arkéa-Samsic ans Licht. Die Polizei nahm zwei Menschen in Gewahrsam, es drohen sogar fünf Jahre Gefängnis.Nach einer Razzia beim französischen Team Arkéa-Samsic noch während der Tour de France ermittelt die Staatsanwaltschaft Marseille wegen des Verdachts «der Verabreichung und Verschreibung einer verbotenen Substanz oder verbotenen Methode an einen Sportler ohne medizinische Begründung».

Seit den frühen Morgenstunden durchsuchen 70 Beamte das LKA Mecklenburg-Vorpommern und der Landesbereitschaftspolizei Wohn- und Büroräume im Raum Neubrandenburg . Soldat unter Terrorverdacht : Franco A. als rechtsextrem bekannt?, 29.04.2017.

Das LKA MV hat die Wohn- und Geschäftsräume eines Bundeswehrsoldaten in Neubrandenburg durchsucht. Etwa 70 Spezialeinsatzkräfte des LKA Mecklenburg-Vorpommern haben in der Nähe von Sponholz bei Neubrandenburg Wohn- und Büroräume eines Bundeswehrsoldaten durchsucht.

An den Durchsuchungen, die bis in die Mittagsstunden dauerten, waren den Angaben zufolge auch Angehörige des Spezialeinsatzkommandos (SEK) der Landespolizei beteiligt. Bei der Aktion seien elektronische Datenspeicher sichergestellt worden, die nun ausgewertet würden. „Überraschungsfunde hat es nicht gegeben“, sagte Nowack. Die nach seinen Worten routinemäßige Anwesenheit von Angehörigen des Munitionsbergungsdienstes hatte Spekulationen über Waffen oder Sprengstoff ausgelöst.

Nach „Kontraste“-Informationen handelt es sich bei dem Verdächtigen um einen aktiven Bundeswehrsoldaten, der in der Tollense-Kaserne in Neubrandenburg stationiert ist. Der Mann pflege Kontakte in rechtsextreme Kreise. Er habe sich den durchsuchenden Beamten gegenüber sehr kooperativ gezeigt, hieß es.

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  Doping-Razzia bei Tour: Topstar beteuert Unschuld Nach dem Fund von "Gesundheitsprodukten" beim Team Arkea-Samsic weist Radsport-Star Nairo Quintana Doping-Vorwürfe zurück. Er habe "nichts zu verbergen".Der kolumbianische Radprofi Nairo Quintana hat alle Doping-Anschuldigungen zurückgewiesen. Bei seinem Team Arkea-Samsic hatte es nach Ende der Tour de France zwei Festnahmen gegeben.

Die Terrorermittlungen gegen Bundeswehrsoldaten (auch als Fall Franco A. bezeichnet) begannen ab 3. Februar 2017 mit der ersten Festnahme des Oberleutnants Franco A. am Flughafen Wien-Schwechat, als er eine unerlaubte Pistole nach Deutschland schmuggeln wollte.

Bundeswehrsoldat unter Terrorverdacht Wie aus Franco A. ein syrischer Flüchtling wurde. Ermittlungen gegen Oberleutnant Franco A. zeigen, dass bei seinem fingierten Asylverfahren massive Fehler passierten. Merkwürdiges Detail: Nach SPIEGEL-Informationen wurde er ausgerechnet von

Wie die Tageszeitung „taz“ berichtet, ist der Mann Kampfsportler. Unter dem Namen „Odin“ sei der ehemalige Kickboxweltmeister etwa bei einem jährlich stattfindenden Kampfsportevent in Halle/Saale angetreten, bei dem auch immer wieder organisierte Neonazis dabei gewesen seien. Der Verdächtige sei bei Wettkämpfen für einen Klub in Neubrandenburg in den Ring gestiegen, der laut „taz“ mehrfach wegen rechtsradikaler Aktivitäten seiner Mitglieder aufgefallen sein soll.

Verteidigungsministerium Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) bekräftigte unterdessen ihre Null-Toleranz-Linie bei Fällen von politischem Extremismus in der Truppe. „Für Extremisten ist in der Bundeswehr kein Platz! Gleichzeitig frage ich mich, wie wir extremistischem Gedankengut vorbeugen und eine Radikalisierung in der Truppe verhindern können“, sagte die CDU-Chefin am Montag bei einem Tischgespräch mit Trägern des Netzwerks Politische Bildung zum Thema Prävention gegen Rechtsextremismus. Sie forderte eine Debatte über eine „zeitgemäße politische Bildung für die Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr“.

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„Frau von der Leyen muss den von ihr bisher total vernachlässigten Bereich der inneren Führung so organisieren, dass solche Fälle ausgeschlossen sind.“ Im Fall des terrorverdächtigen Bundeswehrsoldaten Franco A. hatten Ermittler am Dienstag einen weiteren Verdächtigen

War die Bundeswehr im Fall Franco A. auf dem rechten Auge blind? Über das Doppelleben des Terrorverdächtigen werden immer neue Einzelheiten bekannt.

Immer wieder Hinweise auf rechte Szene

In den vergangenen Jahren hatte es auch in Mecklenburg-Vorpommern immer wieder Hinweise auf Kontakte von Sicherheitskräften aus Polizei und Bundeswehr in die rechte Szene gegeben. Im Zuge strafrechtlicher Ermittlungen gegen die Prepper-Gruppe „Nordkreuz“ war bekannt geworden, dass führende Köpfe der Gruppierung dem Reservistenverband in Mecklenburg-Vorpommern angehörten. Gegen zwei dieser Männer ermittelt die Bundesanwaltschaft wegen des Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat.

Ein ehemaliges SEK-Mitglied, das ebenfalls zur „Nordkreuz“-Gruppierung gehört und ein illegales Munitionslager angelegt haben soll, wurde bereits wegen Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz verurteilt. Anhänger der Prepper-Szene bereiten sich mit dem Horten von Vorräten auf einen Katastrophenfall, den „Tag X“, vor. Zum Teil legen sie auch illegale Waffenlager an und führen - wie im Fall „Nordkreuz“ - Listen mit den Namen politischer Gegner.

Der FDP-Innenexperte Benjamin Strasser äußerte sich nach dem neuerlichen Verdachtsfall besorgt. „Mecklenburg-Vorpommern und der Verein Uniter nehmen beim „Nordkreuz“-Komplex eine zentrale Rolle ein. Es muss geklärt werden, ob es Bezüge zum Verein Uniter gibt, der vom Bundesamt für Verfassungsschutz als Verdachtsfall beobachtet wird“, forderte der Bundestagsabgeordnete. Er warf der Landesregierung in Schwerin und ihrem Innenminister Lorenz Caffier (CDU) vor, zu lange rechtsextreme Umtriebe geduldet zu haben.

Border Force- und US-Heimatschutzbeamte schwärmen im Land NSW

 Border Force- und US-Heimatschutzbeamte schwärmen im Land NSW © Bereitgestellt von Daily Mail MailOnline-Logo Ein Mann wurde festgenommen, nachdem Grenzschutzbeamte und US-Heimatschutzbeamte ein Haus im Land New South Wales überschwemmt hatten. Der 36-jährige Mann trug ein schwarzes Adidas-Hemd und eine dunkle Sonnenbrille, als er am Mittwoch kurz nach 6 Uhr morgens von den Behörden vor einem Haus in South Bathurst angesprochen wurde.

Linksfraktion fordert Aufklärung

Caffier zeigte sich angesichts des neuen Verdachtsfalls in Neubrandenburg ebenfalls beunruhigt, verwies aber darauf, dass er im Land bereits Konsequenzen gezogen habe. Als Reaktion auf die Vorfälle in der Polizei hatte er einen neuen Leiter des Landeskriminalamtes berufen und die Besetzung des SEK neu geregelt.

Der innenpolitische Sprecher der Linksfraktion im Landtag, Peter Ritter, forderte, die Terrorvorwürfe gegen den Bundeswehrsoldaten schnellstmöglich und umfassend aufzuklären. Dazu gehörten auch laut Medienberichten bestehende Kontakte in extrem rechte Kreise. „Sollten sich die Vorwürfe durch die heutige Durchsuchung erhärten, müssen die Behörden auch ein möglicherweise bestehendes Netzwerk ins Visier nehmen, anstatt erneut voreilig von einem Einzeltäter zu sprechen“, mahnte Ritter. Er verwies zudem darauf, dass die Ermittlungen der Bundesanwaltschaft gegen die beiden Terrorverdächtige aus dem „Nordkreuz“-Netzwerk auch nach drei Jahren nicht abgeschlossen seien. (dpa)


Video: Belarus: Europa in Sorge um verschwundene Maria Kolesnikowa (Euronews)

verspottet zwei Männer, die angeblich vor einem wilden Amoklauf zur Polizei geschickt wurden .
Am Dienstagabend drohte Mathiot seinem Vater angeblich mit einer Waffe in seinem Haus in Mereeba, westlich von Cairns, laut The Cairns Post . © Bereitgestellt von Daily Mail Gegen 20 Uhr am Dienstagabend drohte Mathiot (Bild rechts) seinem Vater angeblich mit einer Waffe in seinem Haus in Mereeba westlich von Cairns. © Bereitgestellt von Daily Mail Kyle Salvatorie Mathiot (rechts) ), 25, und Cameron Welch (links), 28, verspotteten angeblich die Polizei, bevor sie verhaftet wurden.

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