Welt & Politik Zehntausende Belarussen gegen Machthaber Lukaschenko auf der Straße

18:10  20 september  2020
18:10  20 september  2020 Quelle:   msn.com

EU spricht von „Pseudo-Amtseinführung“: Lukaschenko lässt sich als Präsident von Belarus vereidigen

  EU spricht von „Pseudo-Amtseinführung“: Lukaschenko lässt sich als Präsident von Belarus vereidigen Der umstrittene Staatschef Lukaschenko hat sich in Belarus am Mittwoch überraschend ins Präsidentenamt einführen lassen. Die Reaktion der EU fällt deutlich aus. © Foto: Imago/Maxim Guchek Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko wurde am Mittwoch vereidigt. Der umstrittene Staatschef Alexander Lukaschenko hat sich in Belarus zum sechsten Mal ins Präsidentenamt einführen lassen. Der 66-Jährige legte den Eid am Mittwochmorgen überraschend ab. Lukaschenko legte die rechte Hand auf die Verfassung und schwor den Eid in belarussischer Sprache, wie Staatsmedien in Minsk meldeten.

heute 19:00 Uhr. Zehntausende Belarussen auf der Straße . In der Hauptstadt Minsk wurde erneut gegen den umstrittenen Machthaber Lukaschenko demonstriert.

Trotz eindringlicher Warnungen vor neuen Protesten gegen Staatschef Alexander Lukaschenko in Weißrussland (Belarus) waren am Sonntag wieder Zehntausende Menschen in der Hauptstadt Minsk unterwegs. In anderen Berichten war von mehr als 100.000 Teilnehmern die Rede.

Die Proteste in Belarus reißen nicht ab: Sechs Wochen nach der umstrittenen Präsidentschaftswahl sind am Sonntag erneut zehntausende Menschen für einen © - Die Proteste in Belarus reißen nicht ab: Sechs Wochen nach der umstrittenen Präsidentschaftswahl sind am Sonntag erneut zehntausende Menschen für einen "Marsch der Gerechtigkeit" gegen den Staatschef Alexander Lukaschenko auf die Straße gegangen.

Sechs Wochen nach der umstrittenen Präsidentschaftswahl in Belarus hält die Opposition den Druck auf Staatschef Alexander Lukaschenko aufrecht. Zehntausende Demonstranten beteiligten sich am Sonntag in der Hauptstadt Minsk an einem "Marsch der Gerechtigkeit". Die Demonstranten trugen rote und weiße Kleidung, die Farben der Opposition, und marschierten in Richtung des schwer bewachten Amtssitzes von Lukaschenko im Nordwesten von Minsk, wie AFP-Reporter berichteten.

Proteste trotz Drohungen in Belarus

  Proteste trotz Drohungen in Belarus Sechs Wochen nach der umstrittenen Präsidentschaftswahl in Belarus sind erneut zehntausende Menschen auf die Straße gegangen. Staatschef Alexander Lukaschenko denkt nach wie vor nicht an Rücktritt. © AP Photo/picture-alliance Provided by Deutsche Welle Die Opposition in Belarus hält den Druck auf Staatschef Alexander Lukaschenko aufrecht. Am sechsten Sonntag in Folge nach der umstrittenen Präsidentschaftswahl vom 9. August beteiligten sich zehntausende Demonstranten in der Hauptstadt Minsk an einem "Marsch der Gerechtigkeit".

Zehntausende Menschen demonstrieren gegen den belarussischen Machthaber Lukaschenko , die EU erhöht den Druck, Russland hält sich auffallend Seit gut zwei Wochen gehen Zehntausende Belarussen gegen Alexander Lukaschenko auf die Straße . Der Diktator reagiert wie schon in den

Zehntausende gegen Lukaschenko - Wieder Massenproteste in Belarus. Von Verboten, Drohungen und Festnahmen unbeeindruckt sind in Belarus abermals Tausende gegen Machthaber Lukaschenko auf die Straße gegangen.

Am Morgen ließen die Einsatzkräfte der Regierung Militärfahrzeuge und gepanzerte Mannschaftstransporter in der Innenstadt auffahren und errichteten Stacheldrahtbarrieren. Die Regierung ließ U-Bahn-Stationen im Stadtzentrum schließen und das mobile Internet einschränken.

Demonstranten hielten Schilder in die Höhe, auf denen "Hau ab!" und "Nur Feiglinge schlagen Frauen!" zu lesen war. Polizisten nahmen vereinzelt Demonstranten fest, die Menschenrechtsgruppe Viasna sprach am Nachmittag von mindestens 16 Festnahmen in Minsk und acht in anderen Städten.

Bei den Protesten am Vortag waren mehr als 400 Demonstrantinnen festgenommen worden. Der oppositionelle Koordinierungsrat sprach angesichts der im Vergleich zum vergangenen Wochenende sehr viel höheren Zahl an Festnahmen von einer "neuen Phase der Eskalation der Gewalt gegen friedliche Demonstranten".

Treffen in Brüssel: EU-Außenminister empfangen Tichanowskaja

  Treffen in Brüssel: EU-Außenminister empfangen Tichanowskaja Die belarussische Oppositionspolitikerin informiert bei einem Arbeitsfrühstück über die Ereignisse im Land - sehr zum Missfallen Moskaus. Außenminister Maas spricht sich für EU-Sanktionen gegen Lukaschenko persönlich aus. EU-Außenminister empfangen TichanowskajaDie Außenminister der EU-Staaten haben die belarussische Oppositionsführerin Swetlana Tichanowskaja am Montag in Brüssel empfangen. Bei einem Arbeitsfrühstück vor dem Treffen der Außenminister informierte die 38-Jährige über die Ereignisse in Belarus. Der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell hatte Tichanowskaja eingeladen.

In Belarus sind am Sonntag trotz eines massiven Polizeiaufgebots erneut zehntausende Menschen gegen den autoritären Staatschef Alexander Lukaschenko auf die Straße gegangen. In Minsk ließen die Behörden Wasserwerfer und gepanzerte Fahrzeuge auffahren, U-Bahnstationen wurden

Machthaber Lukaschenko hatte sich dort zuletzt auch zweimal mit einer Kalaschnikow gezeigt, um eine Erstürmung des Palastes zu verhindern. Die Sicherheitskräfte sind auf den Straßen mit Sturmhauben und Uniformen ohne Erkennungszeichen im Einsatz.

Auch die prominente 73-jährige Aktivistin Nina Baginskaja wurde von Sicherheitsbeamten in einen Kleinbus geschoben, nachdem die Polizei ihr die Flagge und die Blumen, die sie trug, abgenommen hatte. Wenig später wurde Baginskaja auf einer Polizeiwache freigelassen.

Seit der umstrittenen Präsidentschaftswahl am 9. August gehen die Belarussen jeden Sonntag gegen den seit 26 Jahren mit eiserner Hand regierenden Präsidenten auf die Straße, werfen ihm Wahlfälschung vor und fordern Neuwahlen. Dabei lassen sie sich auch von dem gewaltsamen Vorgehen der Sicherheitskräfte nicht abschrecken.

Lukaschenko hat mehrfach deutlich gemacht, dass er an einen freiwilligen Rücktritt nicht denkt. Vielmehr setzt er auf Hilfe aus Moskau, um an der Macht zu bleiben. Die EU erkennt Lukaschenko nicht als Staatschef von Belarus an und bereitet derzeit Sanktionen vor.

Die Regierung in Minsk bezichtigte die Demonstranten, aus dem Ausland gesteuert zu werden: Der Westen wolle Belarus destabilisieren, um es als Einfallstor nach Russland zu nutzen. Der Nato warf Lukaschenko zuletzt vor, in Polen und Litauen Truppen zusammenzuziehen.

Tichanowskaja fordert EU-Sanktionen gegen Lukaschenko

  Tichanowskaja fordert EU-Sanktionen gegen Lukaschenko Die belarussische Oppositionsführerin Swetlana Tichanowskaja hat die EU aufgefordert, Präsident Alexander Lukaschenko mit Sanktionen zu belegen. Nach 44 Tagen Protesten sei klar, dass Lukaschenko nicht mehr Präsident bleiben könne, sagte Tichanowskaja in Brüssel, wo sie am Morgen auch die EU-Außenminister getroffen hatte. Die Menschen in ihrem Land würden "ihm seine Verbrechen nicht vergeben".Sie selbst wolle nach Belarus zurückkehren, sobald ein politischer Dialog mit der Opposition begonnen habe und die politischen Gefangenen freigelassen worden seien, sagte Tichanowskaja.

" Lukaschenko - Du bist gefeuert!", rufen die Demonstranten in Minsk. Auch am dritten Wochenende in Folge sind in der belarusssischen Hauptstadt Zehntausende auf den Straßen unterwegs. Lautstark fordern sie den Rücktritt von Präsident Alexander Lukaschenko , der heute seinen 66.

" Lukaschenko hat keine Mehrheit mehr in seinem Volk. Und wenn es nur nach demokratischen Regeln geht, dann wird er nicht mehr lange im Amt sein." In der tschechischen Hauptstadt Prag waren am Sonntag Hunderte Menschen in Solidarität mit der Protestbewegung in Belarus auf die Straßen

Das Militärbündnis widersprach dieser Darstellung. "Die Nato stellt keine Bedrohung für Belarus dar", sagte ein Bündnissprecher. Die Nato-Präsenz in der Region sei "rein defensiv". Niemand könne sie als "Vorwand benutzen, um gegen friedliche belarussische Demonstranten vorzugehen, die ihre Grundrechte einfordern".

Die belarussische Oppositionsführerin Swetlana Tichanowskaja hatte die internationale Gemeinschaft am Freitag aufgefordert, "mit äußerster Entschlossenheit" auf die Niederschlagung der Proteste in ihrem Land zu reagieren. Am Samstag sagte die 38-Jährige zudem, die Belarussen seien bereit, der Polizei, die "kriminelle Befehle" befolge, ihre Anonymität zu nehmen.

Der oppositionelle Kanal Nexta beim Online-Dienst Telegram hatte seinen mehr als zwei Millionen Abonnenten zuletzt eine Liste mit mehr als tausend Namen und Dienstgraden von Polizisten präsentiert, die mutmaßlich gegen Demonstranten im Einsatz waren.

Tichanowskaja war bei der umstrittenen Wahl Anfang August gegen Lukaschenko angetreten und kurz danach ins Exil nach Litauen geflohen. Am Montag will sie in Brüssel mit dem EU-Außenbeauftragten Josep Borrell und den Außenministern der EU-Länder sprechen.

Weißrussland: Zehntausende gehen in Minsk gegen Lukaschenko auf die Straße – Erneut Festnahmen

  Weißrussland: Zehntausende gehen in Minsk gegen Lukaschenko auf die Straße – Erneut Festnahmen Weißrussland: Zehntausende gehen in Minsk gegen Lukaschenko auf die Straße – Erneut Festnahmen

Später demonstrierte sie gegen den belarussischen Machthaber Alexander Lukaschenko . Sie saß zwei Mal im Gefängnis, wurde aber nach einigen Tagen SPIEGEL: Sie gehen schon seit Jahren gegen Lukaschenko auf die Straße … Baginskaja: …ja, als Belarus nach dem Ende der Sowjetunion

Erneut zehntausende Belarussen gegen Machthaber Lukaschenko auf der Straße . Seit der umstrittenen Präsidentschaftswahl am 9. August gehen die Belarussen zu Zehntausenden gegen den seit 26 Jahren mit eiserner Hand regierenden Präsidenten auf die Straße .

fwe/ju


Video: Vor Lukaschenko-Putin-Treffen: Opposition fürchtet Übernahme durch den Kremel (Euronews)

Weißrussland: Zehntausende protestieren bei der Amtseinführung des Volkes. .
© Demonstranten sangen "Betrüger" und "Sveta ist unser Präsident", als sie durch Minsk und andere Länder marschierten.

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