Welt & Politik Tichanowskaja fordert EU-Sanktionen gegen Lukaschenko

14:11  21 september  2020
14:11  21 september  2020 Quelle:   msn.com

Treffen in Brüssel: EU-Außenminister empfangen Tichanowskaja

  Treffen in Brüssel: EU-Außenminister empfangen Tichanowskaja Die belarussische Oppositionspolitikerin informiert bei einem Arbeitsfrühstück über die Ereignisse im Land - sehr zum Missfallen Moskaus. Außenminister Maas spricht sich für EU-Sanktionen gegen Lukaschenko persönlich aus. EU-Außenminister empfangen TichanowskajaDie Außenminister der EU-Staaten haben die belarussische Oppositionsführerin Swetlana Tichanowskaja am Montag in Brüssel empfangen. Bei einem Arbeitsfrühstück vor dem Treffen der Außenminister informierte die 38-Jährige über die Ereignisse in Belarus. Der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell hatte Tichanowskaja eingeladen.

Die belarussische Oppositionsführerin Swetlana Tichanowskaja hat die EU aufgefordert, Präsident Alexander Lukaschenko mit Sanktionen zu belegen. Der EU -Außenministerrat sollte heute Sanktionen gegen die führenden Köpfe des Regimes auf den Weg bringen", forderten die

Die weißrussische Oppositionschefin Swetlana Tichanowskaja hat die EU aufgefordert, Präsident Alexander Lukaschenko mit Sanktionen zu belegen. Sie glaube, dass dies notwendig sei, sagte Tichanowskaja heute in Brüssel. Sie habe die EU auch gebeten

Die belarussische Oppositionsführerin Swetlana Tichanowskaja hat die EU aufgefordert, Präsident Alexander Lukaschenko mit Sanktionen zu belegen. © JOHN THYS Die belarussische Oppositionsführerin Swetlana Tichanowskaja hat die EU aufgefordert, Präsident Alexander Lukaschenko mit Sanktionen zu belegen.

Die belarussische Oppositionsführerin Swetlana Tichanowskaja hat die EU aufgefordert, Präsident Alexander Lukaschenko mit Sanktionen zu belegen. Sie glaube, dass dies notwendig sei, sagte Tichanowskaja am Montag in Brüssel. Sie habe die EU auch gebeten, Lukaschenko offiziell nicht mehr als Präsidenten von Belarus anzuerkennen. Er habe "seine Legitimität in den Augen des belarussischen Volkes" angesichts des Vorgehens nach den umstrittenen Präsidentschaftswahlen vom 9. August verloren.

Belarus: Emmanuel Macron bietet nach Treffen mit Swetlana Tichanowskaja Vermittlung an

  Belarus: Emmanuel Macron bietet nach Treffen mit Swetlana Tichanowskaja Vermittlung an "Als Europäer werden wir unser Bestes tun, um bei der Vermittlung zu helfen": Frankreichs Präsident Macron hat in Litauen mit der belarussischen Oppositionspolitikerin Tichanowskaja gesprochen und Unterstützung zugesagt. © Mindaugas Kulbis / AP Seit Wochen kommt es in Belarus zu Massenprotesten. Die Demonstranten fordern unter anderem den Rücktritt von Machthaber Alexander Lukaschenko. Dieser geht mit harter Hand gegen Regierungskritiker vor, mehrere Oppositionspolitiker haben das Land verlassen, andere sitzen in Haft.

EU -Außenminister können sich weiter nicht auf Belarus- Sanktionen einigen. Nach 44 Tagen Protesten sei klar, dass Lukaschenko nicht mehr Präsident bleiben könne, sagte Tichanowskaja in Brüssel, wo sie am Morgen auch die EU -Außenminister getroffen hatte.

Die weißrussische Oppositionsführerin Swetlana Tichanowskaja hat sich in Brüssel bei den EU -Außenministern für Sanktionen gegen den umstrittenen Präsidenten Alexander Lukaschenko starkgemacht.

Die Opposition in Belarus wirft der Regierung massiven Betrug bei der Wahl vor, die Amtsinhaber Lukaschenko nach offiziellen Angaben mit 80 Prozent der Stimmen gewonnen haben soll. Seit der Wahl gibt es heftige Proteste gegen den seit 26 Jahren autoritär regierenden Präsidenten. Die Sicherheitskräfte gehen gewaltsam gegen Demonstranten vor.

Auch am Sonntag waren dennoch wieder zehntausende Belarussen auf die Straße gegangen. Nach Angaben des belarussischen Innenministeriums vom Montag wurden mehr als 440 Menschen festgenommen, davon mehr als 260 in der Hauptstadt Minsk. Das Ministerium bestätigte, dass die Polizei in der südwestlichen Stadt Brest Tränengas einsetzte.

Nach 44 Tagen Protesten sei klar, dass Lukaschenko nicht mehr Präsident bleiben könne, sagte Tichanowskaja in Brüssel, wo sie am Morgen auch die EU-Außenminister getroffen hatte. Die Menschen in ihrem Land würden "ihm seine Verbrechen nicht vergeben".

Keine EU-Sanktionen gegen Belarus

  Keine EU-Sanktionen gegen Belarus Die EU-Außenminister konnten sich erneut nicht auf Sanktionen gegen das Regime in Belarus einigen. Zypern blockierte die nötige Einstimmigkeit. EU-Chefdiplomat Josep Borrell sieht die Glaubwürdigkeit der EU gefährdet. © Teri Schultz/DW Provided by Deutsche Welle "Ich werde weiter darauf hinarbeiten, es ist mir zu einem persönlichen Ziel geworden", sagte EU-Chefdiplomat Josep Borrell, nachdem er einmal mehr damit gescheitert war, die EU-Außenminister zur Einigkeit bei den Belarus-Sanktionen zu bewegen.

Doch auf Sanktionen , auch gegen Präsident Lukaschenko direkt, konnten sich die Vertreter der EU nicht einigen. Die belarussische Oppositionspolitikerin Swetlana Tichanowskaja reiste extra nach Brüssel, traf sich dort mit den EU -Außenministern.

Die belarussische Oppositionsführerin Swetlana Tichanowskaja fordert in Brüssel Sanktionen gegen das Lukaschenka-Regime. Zudem bat sie die EU , Lukaschenko offiziell nicht mehr als Präsidenten von Belarus anzuerkennen. Tichanowskaja fordert Sanktionen gegen Belarus: EU weiter uneins.

Sie selbst wolle nach Belarus zurückkehren, sobald ein politischer Dialog mit der Opposition begonnen habe und die politischen Gefangenen freigelassen worden seien, sagte Tichanowskaja. Die 38-Jährige war im August aus Furcht vor Verhaftung ins EU-Nachbarland Litauen geflüchtet.

Die Oppositionspolitikerin bekräftigte, dass sie bei Neuwahlen nicht als Präsidentschaftskandidatin antreten werde. Dies habe sie dem belarussischen Volk versprochen. Belarus stecke in einer tiefen Wirtschaftskrise und brauche "einen starken Anführer, einen starken Wirtschaftsexperten", um diese zu überwinden.

mt/pe/lan


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