Welt & Politik Christian Lindner entschuldigt sich nach Sexismusvorwurf: "War gar nicht so gemeint"

14:11  21 september  2020
14:11  21 september  2020 Quelle:   spiegel.de

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Christian Lindner steht nach seinem Auftritt auf dem FDP-Parteitag am Wochenende in der Kritik. Es gibt Sexismusvorwürfe gegen ihn wegen seiner Rede bei der Verabschiedung Linda Teutebergs als " Sie war gar nicht so gemeint ." Er habe danach in der Angelegenheit mit Teuteberg Kontakt gehabt.

" War gar nicht so gemeint “: Lindner entschuldigt sich in RTL-Interview nach umstrittener Äußerung. Ist Christian Lindner etwa ein Chauvinist? Der FDP-Chef weist diese Anschuldigung vehement zurück. Nach einem Parteitag, bei dem die Liberalen einen neuen Generalsekretär kürten

Nach einer misslungenen Parteitagsrede bemüht sich FDP-Chef Christian Lindner weiter um Schadensbegrenzung. Er bedaure, dass er einen "ältlichen Witz zulasten einer Frau" gemacht habe.

  Christian Lindner entschuldigt sich nach Sexismusvorwurf: © Kay Nietfeld / dpa

Christian Lindner steht nach seinem Auftritt auf dem FDP-Parteitag am Wochenende in der Kritik. Es gibt Sexismusvorwürfe gegen ihn wegen seiner Rede bei der Verabschiedung Linda Teutebergs als Generalsekretärin. Nun hat sich Lindner noch einmal für seine Worte entschuldigt. "Ich schätze Linda Teuteberg, und ich bedauere, wenn ein Eindruck entstanden ist, zu wenig Respekt geäußert zu haben", sagte Lindner am Montag in einem Interview mit dem Fernsehsender RTL. Zuvor hatte er schon bei Twitter "um Nachsicht" gebeten.

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"Missglückte Formulierung". Lindner entschuldigt sich nach Sexismusvorwürfen. FDP-Chef Christian Lindner verabschiedete Generalsekretärin Linda Teuteberg mit einem Spruch, der für viel Kritik sorgte. Nun bittet Lindner um Verzeihung.

Es mag sein, dass sie sich in irgendeiner Form von leerem Raum unsicher fühlen, das wäre die wohlwollende Interpretation. Schroeder und Somuncu wollen vielleicht austesten, worüber man noch lachen darf, Christian Lindner will vielleicht austesten, ob Liberale cool rüberkommen können

In seiner Rede hatte Lindner am Samstag gesagt: "Ich denke gerne daran, Linda, dass wir in den vergangenen Monaten ungefähr 300 Mal den Tag zusammen begonnen haben." Dann machte er eine Kunstpause, rollte seine Augen, fuhr fort: "Ich spreche über unser tägliches Telefonat zur politischen Lage, nicht, was ihr jetzt denkt!"

Nun sagte Lindner, er habe seine Rede "nur auflockern wollen". "Mir tut das sehr leid, bei allen, die sich da angegriffen fühlen". Sollte sich Teuteberg angegriffen fühlen, "dann möchte ich mich auch bei ihr entschuldigen", sagte Lindner. Er habe "eine Formulierung gewählt, die ausgesprochen missverständlich offensichtlich für viele war", sagte Lindner. "Sie war gar nicht so gemeint." Er habe danach in der Angelegenheit mit Teuteberg Kontakt gehabt.

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  FDP-Parteitag: Hauptsache Krawall Die FDP hat ein paar gute Ideen, doch denen hört sie auf ihrem Parteitag nicht mal selbst zu. Stattdessen geht es nur darum, dass alle anderen doof sind. © Emmanuele Contini/​Getty Images Da spricht eine Partei, die sich darüber Gedanken macht, was Wie schade. Wie schade, dass man nach diesem Parteitag glauben könnte, der FDP fiele nichts Neues ein. Nicht einmal neue Beleidigungen. "Wer ist schädlicher für dieses Land: Olaf Scholz oder Peter Altmaier?" fragt Nicola Beer in ihrer Eingangsrede.

Nach seiner sexistischen Bemerkung gegen Ex-Generalsekretärin Teuteberg sprach der FDP-Vorsitzende von einer missverständlichen Formulierung. Christian Lindner : Vor drei Jahren benutzte der FDP-Vorsitzende bereits eine ähnliche Formulierung, als er über Claudia Roth sprach.

FDP-Chef Christian Lindner hat sich für seine Worte in Richtung der bisherigen Generalsekretärin Linda Teuteberg entschuldigt . Das war passiert: „Ich denke gerne daran, Linda, dass wir in den vergangenen 15 Monaten ungefähr 300 Mal, ich hab' mal so grob überschlagen

Er habe "einen ältlichen Witz zulasten einer Frau" gemacht, sagte Lindner weiter. Das sei nicht seine Absicht gewesen, er habe die Tatsache im ersten Moment selbst gar nicht erfasst.

"Es ist besser, nicht Witze zu machen, als falsch Witze zu machen"

Nach der Rede hatte es in sozialen Medien massive Kritik gegeben. "Ist das schrecklich!", twitterte etwa Renate Künast von den Grünen:

Die Bundessprecherin der Grünen Jugend, Anna Peters, warf Lindner "Chauvinismus par excellence" vor. Peters' Parteikollege Konstantin von Notz schrieb: "Es ist besser, nicht Witze zu machen, als falsch Witze zu machen."

"#MissionAltherrenwitz statt #MissionAufbruch", schrieb Matthias Hauer von der CDU in Anspielung auf das Motto des Parteitags.

Lindner erklärte den Vorfall nun mit der Art, wie er Reden halte. Er entwickle diese frei aus Stichworten. "Da kann natürlich die einzelne Formulierung nicht immer aus der Spontaneität heraus so gelingen und abgeklopft sein", sagte Lindner. Der Preis sei dann, "dass Dir eine missglückt".

Besondere Vorsichtsmaßnahmen wolle er bei künftigen öffentlichen Auftritten aber nicht ergreifen. Bei Reden werde er weiterhin nicht mit ausformulierten Manuskripten arbeiten.

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